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    <title>www.westropolis.de/konstantin.tassidis - Blog (RSS 2.0)</title>
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    <copyright>Konstantin Tassidis [WR]</copyright>
    <pubDate>Thu, 01 May 2008 15:26:59 GMT</pubDate>
    <dc:creator>Konstantin Tassidis [WR]</dc:creator>
    <dc:date>2008-05-01T15:26:59Z</dc:date>
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    <dc:rights>Konstantin Tassidis [WR]</dc:rights>
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      <title>Abscheu und Ekel ...</title>
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      <description>&lt;div class=&quot;entry-body&quot;&gt;
  &lt;p&gt;... nach dem Unfassbaren in Amstetten. Und nun auch &amp;uuml;ber das Unvermeidliche.&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Der ORF-Rundfunk berichtete, Beamte der Polizei Nieder&amp;ouml;sterreichs h&amp;auml;tten zahlreiche Pressefotografen von B&amp;auml;umen in der Umgebung der Klinik verjagt, die Bilder aus den Wohnr&amp;auml;umen der Familie &amp;laquo;schie&amp;szlig;en&amp;raquo; wollten. (&lt;a href=&quot;http://www.derwesten.de/nachrichten/2008/5/1/news-42693523/detail.html&quot;&gt;derwesten&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt; Eine neue Plage: Reporter machen Jagd auf die aus dem Verlies im Garten befreiten Opfer.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&amp;quot;Das Gsindel h&amp;auml;ngt in den B&amp;auml;umen.&amp;quot; (...) Ein Klinikangestellter klagte, er sei von einem belgischen Fernsehmitarbeiter ans Schienbein getreten worden. Eine Psychiaterin berichtete von Journalisten, die versucht h&amp;auml;tten, sich als &amp;Auml;rzte einzuschleichen, um an Fotos der Familie zu kommen. Kein Wunder: Angeblich wird f&amp;uuml;r ein exklusives Foto 1 Million Euro geboten. (&lt;a href=&quot;http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/paparazzi-in-baeumen-vor-psychiatrie/?src=MT&amp;amp;cHash=b3a73161b4&quot;&gt;taz&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Manchmal sch&amp;auml;me ich mich, ein Journalist zu sein. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;!-- //.entry-body --&gt;</description>
      <pubDate>Thu, 01 May 2008 15:26:59 GMT</pubDate>
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      <title>Im Wohnzimmer von Nightwish</title>
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      <description>&lt;div class=&quot;entry-body&quot;&gt;
  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;                          &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Von 0 auf 100 in einer Sekunde. Das Konzert der finnischen Symphonie-Metaller von Nightwish in der Westfalenhalle begann so, wie die meisten anderen enden: Explosiv, mit Pyro-Effekten und einem Hit, den sich andere Gruppen wohl f&amp;uuml;r die Zugabe aufsparen w&amp;uuml;rden. Eine gelungene Feuertaufe - sowohl f&amp;uuml;r die Fans, als auch f&amp;uuml;r Nightwish.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn die aktuelle Tour ist zugleich die B&amp;uuml;hnen-Premiere f&amp;uuml;r die neue Frontfrau Anette Olzon, die im Mai vergangenen Jahres die Nachfolge der Ausnahme-S&amp;auml;ngerin Tarja Turunen angetreten hat. Ein Wechsel, der in der Musik-Szene mit Skepsis verfolgt worden ist: Nightwish ohne die pr&amp;auml;gende, alles dominierende Opern-Stimme von Tarja? Ja, es funktioniert! Das hatten Nightwish und Anette Olzon bereits mit dem aktuellen Album &amp;#8222;Dark Passion Play&amp;#8220; gezeigt &amp;#8211; und daf&amp;uuml;r unter anderem den Echo-Preis als beste Rock-K&amp;uuml;nstler des Jahres gewonnen. Aber sp&amp;auml;testens auf der B&amp;uuml;hne und schon beim ersten St&amp;uuml;ck &amp;#8222;Bye bye beautiful&amp;#8220; wird klar, dass Nightwish bei der stimmlichen Besetzung den richtigen Riecher hatten: Die Schwedin &amp;uuml;berzeugt nicht nur am Mikro, sondern gewinnt mit ihrem sympathischen Auftreten und umwerfenden Charme die Herzen der Fans.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Funke sprang in der Westfalenhalle sofort &amp;uuml;ber und das Signal von Nightwish war eindeutig: &amp;#8222;Wir sind wieder da, besser denn je.&amp;#8220; Stimmt. Das hat die Gruppe, die 1996 gegr&amp;uuml;ndet wurde und bis heute mehr als drei Millionen Platten verkauft hat, wohl in erster Linie der Schwedin zu verdanken. Nightwish wirken frisch und unverbraucht, explosiv und voller Energie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hinzu kommt, dass Anette Olzon keinerlei Ber&amp;uuml;hrungs&amp;auml;ngste zu den St&amp;uuml;cken aus der Tarja-&amp;Auml;ra hat. Sie versucht gar nicht erst, die pr&amp;auml;gende Stimme ihrer Vorg&amp;auml;ngerin zu kopieren, sondern setzt ihnen vielmehr einen eigenen Stempel auf. Songs wie &amp;#8222;Nemo&amp;#8220; klingen dann etwas anders, doch es ist immer noch Nightwish.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus den Boxent&amp;uuml;rmen r&amp;ouml;hrt ein bombastischer und pr&amp;auml;ziser Sound mit epischem Wellengang, w&amp;auml;hrend Anette Olzon s&amp;auml;uselt, aus tiefster Seele singt, die Fans bezirzt und mit ihnen flirtet. Genau da liegt &amp;uuml;brigens der wesentliche Unterschied zur Vorg&amp;auml;ngerin: Tarja Turunen gab sich stets als Diva, k&amp;uuml;hl, unnahbar und abgehoben. Olzon hingegen erweckt den Eindruck, auf der B&amp;uuml;hne zu Hause zu sein und baut sie zu ihrem Wohnzimmer um. Ein Wohnzimmer, in dem am Mittwoch rund 8000 Zuschauer zu Gast waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Urspr&amp;uuml;nglich sollte das Konzert in der kleineren Halle 2 stattfinden, wurde aber aufgrund der hohen Nachfrage in den gro&amp;szlig;en Komplex verlegt. Dort vermittelten Nightwish das Gef&amp;uuml;hl, dass die Gruppe bereits seit Ewigkeiten in dieser Besetzung zusammen spiele. Musiker und S&amp;auml;ngerin sind eine Einheit, verstehen sich blind und strahlen eine hochgradig ansteckende Euphorie aus. Die Temperatur in der Westfalenhalle stieg stetig, nicht nur wegen der zahllosen Feuer-Effekte in allen m&amp;ouml;glichen Varianten: Die wuchtige, epochal-orchestrale Klangkulisse und die elektrisierende Atmosph&amp;auml;re versetzte alle Besucher in stete Bewegung &amp;#8211; gut eineinhalb Stunden lang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein bewegendes, au&amp;szlig;ergew&amp;ouml;hnliches Konzert &amp;#8211; nicht nur f&amp;uuml;r die Fans, sondern vermutlich auch f&amp;uuml;r die Musiker selbst. Denn die Euphorie und Sympathie, die sie dem Publikum entgegen brachten, schwappte potenziert zur&amp;uuml;ck. Ein G&amp;auml;nsehaut-Gef&amp;uuml;hl. Auf beiden Seiten.