
ERIC FISH, Sänger der Hardrockband SUBWAY TO SALLY tummelt sich erneut auf Solopfaden. Am Freitag erscheint sein viertes Album "Alles im Fluss". Dem Titelthema widersprechend, scheint jedoch bei ihm textlich nicht alles so sehr im Fluss zu sein, es sei denn, man beurteilt dies inhaltlich danach, dass auch ein Fluss mal Stromschnellen hat oder ein paar Meter abfällt. Vielleicht meint sich der Interpret jedoch auch selbst, aus dem 14 abwechslungsreiche, kraftvolle und gelungene Stücke heraus fließen und sich zu diesem Gesamtkonzept vereinen. Denn musikalisch gibt es kaum eine negative Seite zu finden. Vielmehr strotzt der Longplayer von hoher musikalischer Qualität.
Mit seiner bewährten Besetzung von Rainer Michalek, Uwe Nordwig, Gerit Hecht und B. Deutung startet "Wird es sein?" direkt eingängig mit einem teils derben Text und einer Melodie, die sofort Geschmack auf mehr macht. In dem anschließenden "Last und Lust", welches beinahe schon balladesk erscheint, wird bereits ein weiterer Teil der breiten musikalischen Vielfältigkeit und des entsprechenden Könnens der Beteiligten deutlich.
Danach ruft FISH zwar: "Glaub an dich!", doch ist dies das wohl eher schwächste Stück der Scheibe. Es findet jedoch mit dem darauf folgenden "Zwilling" seinen Ausgleich, welches mit einem teils hämmernden Klavier glänzt. Das Highlight des Albums.
Mit einem flotten Refrain und einem hintergründigen Text wird in "Einfach weg" die Schnelllebigkeit der heutigen Zeit beschrieben, während ruhig und getragen "Schein und Sein" präsentiert wird und in "Mantra" menschlicher Verlust eindrucksvoll beschrieben wird. Nach der "Bildungsoffensive" schwärmt der Liedermacher vom Zauber einer Frau, die alle wollen und auf den Namen "Marietta" hört. "Schuldig" kommt einem russischen Tanz sehr Nahe und nach "Utopia" heißt es langsam "Abschied nehmen".
"Triskaidekaphobie" ist kein ´regulärer Song´ und das Ende bildet "Zum sterben zuviel", welches mit einem getragenen Klavier einen weiteren Glanzpunkt setzt.
ERIC FISH gelingt es wieder einmal nachdrücklich, sich von seiner Band loszulösen und sich ganz anders zu präsentieren. Natürlich darf die hervorragende musikalische Unterstützung nicht vergessen werden. Ein ganz tolles Album, welches nur in ein, zwei Stücken Schwächen zeigt, eines – vielleicht etwas – anderen Liedermachers.
_____________________
Favoriten: Zwilling, Schuldig, Zum sterben zuviel
Für Freunde von: Unheilig, Faun, Subway to Sally
Veröffentlichung: das Album ist ab dem 15.01.2010 erhältlich
Zu Hause: http://www.ericfish.de/
Unterwegs:
12.01.2010 D-Ingolstadt - Ohrakel
13.01.2010 D-Bruchsal - Fabrik
14.01.2010 D-Tübingen - Sudhaus
15.01.2010 D-Kaiserslautern - Kammgarn
16.01.2010 D-Wuppertal - Live Club Barmen
17.01.2010 D-Celle - CD-Kaserne / Support Der Schulz
19.01.2010 D-Würzburg - Posthalle
20.01.2010 D-Aschaffenburg - Colos-Saal
21.01.2010 D-Giessen - Jokus
22.01.2010 D-Gera - Clubzentrum Comma
23.01.2010 D-Hoyerswerda - Kulturfabrik



35 Kommentare
B.Deutung ist cool. :)
#1 von Anja am 11.01.10 um 08:49
B. Deutung ist einer der größten deutschen Cellisten und wahrlich groß, da haben Sie Recht – Anja. Allein für wie viele Interpreten er im Hintergrund tätig war: ich glaube Coppelius, Alexander Veljanov, The Inchtabokatables, New Model Army oder auch In Extremo. Daran wird deutlich, wie wichtig auch heute noch „klassische“ Instrumente für die Rockmusik sind.
#2 von T von 8 Freunde am 11.01.10 um 10:26
auch für Deine Lakaien :)
#3 von Anja am 11.01.10 um 11:23
"wie wichtig auch heute noch „klassische“ Instrumente für die Rockmusik sind."
Ja, das sowieso! :) Klassische Instrumente bringen klangliche Eleganz in die „moderne“ Musik ..
