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Das Richtungsding vom Dichtungsring

Die Zeitschrift für junge Gegenwartsliteratur

Richtungsding? Dichtungsring? Komisches Wortspiel denkt sich der geneigte Leser. Aber was steckt dahinter?

 

Der Dichtungsring wurde bereits 2006 gegründet, mit dem Zwecke, junge Schriftstellern zu versammeln, um gemeinsam ihre Texte lesen und darüber zu diskutieren.

 

Im Richtungsding, dessen Name durch einen zufälligen Versprecher entstanden ist, versammeln sich 15 Autoren und Autorinnen, vor allem aus dem Ruhrgebiet, die ihre bisher unveröffentlichten Texte präsentieren. Dabei lassen sich die Texte, die sowohl mit Prosa als auch mit Gedichten aufwarten, sich keinem einheitlichen Stil zuordnen. Je nach Autor hat entwickelt jeder der Texte seinen eigenen Charme. Ansprechend ist, dass eben nicht, wie vielleicht bei bisher schon erschienenen "reinen" Kurzgeschichten-Heftchen, auch das gedichtete Wort Zugang zum Heft findet. Dadurch erhält der Leser eine schöne Abwechslung. Und auch das Auge liest mit: Denn ergänzt werden die Texte durch kleine Comics, Zeichnungen und Illustrationen.

 

Auch wenn ich vielleicht nicht zu allen Texten einen direkten Zugang gefunden und die Message an die Welt nicht ganz durchschaut habe, so hat mir dieses Heft doch wirklich große Freude bereitet und mich mit frischen unverbrauchten Talenten überrascht. Danke und weiterhin viel Erfolg!

 

Richtungsding

Zeitschrift für Gegenwartsliteratur

Mit Beiträgen von G. Amin, Jules Finn Birner, Harald Gerhäußer, Stephan Hermsen, Manon Hopf, Gabriel Knobel, Jan-Paul Laarmann, Karolin Leipold, Linda Leskau, Isabelle Reiff, Jan-Silvester Rynio, Julia Sandforth, Leonie Viola Thöne, Jasamin Ulfat und Fabian Wolbring.

 

Illustrationen von Melitta Baumeister und Rhea Häni

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