&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;(Bild: Michael Printz / www.printz.net) &lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;!-- //.entry-body --&gt;</description>
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      <pubDate>Thu, 20 Mar 2008 17:15:04 GMT</pubDate>
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      <dc:creator><![CDATA[Konstantin Tassidis [WR]]]></dc:creator>
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    </item>
    <item>
      <title>Der Untergang des Abendlandes ...</title>
      <link>http://www.westropolis.de/konstantin.tassidis/stories/30856/</link>
      <description>&lt;div class=&quot;entry-body&quot;&gt;
  &lt;p&gt;... wurde schon oft ausgerufen. Jetzt steht er tats&amp;auml;chlich unmittelbar bevor. Oder sollte es etwa nicht als Zeichen der Apokalypse gesehen werden, dass &amp;quot;Schnuffel&amp;quot; mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet worden ist?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Schnuffel!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, dieses ... &amp;auml;h ... Ding, das mit sender&amp;uuml;bergreifender Penetranz f&amp;uuml;r einen Klingelton wirbt, gegen den die GI-Musik-Zerm&amp;uuml;rbungstaktik bei Gefangenen billiger Kindergarten ist. Als ob die Werbung noch nicht genug w&amp;auml;re, hat es sich vor vier Wochen auf Platz 1 der Charts eingenistet und t&amp;ouml;tet seitdem auch &amp;uuml;ber Radiowellen gezielt Gehirnzellen ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie sonst k&amp;ouml;nnte erkl&amp;auml;rt werden, dass mehr als 250.000 Menschen die Schnuffel-Platte gekauft haben? Gut, Gehirnw&amp;auml;sche w&amp;auml;re noch eine Option.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls haben diese K&amp;auml;ufer in h&amp;ouml;chstem Grade Mitschuld daran, dass jetzt ein ganzes Schnuffel-Album ver&amp;ouml;ffentlicht werden soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wahrscheinlich an dem Tag, an dem sich der Mond rot f&amp;auml;rbt ... &lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Wer Schnuffel noch nicht kennt: Es gibt einen Clip auf YouTube. Aber ich weigere mich auf ihn zu verlinken.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Ja, man k&amp;ouml;nnte sich ernsthaft und objektiv mit dem Thema auseinandersetzen und das Ph&amp;auml;nomen n&amp;uuml;chtern analysieren. So abgebr&amp;uuml;ht bin ich aber nicht.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Via &lt;a href=&quot;http://www.laut.de/vorlaut/news/2008/03/12/18114/index.htm&quot;&gt;laut.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;!-- //.entry-body --&gt;</description>
      <pubDate>Wed, 12 Mar 2008 16:59:46 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>So sieht Westropolis aus</title>
      <link>http://www.westropolis.de/konstantin.tassidis/stories/30122/</link>
      <description>&lt;div class=&quot;entry-body&quot;&gt;
  &lt;p&gt;Un&amp;uuml;bersichtliche Strukturen zu visualisieren und somit leichter zu erfassen liegt in der Natur des Menschen. Keine Pr&amp;auml;sentation kommt ohne Diagramme aus, in der Regel in Form eines Kuchens oder nach unten oder nach oben st&amp;uuml;rzenden Linien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht selten sind diese Darstellungen derartig mit Informationen &amp;uuml;berfrachtet, dass das eigentliche Ziel, die Verst&amp;auml;ndlichkeit, nicht erreicht wird. Statt dessen greift Ratlosigkeit um sich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;Auml;hnlich sieht es mit der Visualisierung von Webseiten-Strukturen aus, die jetzt ein kleines Programm auf &lt;a href=&quot;http://www.aharef.info/static/htmlgraph/&quot;&gt;aharef.info&lt;/a&gt; m&amp;ouml;glich macht. Die Seiten werden dort als Graph dargestellt und sollen eine &amp;Uuml;bersicht &amp;uuml;ber den jeweilige Aufbau geben. Diesen zu erkennen gelingt aber vermutlich nur mit sehr viel &amp;Uuml;bung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings haben diese Graphen etwas, was den meisten anderen Darstellungsformen fehlt: einen nahezu k&amp;uuml;nstlerischen Aspekt. Das gilt umso mehr, da sich der Graph nicht als statisches Element pr&amp;auml;sentiert, das einfach nur als Grafik angezeigt wird, sondern sich langsam aufbaut.Das oben eingef&amp;uuml;gte Bild zeigt die Struktur von Westropolis. Naiv betrachtet ist es ein zartes Pfl&amp;auml;nzlein, das aus einem einzigen Punkt entsteht, mit der Zeit viele Ver&amp;auml;stelungen aufbaut, die mal st&amp;auml;rker, mal schw&amp;auml;cher ausgepr&amp;auml;gt sind. Unterschiedliche Schwerpunkte entstehen, eine Wurzel oder ein Startpunkt ist auf den ersten Blick nicht zu erkennen. Dennoch ist es eine Einheit, alles ist miteinander verbunden, ohne Anfang und ohne Ende. Wer Interpretationen auf eventuelle Dissonanzen lenken will, kann das &amp;uuml;brigens tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allt&amp;auml;gliches wird abstrakt dargestellt oder Abstraktes bekommt neue Formen. Je nach Sichtweise. Dar&amp;uuml;ber k&amp;ouml;nnten Kenner sicherlich trefflich diskutieren. Jedenfalls w&amp;uuml;rde es mich nicht wundern, Werke in dieser oder &amp;auml;hnlicher Form in einer Galerie zu sehen (kann ja sein, dass das schon seit Ewigkeiten der Fall ist, aber ich bin eher selten in Galerien zu Gast).