#4 von Anja am 11.01.10 um 11:32
"Klassische Instrumente bringen klangliche Eleganz in die „moderne“ Musik .."
Ein sehr philiosophischer Satz, den ich mir sofort notiert habe. Sehr wahr!
#5 von T von 8 Freunde am 11.01.10 um 15:11
schlecht, wenn man sich unter falschen namen selbst kommentiert
#6 von Bolle zu Pfingsten am 11.01.10 um 15:36
Und Bolle wollte sterben,
Er hat sich’s überlegt:
Er hat sich uff die Schienen
Der Kleinbahn druffjelegt;
Die Kleinbahn hat Verspätung,
Und vierzehn Tage druff,
Da fand man unsern Bolle
Als Dörrjemüse uff.
Und Bolle wurd' begraben,
in einer alten Kist'.
Der Pfarrer sagte 'Amen'
und warf ihn auf den Mist.
Die Leute klatschten Beifall,
und gingen dann nach Haus.
Und nun ist die Geschichte
von uns'rem Bolle aus!
#7 von IPN am 11.01.10 um 17:52
#7: Das habe ich mir jetzt allerdings auch sofort notiert:-)
#8 von T von 8 Freunde am 11.01.10 um 18:32
#6: wir, 8 freunde einer studentengemeinschaft, sind unter diesem nik-namen in verschiedenen portalen unterwegs. dies ist, ohne dass ich näher darauf einzugehen vermag, teil einer langfristigen studienarbeit, die wir an unserer uni durchführen und mehrere ziele ergebnisorientiert verfolgt. daher ist die vermutung von ihnen – die auch anderweitig aufkommt, da wir nur mit den unterschiedlichen buchstaben unseres vornamens und dem zusatz „von 8 freunde“ agieren - es könnte sich um einen kommentar des beitragsautoren handeln, nicht richtig, sh. auch bereits http://www.westropolis.de/ludger.heitmann/stories/58735/
#9 von k von 8 freunde am 12.01.10 um 08:33
No. 9 bei heitmanns dienstbeginn nach 8 uhr entstanden.
#10 von g von 200 freunden am 12.01.10 um 22:10
#10 von g von 200 freunden: vielleicht haben sie die erläuterungen unter nr. 8 nicht richtig verstanden? ich stelle sie ihnen hier noch einmal dar. da die vermutung nahe liegt, dass sie nicht so schnell lesen können, habe ich bewusst langsam geschrieben:-)
wir, 8 freunde einer studentengemeinschaft, sind unter diesem nik-namen in verschiedenen portalen unterwegs. dies ist, ohne dass ich näher darauf einzugehen vermag, teil einer langfristigen studienarbeit, die wir an unserer uni durchführen und mehrere ziele ergebnisorientiert verfolgt. daher ist die vermutung von ihnen beiden – die auch anderweitig aufkommt, da wir nur mit den unterschiedlichen buchstaben unseres vornamens und dem zusatz „von 8 freunde“ agieren - es könnte sich um einen kommentar des beitragsautoren handeln, nicht richtig, sh. auch bereits http://www.westropolis.de/ludger.heitmann/stories/58735/
#11 von k von 8 freunde am 13.01.10 um 07:25
11: wenn man den unsinn wiederholt, wird er nicht wahrer.
#12 von g von 200 freunden am 13.01.10 um 11:32
#12 von g von 200 freunden: na gut, ich gebe mich bzw. wir geben uns geschlagen:
sie wollen es nicht kapieren.
#13 von k von 8 freunde am 13.01.10 um 12:38
#12 von g von 200 freunden: ein paar ihnen abschließend zugedachte Worte heines drücken ihre situation offensichtlich trefflich aus:
ehe ich in dieses erdenleben kam
eard mir gezeigt, wie ich es leben würde.
da war die kümmernis, da war der gram,
da war das elend und die leidensbürde.
da war das laster, das mich packen sollte,
da war der irrtum, der gefangen nahm.
da war der schnelle zorn, in dem ich grollte,
da waren haß und hochmut, stolz und scham.
#14 von k von 8 freunde am 13.01.10 um 12:54
heitmann und heine. ein witz.
#15 von g von 200 freunden am 15.01.10 um 15:22
#15 von g von 200 freunden: sh. 14 mit der betonung auf "abschließend"
#16 von k von 8 freunde am 15.01.10 um 18:34
Das Gedicht aus 14 geht noch weiter und klingt dann ganz anders, nämlich so:
Doch da waren auch die Freuden jener Tage,
die voller Licht und süsser Träume sind,
wo Klage nicht mehr ist und nicht mehr Plage,
wo überall der Quell der Gaben rinnt.