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unn&amp;ouml;tig zu erw&amp;auml;hnen, dass der Graph nicht die Inhalte der Seiten, sondern nur ihren grammatikalischen Aufbau (HTML) analysiert. Block-Elemente (divs) sind gr&amp;uuml;ne Punkte, Links blau, Bilder lila. Im Fall &lt;a href=&quot;http://www.aharef.info/static/htmlgraph/?url=http%3A%2F%2Fwww.westropolis.de&quot;&gt;Westropolis&lt;/a&gt; ist oben rechts offenbar die Hauptnavigation. Von dort aus w&amp;auml;chst die Seite weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Je gr&amp;ouml;&amp;szlig;er und je aufw&amp;auml;ndiger eine Seite ist, desto gr&amp;ouml;&amp;szlig;er ist auch der Graph (und desto l&amp;auml;nger dauert der Aufbau). Zum Vergleich ist hier auch ein Bild vom Portal &lt;a href=&quot;http://www.aharef.info/static/htmlgraph/?url=http%3A%2F%2Fwww.derwesten.de&quot;&gt;DerWesten&lt;/a&gt; eingef&amp;uuml;gt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotz l&amp;auml;ngerer Betrachtung bleibt mir die eigentliche Aussage dieses Graphen noch verborgen. So sieht also Westropolis aus. Na gut. Und was sagt uns das? Vielleicht nichts. Ist aber nicht schlimm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es muss ja nicht alles Sinn gef&amp;uuml;llt sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(&lt;a href=&quot;http://www.aharef.info/&quot;&gt;aharef.info&lt;/a&gt;, gesehen bei &lt;a href=&quot;http://blog.ins.de/Webdesign/visualisierung_der_webseitenstruktur.html&quot;&gt;INS&lt;/a&gt;) &lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;!-- //.entry-body --&gt;</description>
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      <pubDate>Mon, 03 Mar 2008 12:01:15 GMT</pubDate>
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      <dc:date>2008-03-03T12:01:15Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Mercedes-Benz-Mixed-Tapes</title>
      <link>http://www.westropolis.de/konstantin.tassidis/stories/29888/</link>
      <description>&lt;div class=&quot;entry-body&quot;&gt;
  Innerhalb k&amp;uuml;rzester Zeit hatte sich um die &amp;quot;Mixed-Tapes&amp;quot; von Mercedes-Benz eine gro&amp;szlig;e Fangemeinde aufgebaut: Musik-Downloads mit ausgew&amp;auml;hlten Nachwuchsk&amp;uuml;nstlern aus dem Funk- und Soulbereich, wie gemacht f&amp;uuml;r die angenehme Autofahrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Entsprechend gro&amp;szlig; war die Entt&amp;auml;uschung, als Mercedes-Benz die Reihe vor einigen Monaten eingestellt hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings war das Ende nur eine Pause, denn die Mixed-Tapes sind wieder da. Ganz offenbar will Mercedes-Benz die W&amp;uuml;nsche der Nutzer erf&amp;uuml;llen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deshalb haben die Autobauer die Mixed-Tapes nicht nur wieder auferstehen lassen, sondern die Reihe auch ordentlich ausgebaut. Das Herzst&amp;uuml;ck ist ein hervorragend gemachtes Video-Magazin. Dieses soll monatlich erscheinen und ausgew&amp;auml;hlte K&amp;uuml;nstler - wie gehabt aus dem Soul- und Funkbereich - vorstellen. Au&amp;szlig;erdem soll jedes Mal ein bestimmtes Thema aus diesem Bereich in den Mittelpunkt gestellt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Songs zum (wie gehabt kostenlosen) runterladen wird&amp;#39;s nat&amp;uuml;rlich auch geben - alle acht Wochen zehn Titel f&amp;uuml;r die automobile Musiksammlung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Link:&lt;a href=&quot;http://www.mercedes-benz.tv/mixedtape&quot;&gt;http://www.mercedes-benz.tv/mixedtape&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;!-- //.entry-body --&gt;</description>
      <pubDate>Fri, 29 Feb 2008 16:21:49 GMT</pubDate>
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      <dc:date>2008-02-29T16:21:49Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Das Ende von Brockhaus</title>
      <link>http://www.westropolis.de/konstantin.tassidis/stories/28343/</link>
      <description>&lt;div class=&quot;entry-body&quot;&gt;
  &lt;p&gt;Die gro&amp;szlig;e Brockhaus-Enzyklop&amp;auml;die wird es bald nicht mehr geben. &amp;Uuml;berhaupt nicht? Nun, zumindest nicht mehr in gedruckter Form, sondern nur noch im Netz. Aber langfristig, leider, wohl gar nicht mehr.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; Es sei &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://www.derwesten.de/nachrichten/kultur/2008/2/11/news-22813725/detail.html&quot;&gt;absolut nicht sicher&lt;/a&gt;&amp;quot;, ob es eine 22. Auflage des ber&amp;uuml;hmten Nachschlagewerks geben werde, hat Brockhaus-Vorstand Marion Winkenbach gesagt. Der Schwerpunkt werde mit frei abrufbaren Inhalten ins Netz gelegt, Geld solle mit Werbung verdient werden. Ab April.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; Zum gedruckten Brockhaus sei vorhergesagt: Es wird mit Sicherheit keine neue Auflage auf Papier geben. So sch&amp;ouml;n sich die 30 B&amp;auml;nde im B&amp;uuml;cherschrank auch machen, so anregend, ja vielleicht sogar sinnlich das Bl&amp;auml;ttern in den Nachschlagewerken auch ist - es gibt einfach viel zu wenig Menschen, die bereit sind, fast 3000 Euro f&amp;uuml;r eine Enzyklop&amp;auml;die auszugeben, die aufgrund des endlichen Platzes nicht &amp;uuml;ber alle Themen informieren kann, naturgem&amp;auml;&amp;szlig; schnell an Aktualit&amp;auml;t verliert und zudem nur an einem Ort und recht langsam abrufbar ist.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; Was direkt zum Punkt online f&amp;uuml;hrt: Brockhaus h&amp;auml;tte schon l&amp;auml;ngst reagieren m&amp;uuml;ssen, hat aber die wachsende Macht von Wikipedia schlicht und einfach verpennt. Sp&amp;auml;testens das Abrufen von Wikipedia-Inhalten auf dem Handy hat der gro&amp;szlig;en Enzyklop&amp;auml;die den empfindlichsten, vielleicht den fatalen Schlag versetzt. Der jetzige Schritt kommt also einige Jahre zu sp&amp;auml;t.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt versucht Brockhaus, die Verfolgung aufzunehmen. Ob der immense Vorsprung trotz der angek&amp;uuml;ndigten Features - unter anderem Videosequenzen und Karten - aufgeholt werden kann? Hm &amp;#8230; &lt;br /&gt; Oder, anders gefragt: Angesichts der (schon vorhandenen und weiter wachsenden) Qualit&amp;auml;t, die Wikipedia liefert, der stetig wachsenden Inhalte und der bemerkenswerten Aktualit&amp;auml;t - was sollte mich nach &lt;a href=&quot;http://www.brockhaus.de/&quot;&gt;brockhaus.de&lt;/a&gt; locken?&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; Schade, Brockhaus. Eigentlich hatte ich gehofft, mir irgendwann doch die vollst&amp;auml;ndige, 30-b&amp;auml;ndige Holzvariante anschaffen zu k&amp;ouml;nnen. Andererseits &amp;#8230; dann h&amp;auml;tte ich zwar einen h&amp;uuml;bschen Staubf&amp;auml;nger und vielleicht auch ein Statussymbol - aber keinen sonderlichen Vorteil und viel Geld weniger in der Tasche.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;!-- //.entry-body --&gt;</description>
      <pubDate>Tue, 12 Feb 2008 16:43:39 GMT</pubDate>
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      <dc:date>2008-02-12T16:43:39Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Warum ich mir ein Apple Air-Book kaufen...</title>
      <link>http://www.westropolis.de/konstantin.tassidis/stories/27984/</link>
      <description>&lt;div class=&quot;entry-body&quot;&gt;
  &lt;p&gt;Es passiert selten, dass ein Werbespot gute Laune verbreitet. Der Spot f&amp;uuml;r das Apple Air-Notebook ist so einer. Nicht, weil die Kameraf&amp;uuml;hrung so toll ist oder weil das Produkt so gut in Szene gesetzt wird. Es ist die Musik.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warme T&amp;ouml;ne mit einer Ohrwurm-Melodie und einer Stimme, die das Herz aufgehen l&amp;auml;sst. Sie geh&amp;ouml;rt Yael Naim. Einer 30-j&amp;auml;hrigen, attraktiven S&amp;auml;ngerin aus Israel. Der Song aus der Apple-Werbung hei&amp;szlig;t &amp;quot;New Soul&amp;quot; und ist dem selbstbetitelten Album von Yael Naim entnommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu &amp;quot;New Soul&amp;quot; gibt es sogar ein &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=-YUxbDEPFiM&amp;amp;eurl=http://www.derwesten.de/community/konstantin.tassidis/stories/71894/&quot; title=&quot;YouTube-Link&quot;&gt;eigenes Video&lt;/a&gt;, das mit wunderbaren Bildern die Wirkung des St&amp;uuml;cks sogar verst&amp;auml;rkt. Easy-Listening (und auch -Watching), wie es besser nicht sein kann. Es wird wohl nicht lange dauern, bis &amp;quot;New Soul&amp;quot; im Radio auf Dauerrotion laufen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwei weitere ihrer Songs pr&amp;auml;sentiert Yael Naim auf ihrer &lt;a href=&quot;http://www.yaelweb.com/biographyy.php&quot;&gt;Webseite&lt;/a&gt;. Und die sind nicht weniger faszinierend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;Uuml;brigens: Die &amp;Uuml;berschrift ist eine dreiste L&amp;uuml;ge. Ich werde mir kein Air-Book kaufen. Es ist zwar schick und tats&amp;auml;chlich sehr d&amp;uuml;nn. Aber es hat kein Laufwerk, kostet eine ganze Stange ... Ach, das ist ein anderes Thema und passt hier nicht rein. &lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;!-- //.entry-body --&gt;</description>
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      <pubDate>Fri, 08 Feb 2008 00:37:45 GMT</pubDate>
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      <dc:date>2008-02-08T00:37:45Z</dc:date>
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    <item>
      <title>American Football und die Missionare</title>
      <link>http://www.westropolis.de/konstantin.tassidis/stories/27734/</link>
      <description>&lt;div class=&quot;entry-body&quot;&gt;
  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Die USA machen&amp;#8217;s vor, mit einer gewissen Verz&amp;ouml;gerung macht&amp;#8217;s &lt;span&gt; &lt;/span&gt;Europa nach. Die Regel ist an sich richtig, doch es gibt Ausnahmen. Zum Gl&amp;uuml;ck. Denn eine dieser Ausnahmen ist der American Football. Trotz etlicher Versuche hat sich diese Sportart bei uns nicht durchsetzen k&amp;ouml;nnen. Und wird es auch nicht. Weil die Amerikaner immer noch nicht verstanden haben, dass Sportkultur nicht eins zu eins auf andere L&amp;auml;nder gepresst werden kann.&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Der j&amp;uuml;ngste dieser Versuche ist im vergangenen Jahr still und heimlich gescheitert: Die &lt;a href=&quot;http://www.nfl.com/news/story?id=09000d5d801308ec&amp;amp;template=without-video&amp;amp;confirm=true&quot;&gt;Europ&amp;auml;ische Football-Liga&lt;/a&gt; ist aufgel&amp;ouml;st worden. Bemerkt hat es kaum jemand, in den Medien war davon haupts&amp;auml;chlich in den Meldungsspalten zu lesen. Warum h&amp;auml;tte auch etwas geschrieben werden m&amp;uuml;ssen? Es waren ja kaum Europ&amp;auml;er in den Teams. Tats&amp;auml;chlich ist die Anzahl der Football-Fans in Deutschland recht &amp;uuml;berschaubar. Selbst beim &lt;a href=&quot;http://www.derwesten.de/nachrichten/sport/2008/2/4/news-20800475/detail.html&quot;&gt;Super-Bowl&lt;/a&gt;, dem &amp;#8222;Spektakel des Jahres&amp;#8220;, wollten bei der ARD durchschnittlich nur &lt;a href=&quot;http://www.quotenmeter.de/index.php?newsid=25130&quot;&gt;11,7 Prozent&lt;/a&gt; des Gesamtpublikums zuschauen. Die schlechte Quote l&amp;auml;sst sich nat&amp;uuml;rlich&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;mit der n&amp;auml;chtlichen &amp;Uuml;bertragung zwischen 24 und 4 Uhr erkl&amp;auml;ren &amp;#8211; sie zeigt aber auch, dass diese Sportart hier auf Unverst&amp;auml;ndnis st&amp;ouml;&amp;szlig;t.