Mir ward gezeigt das Schlechte und das Gute.
Mir ward gezeigt die Fülle meiner Mängel.
Mir ward gezeigt die Wunde draus ich blute.
Mir ward gezeigt die Helfertat der Engel.
Und als ich so mein künftig Leben schaute,
da hört' ein Wesen ich die Frage tun,
ob ich dies Leben mich getraute,
denn der Entscheidung Stunde schlüge nun.
Und ich ermass noch einmal alles Schlimme:
"Dies ist das Leben, das ich leben will !",
gab ich zur Antwort mit entschlossner Stimme
und nahm auf mich mein neues Schicksal, still.
So wurde ich geboren in diese Welt,
so war's, als ich ins neue Leben trat.
Ich klage nicht, wenn's oft mir nicht gefällt,
denn ungeboren hab' ich es bejaht.
#17 von g von 200 freunden am 21.01.10 um 19:31
Meiner Treu, was seid Ihr 200er für eine ätzende Blagenbande!
#18 von socursu am 21.01.10 um 21:09
@17: Wow, donnernder Applaus.Ich lach mich schlapp.Sie Schlaumeier,der Sie doch alles meinen zu wissen,haben es in gerade einmal 8 Tagen,6 Stunden und 37 Minuten geschafft,festzustellen,dass dies kein kompletter Hesse war.
Da sage ich nur:Respekt.
Das zeigt auch die Intelligenz der Trolle.
hahahahahahahahahaha
#19 von Gertrud Spannkowski am 22.01.10 um 08:53
@18: Zustimmung!
#20 von Gertrud Spannkowski am 22.01.10 um 08:54
19: Hahaha, Sie Schlaumeier, niemand braucht für diese simple Suche 8 Tage. Aber es gibt Leute, die wenig Zeit haben. Außerdem: Wer hat das Gedicht sinnentstellend gekürzt? Und wer hat uns in No. 14 Hesse als Heine verkauft?
#21 von z von 70 freunde am 22.01.10 um 11:51
@21: Offensichtlich doch.Wer das Gedicht gekürzt hat? "k von 8 freunde",steht doch drunter.Keine Zeit zum lesen,oder?
Ich lache noch viel mehr.
hahahahahahahaha
Ich verstehe,aus welchem Grund "k von 8 freunde" die betonung auf "abschließend" legt (#16).
Sie kriegen ja gar nichts auf die Kette.
hahahahahahahaha
#22 von Gertrud Spannkowski am 22.01.10 um 12:08
@21: "niemand braucht für diese simple Suche 8 Tage".
Bitte vollständig zitieren: "8 Tagen,6 Stunden und 37 Minuten".
Ach so,keine Zeit.
hahahahahaha
Schreiben Sie nunmehr was Sie wollen.Ich mach es hier wie Hape:"Ich bin dann mal weg."
Und weg heißt bei mir auch weg.
#23 von Gertrud Spannkowski am 22.01.10 um 12:28
22 = Erneuter Missbrauch Ihres Dienstcomputers. Passen Sie nur auf.
#24 von Gerlinde Kannspowski am 22.01.10 um 12:31
Werte sich Zankenden: Wie wohl jede Autorin/jeder Autor freue ich mich über Kommentare zu Berichten. Ich bitte aber höflich darum, dass sich diese auf die jeweiligen Berichte, hier die Rezension zu Eric Fish, beziehen.
Schöne Grüße
#25 von Ludger Heitmann am 22.01.10 um 15:55
Was für ein Affentheater, Nr. 25. Packen Sie Ihre Marionetten weg.
#26 von Gerlinde am 22.01.10 um 18:35
#25 Ich bin sicher eher selten Ihrer Meinung, würde bei manchen arg missglückten Formulierungen gerne mal den guten, alten Rohrstock einsetzen ;-) - hier aber haben Sie meine volle Zustimmung; der Kindergarten ist in der Tat zu kindergartenmässig.
Wenn's zu wild wird, kann meines Wissens auch durch admin gelöscht werden- kurze email sollte reichen.
#27 von socursu am 22.01.10 um 18:44
Es ist wie eine Art Fraß. Unter den Beiträgen von Hatice Akyün gibt's ständig unsinnige Wort-Keilerei, desgleichen hier und da bei Herrn Heitmann. So schlägt man Leser in die Flucht. Und wozu das alles? Verdammt noch eins...
#28 von Bernd Berke am 22.01.10 um 21:45
#28 Bernd Berke
Trotz aller Widrigkeiten: Als Gegenrezept unverdrossen in allen Bereichen und Abstufungen auf Qualität setzen!