&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Und das h&amp;auml;ngt letztlich mit der Arroganz zusammen, mit der die Amerikaner ihren Sport wie einst die mittelalterlichen Missionare zu verbreiten versuchen. Sie haben sich nicht einmal die M&amp;uuml;he gemacht, die Ausdrucksweise anzupassen, als sie die Europ&amp;auml;ische Liga gr&amp;uuml;ndeten. &amp;#8222;Sack&amp;#8220;, &amp;#8222;Interception&amp;#8220;, &amp;#8222;Quarterback&amp;#8220; &amp;#8211; die &amp;Uuml;bernahme dieser Begriffe war eine Selbstverst&amp;auml;ndlichkeit. Als ob die deutsche Sprache nicht schon genug unter Anglizismen zu leiden h&amp;auml;tte. Dieser Vorwurf richtet sich &amp;uuml;brigens vornehmlich gegen die Sportjournalisten. Sie h&amp;auml;tten es in der Hand gehabt, dem deutschen Publikum diesen Sport n&amp;auml;her zu bringen. Stattdessen plapperten sie nur das nach, was ihre englischsprachigen Kollegen von sich geben, vielleicht erg&amp;auml;nzt mit der ein oder anderen Erkl&amp;auml;rung.&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Gut &amp;#8211; ein Tochdown bleibt ein Touchdown. Da verh&amp;auml;lt es sich wie beim Airbag. Niemand k&amp;auml;me auf die Idee, &amp;#8222;Luftsack&amp;#8220; zu sagen. Es kl&amp;auml;nge arg albern. Dennoch h&amp;auml;tte es f&amp;uuml;r die Missionare der erste Schritt sein m&amp;uuml;ssen, die Sprache der Ketzer zu verwenden. Und so einfach. &amp;#8222;Stoppen&amp;#8220;, &amp;#8222;Ballabnahme&amp;#8220;, &amp;#8222;Spielf&amp;uuml;hrer&amp;#8220; (oder wahlweise Kapit&amp;auml;n). Vielleicht w&amp;auml;re ein eigener Name f&amp;uuml;r diesen Sport auch angebracht gewesen. Football hat schlie&amp;szlig;lich nichts mit Fu&amp;szlig;ball zu tun und die Amerikaner sagen auch Soccer, wenn sie den Weltsport Football meinen.&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;F&amp;uuml;r die breite Masse h&amp;auml;tte die Sprache ein Zugang zu einem Spiel sein k&amp;ouml;nnen, das &amp;uuml;brigens gar nicht so &lt;a href=&quot;http://usaerklaert.wordpress.com/2006/09/10/die-ultimative-einfuhrung-in-american-football/&quot;&gt;kompliziert&lt;/a&gt; ist. Es geht schlicht um Raumgewinn, in maximal vier Versuchen m&amp;uuml;ssen 10 Yard (9,1 Meter) erobert werden. Klappt das, gibt&amp;#8217;s erneut vier Versuche. So lange, bis der Ball in der gegnerischen Endzone (Touchdown) ist. Klappt es nicht, erh&amp;auml;lt der Gegner den Ball. Das ist zwar, zugegeben, eine sehr grobe Zusammenfassung, aber f&amp;uuml;r den Einstieg reicht es.&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;H&amp;auml;tte nun allein die Sprache gereicht, um diesen Sport hier zu etablieren? Unwahrscheinlich. Ein Spielzug dauert nur ein paar Sekunden, danach wird sich beraten. Spieler verlassen das Feld und machen Platz f&amp;uuml;r Spezialisten, je nach Situation. Es gibt Spieler, die einzig und allein daf&amp;uuml;r da sind, gegen den Ball zu treten. Wenn ein Feldtor erzielt werden soll, kommen sie auf den Platz, schie&amp;szlig;en ein Mal und k&amp;ouml;nnen danach Feierabend&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;machen. Eine hierzulande recht gew&amp;ouml;hnungsbed&amp;uuml;rftige Vorgehensweise in Sachen Mannschaftssport.&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Wenn die Zeit f&amp;uuml;r Beratungen nicht reicht, gibt&amp;#8217;s noch Auszeiten (Entschuldigung: Timeouts). Will das Fernsehen Werbung zeigen, wird das Spiel ebenfalls unterbrochen. &amp;Uuml;brigens noch so eine US-Erfindung, die sich hier hoffentlich nie (zumindest beim Fu&amp;szlig;ball) durchsetzen wird.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; Die Amerikaner begr&amp;uuml;nden die Unterbrechungen mit der Floskel &amp;#8222;Schach auf dem Rasen&amp;#8220; und dass dabei eben nachgedacht werden m&amp;uuml;sse. Au&amp;szlig;erdem sei der Sport grunds&amp;auml;tzlich spannend. Weil man nicht auf Zeit spielen und den Ball nicht einfach hin- und her kicken oder tragen k&amp;ouml;nne.&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Das mag f&amp;uuml;r Amerika der Fall sein. F&amp;uuml;r den Rest der Welt ist es langweilig. Das gilt auch f&amp;uuml;r den Super-Bowl in der Nacht zu Montag. Die Begegnung New England Patriots gegen New York Giants hatte sicherlich ihre Momente und die Schlussphase war zweifelsfrei ein Krimi.&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;Bei einer Brutto-Spielzeit von gut drei Stunden beherrschte allerdings &amp;uuml;berwiegend Inaktivit&amp;auml;t das Geschehen.&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Um diese Zeit zu &amp;uuml;berbr&amp;uuml;cken, haben die Amerikaner die Cheerleader erfunden. Au&amp;szlig;erdem wird viel gegessen. Sowohl im Stadion als auch vor dem Fernseher. Ok, das k&amp;ouml;nnen die Amerikaner ziemlich gut. Und sie freuen sich &amp;uuml;ber innovative Werbespots, die w&amp;auml;hrend des Super-Bowl erstmalig ausgestrahlt werden. Unterm Strich ist American Football ein Rahmenprogramm, das gelegentlich vom Spiel unterbrochen wird. Das Spektakel mag zwar toll sein, es kollidiert jedoch mit dem europ&amp;auml;ischen Verst&amp;auml;ndnis f&amp;uuml;r Sportkultur. Anders s&amp;auml;he es vermutlich aus, sollte Stefan Raab mal auf die Idee kommen, neben seiner Wok-WM auch ein Football-Event auf die Beine zu stellen. Es w&amp;uuml;rde mit Sicherheit ein gro&amp;szlig;er Erfolg. Doch es w&amp;auml;re wie bei allen Raab-Shows Unterhaltung, kein Sport.&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Gibt es bei Football also nichts, was sich zu &amp;uuml;bernehmen lohnte? Doch! Zum Beispiel die Ausschreitungen vor, w&amp;auml;hrend und nach den Spielen. Die gibt es n&amp;auml;mlich nicht. Hooligans sind im American Football nicht bekannt. Die Spiele sind ein Ereignis f&amp;uuml;r die ganze Familie, die Fans der Mannschaften m&amp;uuml;ssen im Stadion nicht einmal getrennt werden. Und davon k&amp;ouml;nnten wir uns tats&amp;auml;chlich etwas annehmen.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;!-- //.entry-body --&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 04 Feb 2008 16:58:01 GMT</pubDate>