Nur eine Hartnäckigkeit dieser Art dürfte zählen.
#29 von Günter Landsberger am 23.01.10 um 10:12
Zum Thema lästige/läppische Querelen noch ein schönes Fundstück aus gestriger Abend-Lektüre. Der Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger mochte sich anno 1963 über Vorwürfe des CDU-Politikers Dufhues nicht mehr ärgern und schrieb in einem Brief an Hans Werner Richter:
"ich habe es satt: das ist doch kein beruf, jedesmal wie ein spitz anzuschlagen, sobald ein herr dufhues oder seinesgleichen eine dummheit ausscheidet."
#30 von Bernd Berke am 23.01.10 um 11:25
socursu/Bernd Berke: Danke für die Unterstützung!
#31 von Ludger Heitmann am 23.01.10 um 16:04
#30 In dem Sinne und Zusammenhang, lieber Kollege, verweise ich gern auf den Klassiker des Groucho Marx (aus dem Gedächtnis, daher seien bitte Fehler verzeihbar): "Ich würde niemals Mitglied werden in einem Club, der mich als Mitglied akzeptiert!"
#32 von socursu am 23.01.10 um 21:42
"Es würde mir nicht im Traum einfallen, einem Klub beizutreten, der bereit wäre, jemanden wie mich als Mitglied aufzunehmen"
#33 von woertlich am 23.01.10 um 21:51
#33 boah, ey, Spiesser ... *g*
Honestly, thanks!
#34 von socursu am 23.01.10 um 22:00
In verschiedenen Beiträgen, werden wir uns nunmehr verabschieden, da die acht Wochen (erstmaliger Beitrag am 09.12.2009), die wir uns regelmäßig beteiligen bzw. die Beiträge und Kommentare verfolgen, vergangen sind.
Auch hier daher, abschließend, wie in allen anderen Foren bisher auch, ein paar kurze, teils vergleichende, Ergebnisse:
- Westropolis erfreut sich einer, alles in allem, recht regen Teilnahme der Kommentatoren.
- Es gibt einen breit gefächerten Kommentatorenkreis, der sich in Teilen häufig auf dieselben Autoren beschränkt (ein häufiges Bild auch in anderen, bisher untersuchten, Foren)
- Sowohl Beiträge als auch Kommentare entsprechen einem oftmals höheren Niveau als anderweitig
- Sämtliche Beiträge orientieren sich, mal enger mal weiter gefasst, an der geforderten Kultur
- Trolle, die einzelne Autoren immer wieder angreifen, beschränken sich zumeist auf eben deren Beiträge (ein häufiges Bild auch in anderen, bisher untersuchten, Foren)
- Neukommentatoren haben es erstaunlich schwer (selten in anderen, bisher untersuchten, Foren). Vielmehr werden unter diversen Nik-Names nahezu ständig gleiche Kommentatoren bzw. die Autoren selbst, oder ehemalige Autoren und Kommentatoren vermutet – so auch bei uns - (ganz selten in anderen, bisher untersuchten, Foren), was allein schriftlich linguistisch zumeist nahezu sicher ausgeschlossen werden kann.
- Neid und Missgunst scheint ein vielfaches Übel im Trollanerkreis zu sein (häufig in anderen, bisher untersuchten, Foren)
- Trolle sind in der Lage, einen Thread in seiner Entwicklung von Anfang an nahezu zu zerstören bzw. nach kurzer Zeit vom eigentlich Thema abzulenken, dann aber, häufig durch widersinnige und beleidigende Beiträge, eine hohe Kommentarzahl herauf zu beschwören (hier häufiger als in anderen Foren)
- Es gibt feste Leserstämme, die mitunter selten kommentieren, aber stets über alle Berichte informiert sind, wie aus ihren wenigen Kommentaren deutlich wird
Diese Einzelheiten sollten als Erkenntnisse für die Leser und Autoren reichen. Westropolis ist nach unserem dafürhalten eine sehr gute Bereicherung in der internet medialen Welt.
Auch wenn man uns oftmals für andere Personen hält, so gibt es uns nach wie vor tatsächlich.
Mit geschriebenen Worten beteiligten sich hier: W, k, T, F und S von „8 Freunde“. Daneben wirkten anderweitig a, c und Z von „8 Freunde“ mit.
Wir bedanken uns für jegliche Kommentare, die sich auf uns bezogen haben und verabschieden uns hiermit, werden auch auf etwaige Stellungnahmen nicht mehr reagieren.
#35 von 8 Freunde am 01.02.10 um 10:28