      <guid isPermaLink="false">http://www.westropolis.de/konstantin.tassidis/stories/27734/</guid>
      <dc:creator><![CDATA[Konstantin Tassidis [WR]]]></dc:creator>
      <dc:date>2008-02-04T16:58:01Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Fragwürdiger Nokia-Protest</title>
      <link>http://www.westropolis.de/konstantin.tassidis/stories/26875/</link>
      <description>&lt;div class=&quot;entry-body&quot;&gt;
  &lt;p&gt;Keine Frage: Die angek&amp;uuml;ndigte Schlie&amp;szlig;ung des Nokia-Werks Bochum ist eine gro&amp;szlig;e Schweinerei. Wie soll es sonst beschrieben werden, wenn - offensichtlich - ohne wirtschaftliche Not Tausende in die Arbeitslosigkeit geschickt werden? Moralisch verwerflich, unmenschlich, kalt, brutal - ja, alle, die dem Konzern das vorwerfen, haben Recht. Und es ist richtig, dass sich die Belegschaft wehrt. Es ist richtig, dass sich die Menschen mit den Opfern solidarisieren und auf die Stra&amp;szlig;e gehen. Das wird Nokias Umzugspl&amp;auml;ne vermutlich nicht &amp;auml;ndern - aber es ist ein wichtiges Zeichen: So geht man nicht mit Menschen um.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Recht gute Protestm&amp;ouml;glichkeiten bietet auch das Netz. Hier im Westen werden die Berichte rund um den Nokia-Skandal eifrig kommentiert, mehrere Nutzer haben das Thema bereits in ihren Blogs behandelt (auf Links verzichte ich mal, es w&amp;uuml;rde den Rahmen sprengen). Andere Blogs nat&amp;uuml;rlich auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ebenfalls kein Wunder, dass recht schnell eigene Seiten ins Netz gestellt worden sind, die sich ausschlie&amp;szlig;lich mit der Werksschlie&amp;szlig;ung besch&amp;auml;ftigen. Eine davon hei&amp;szlig;t ganz simpel &amp;quot;Nokiaprotest&amp;quot;. Mit einer noch simpleren Taktik: 200.000 Unterschriften bzw. Registrierungen wollen die Initiatoren sammeln und diese dem Nokia-Vorstand vorlegen. Das Ziel wird so beschrieben: Die Teilnehmer sollen mit ihrer Registrierung bekunden, dass sie mit der Werksschlie&amp;szlig;ung nicht einverstanden sind, deshalb ihr Nokia-Handy loswerden oder k&amp;uuml;nftig kein neues von Nokia mehr kaufen wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ok. Kann man machen. Bis jetzt haben sich 551 Menschen auf der Seite registriert. 551 Menschen, die ganz offenbar ohne nachzudenken ihren Namen und ihre Mail-Adresse eingetippt haben. Es w&amp;auml;re etwas mehr Skepsis angebracht, und zwar auf folgenden Gr&amp;uuml;nden:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unterschriftenlisten im Web sind ebenso beliebt wie nutzlos. Jeder kann jederzeit &lt;a href=&quot;http://www.petitiononline.com/&quot;&gt;Petitionen&lt;/a&gt; zu jedem Thema online stellen. Menschen, die der Forderung zustimmen, tragen sich dort ein, ohne dass ihre Authentizit&amp;auml;t &amp;uuml;berpr&amp;uuml;ft werden kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es muss in der Regel nur der Name und eine Mail-Adresse eingetragen werden. Wer seinen eigenen Namen nicht einragen will, denkt sich irgendeinen anderen aus. Wer seine Mail-Adresse nicht eintragen will, gibt einfach eine falsche ein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer manipulieren m&amp;ouml;chte, tr&amp;auml;gt sich gleich mehrfach ein.  Selbst wenn nicht nur 200.000, sondern gar zwei Millionen &amp;quot;Registrierungen&amp;quot; zusammenkommen - warum sollte Nokia das beeindrucken? Gut - wie bei allen anderen Protestarten auch z&amp;auml;hlt der Wille, das Zeichen, das damit gesetzt wird. Also beim Online-Nokiaprotest doch mitmachen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht - wenn es denn eine private Seite w&amp;auml;re. Oder eine Aktion, die von Nokia-Mitarbeitern oder anderen Betroffenen ins Leben gerufen worden w&amp;auml;re.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Seite hat aber eine Firma ins Netz gestellt. Sie hei&amp;szlig;t Bayanoo Lmt., sitzt in Baden-Baden und betreibt eine Tauschb&amp;ouml;rse f&amp;uuml;r Handyvertr&amp;auml;ge. Gegen (eine einmalige) Geb&amp;uuml;hr k&amp;ouml;nnen dort Menschen versuchen, ihren Handyvertrag loszuwerden. Allzu hoch ist die Geb&amp;uuml;hr zwar nicht, aber es steckt dennoch eine eindeutige Gewinnabsicht hinter dem Angebot. Das ist ok, wir leben schlie&amp;szlig;lich in der Marktwirtschaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht ok ist meiner Ansicht aber, dass diese Firma auf der Nokia-Protestseite auf ihre eigene Tauschb&amp;ouml;rse verlinkt. Und damit den Protest offensichtlich nutzt, um das eigene Gesch&amp;auml;ftsmodell zu pushen. Zwar passiert es nicht aggressiv - aber es passiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sieht man das in Zusammenhang mit den mehr als 2000 Nokia-Mitarbeitern, die ihre Existenzgrundlage bedroht sehen, entsteht ein recht &amp;uuml;bler Beigeschmack.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht steht ja tats&amp;auml;chlich der gute Wille im Vordergrund, vielleicht will diese Firma tats&amp;auml;chlich den Betroffenen helfen. Ja, vielleicht. Aber warum liest sich das Ziel der Aktion trotzdem so komisch? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;N&amp;auml;mlich so:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;&amp;quot;Ende Februar werden wir diese Liste pers&amp;ouml;nlich der Gesch&amp;auml;ftsleitung von Nokia &amp;uuml;bergeben. Sollte es trotz der Aktion keine positive Reaktion seitens der Gesch&amp;auml;ftsleitung geben, so werden wir uns im M&amp;auml;rz mit anderen Herstellern in Verbindung setzen und Ihnen per E-Mail ein Angebot f&amp;uuml;r ein neues Handy-Modell zukommen lassen, welches im Vergleich zu den &amp;uuml;blichen Ladenpreisen sensationell sein wird.&amp;quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;Positive Reaktion seitens der Gesch&amp;auml;ftsleitung? Erwarten die Initiatoren diese Seite tats&amp;auml;chlich, dass Nokia die Schlie&amp;szlig;ung R&amp;uuml;ckg&amp;auml;ngig macht, nur weil eine nicht nachvollziehbare, nicht beweisbare Anzahl von Menschen irgendwo ihre Mail-Adresse eingetragen hat?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und was hat es mit dem &amp;quot;sensationell g&amp;uuml;nstigen Handy&amp;quot; auf sich, das den Teilnehmern der Aktion angeboten werden soll?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align: justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Fazit auf Basis der im Netz zu findenden Informationen:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Mit dieser Nokia-Protestaktion machen die Initiatoren Werbung f&amp;uuml;r ihre eigene Dienstleistung.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die &amp;quot;Unterschriften&amp;quot;-Aktion ist schon jetzt zum Scheitern verurteilt - Gr&amp;uuml;nde siehe oben.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wer sich dort registriert und seine richtige Mail-Adresse angibt, l&amp;auml;uft Gefahr, Werbung per Mail zugeschickt zu bekommen (das &amp;quot;sensationell g&amp;uuml;nstige Handy&amp;quot;).&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Zwar werden laut Aussage auf der Protestseite die Datenschutz-Bestimmungen eingehalten - allerdings erkl&amp;auml;rt man sich mit der Teilnahme bereit, ein Angebot zugeschickt zu bekommen. Das ist schlie&amp;szlig;lich eindeutig im Ziel der Aktion formuliert.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Da es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit keine &amp;quot;positive Reaktion&amp;quot; von der Nokia-Gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrung geben wird, bekommen die Teilnehmer mit ebenso hoher Wahrscheinlichkeit demn&amp;auml;chst ein Angebot per Mail.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Das Unternehmen kommt mit dieser Aktion sehr schnell und sehr g&amp;uuml;nstig an eine gro&amp;szlig;e Masse potenzieller Kundendaten. Angesichts der Hintergr&amp;uuml;nde (in meinen Augen) ein unmoralisches Vorgehen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Leute, die dort mitmachen, geben ihre Erlaubnis, Spam zu erhalten. Zwar nicht bewusst, aber sie tun es.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Apropos Spam: Werbung f&amp;uuml;r diese Protestseite wird mit den &amp;uuml;blichen Mitteln gemacht: Massenmails, die sich Menschen untereinander weiterleiten - weil sie glauben, etwas Gutes zu tun.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Empf&amp;auml;nger leiten dann erneut weiter. Es entstehen die &amp;uuml;blichen Mail-Lawinen.Und auch das ist unterm Strich nichts anderes als Spam. Gut gemeint, aber Spam.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wer trotzdem bei dieser Protestaktion mitmachen m&amp;ouml;chte, bittesch&amp;ouml;n. Auf die Seite der Nokia-Protestaktion verlinke ich zwar nur ungern - aber jeder soll selbst ein Bild machen und entscheiden, ob er sich registrieren lassen will oder nicht: &lt;a href=&quot;http://www.nokiaprotest.de/&quot;&gt;http://www.nokiaprotest.de/&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Vielleicht liege ich ja auch daneben. Vielleicht bringt die Aktion etwas, vielleicht meinen es die Initiatoren tats&amp;auml;chlich nur gut...&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Allerdings habe ich das dumpfe Gef&amp;uuml;hl, doch Recht zu behalten.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;-------------&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hinweis:&lt;/strong&gt; Dieser Beitrag ist urspr&amp;uuml;nglich von mir in der &lt;a href=&quot;http://www.derwesten.de/community/konstantin.tassidis/stories/59191/&quot;&gt;Westen-Community&lt;/a&gt; gepostet worden. Man m&amp;ouml;ge mir die zweite Ver&amp;ouml;ffentlichung hier im Kulturblog verzeihen - in dem Thema sehe ich aber eine gewisse Brisanz, die mich zu diesem Vorgehen veranlasst hat.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;!-- //.entry-body --&gt;</description>
      <pubDate>Wed, 23 Jan 2008 21:58:29 GMT</pubDate>
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      <dc:creator><![CDATA[Konstantin Tassidis [WR]]]></dc:creator>
      <dc:date>2008-01-23T21:58:29Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Amerikanische Herzen</title>
      <link>http://www.westropolis.de/konstantin.tassidis/stories/25757/</link>
      <description>&lt;div class=&quot;entry-body&quot;&gt;
  &lt;p&gt;In den Staaten werden die Jungs bereits als das n&amp;auml;chste gro&amp;szlig;e Ding gefeiert - in Deutschland hat man hingegen nur wenig von &lt;em&gt;My American Heart&lt;/em&gt; geh&amp;ouml;rt. Das kann auch als Chance gesehen werden - eine Chance, die f&amp;uuml;nfk&amp;ouml;pfige Combo aus San Diego frisch, unverbraucht, roh und unverf&amp;auml;lscht in einem der kleineren Clubs zu erleben. N&amp;auml;mlich am Sonntag, 13. Januar, im K&amp;ouml;lner Underground. Zu h&amp;ouml;ren gibt es dort gut gemachten (Pop-)Rock, der trotz aller Radiotauglichkeit den Kreislauf ordentlich auf Trab bringt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bereits zwei Alben haben &lt;em&gt;My American Heart &lt;/em&gt;ver&amp;ouml;ffentlicht, obwohl das Durchschnittsalter der Musiker gerade einmal 19 Jahre betr&amp;auml;gt. Die aktuelle Scheibe hei&amp;szlig;t &lt;em&gt;Hiding inside the horrible weather &lt;/em&gt;und ist von mir &lt;a href=&quot;http://www.derwesten.de/blogs/gerockt/stories/448/&quot;&gt;hier &lt;/a&gt;besprochen worden. Ein Auszug:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Sie rocken sich die Seele aus dem Leib, um gleichzeitig mit Seele zu spielen. Sch&amp;ouml;ne Melodien mit harten Riffs im Hintergrund, gefolgt von stillen, fast schon melancholischen Momenten gestalten das Bild von &lt;em&gt;My American Heart&lt;/em&gt;. Die Richtung gibt dabei die Stimme von S&amp;auml;nger Larry Soliman vor - eine Richtung, die f&amp;uuml;r volle Tanzfl&amp;auml;chen sorgen wird. Denn obwohl die f&amp;uuml;nf jungen Musiker ordentlich Dampf geben (oder gerade deswegen), bleibt ihre Musik durchweg partytauglich und tanzbar.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Die Musiker bezeichnen ihre Musik &amp;uuml;brigens als Alternative Rock. Ob diese Klassifizierung nun zutrifft oder ihre Musik doch eher dem h&amp;auml;rteren Pop zuzuordnen ist, mag jeder f&amp;uuml;r sich entscheiden. Letztendlich ist&amp;#39;s egal - es ist Musik, die Spa&amp;szlig; macht.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&amp;Uuml;brigens treten &lt;em&gt;My American Heart&lt;/em&gt; in K&amp;ouml;ln nicht als Hauptgruppe, sondern als Vorband f&amp;uuml;r &lt;em&gt;The Blackout&lt;/em&gt; auf. Und das ist ein weiterer Grund, aufs Konzert zu gehen. Bei der n&amp;auml;chsten Tour wird das wohl anders sein.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;(Das Bild ist ein Screenshot der &lt;a href=&quot;http://www.myspace.com/myamericanheart&quot;&gt;MySpace-Seite&lt;/a&gt; von My American Heart) &lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;!-- //.entry-body --&gt;</description>
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      <pubDate>Wed, 09 Jan 2008 21:34:09 GMT</pubDate>
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      <dc:creator><![CDATA[Konstantin Tassidis [WR]]]></dc:creator>
      <dc:date>2008-01-09T21:34:09Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Kommentarflut aus dem Nichts</title>
      <link>http://www.westropolis.de/konstantin.tassidis/stories/16449/</link>
      <description>&lt;div class=&quot;entry-body&quot;&gt;
  &lt;p&gt;Nicht selten, gelegentlich auch hier in Westropolis, wird die Qualit&amp;auml;t eines Beitrages an der Anzahl seiner Kommentare gemessen. Das ist nat&amp;uuml;rlich Bl&amp;ouml;dsinn. Trotzdem &amp;uuml;ben diese Zahlen eine mysteri&amp;ouml;se Faszination aus, der sich so manch Autor nicht entziehen kann. Da w&amp;auml;re, um nur ein Beispiel zu nennen, der Revierflaneur. Obwohl &amp;uuml;blicherweise reich mit Kommentaren beschenkt, bleibt bei manchem seiner Beitr&amp;auml;ge jegliche &lt;a href=&quot;http://www.westropolis.de/revierflaneur/stories/15202/&quot;&gt;Reaktion &lt;/a&gt;aus. Sollte der Beitrag etwa nicht gut gewesen sein? &lt;a href=&quot;http://www.westropolis.de/bernd.berke/stories/14607/#15168&quot;&gt;Mitnichten&lt;/a&gt; - und das gilt auch f&amp;uuml;r so manche andere &lt;a href=&quot;http://www.westropolis.de/nadine.albach/stories/15583/&quot;&gt;Perle &lt;/a&gt;in diesem Kulturblog.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber es bleibt halt ein Fader Beigeschmack - obwohl der Autor ziemlich genau wei&amp;szlig; oder wissen m&amp;uuml;sste, dass die Zahl hinter dem # am Ende der Seite kein Indikator sein kann. Das gilt umso mehr, da sich bei erh&amp;ouml;hender Kommentarzahl die Diskussion gerne vom eigentlichen &lt;a href=&quot;http://www.westropolis.de/revierflaneur/stories/15411/&quot;&gt;Beitragsthema&lt;/a&gt; entfernt, sich  bisweilen v&amp;ouml;llig neue Themen entwicklen oder sich die Konzentration aufs gegenseitige Beschimpfen reduziert. Der eigentliche Sinn des urspr&amp;uuml;nglichen Beitrages spielt dann, wenn &amp;uuml;berhaupt, nur noch eine untergeordnete Rolle.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Warum also nicht gleich auf ein Thema verzichten und einfach mal einen Beitrag erstellen mit ...  nichts? Das oder &amp;auml;hnliches wird auch Stefan Niggemeier gedacht haben. Der Macher von &lt;a href=&quot;http://www.bildblog.de/&quot;&gt;Bildblog&lt;/a&gt;, Grimme-Online-Preistr&amp;auml;ger und  einer der wenigen wirklich guten A-&lt;a href=&quot;http://www.stefan-niggemeier.de/blog/&quot;&gt;Blogger&lt;/a&gt; Deutschlands hat vor zwei Tagen ... nichts geblogt. Ein Beitrag, der scheinbar nur den Titel &lt;a href=&quot;http://www.stefan-niggemeier.de/blog/keine-ueberschrift/&quot;&gt;Keine &amp;Uuml;berschrift&lt;/a&gt; hat, gefolgt von keinem Text.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und was passiert? Genau: Es hagelt Kommentare. Bis dato sind 126 eingetroffen. 126 Kommentare auf einen Beitrag, der sich mit nichts besch&amp;auml;ftigt. Ist das, was wir hier sehen, vielleicht die Zukunft des Bloggens? Einfach eine leere Seite ins Netz stellen, und die Schreibw&amp;uuml;tigen tippen sich die Finger blutig. Da reden die einen &amp;uuml;bers Wetter, die anderen spekulieren, ob vielleicht eine Wette dahinter steckt und die Philosophie im Allgemeinen kommt auch nicht zu kurz. Ein bisschen beschimpft und geg&amp;auml;ngelt wird nat&amp;uuml;rlich auch. Busines as usual. Wie hier t&amp;auml;glich zu sehen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dass hinter dem Beitrag im Niggemeier-Blog ein tieferer Sinn steckt, d&amp;uuml;rfte wohl klar sein. Erkennen konnten ihn aber nur aufmerksame Leser seines Blogs - oder jene, die zuf&amp;auml;llig den unsichtbaren Link im Textbereich entdeckt haben. Die L&amp;ouml;sung wurde in den Kommentaren zwar recht fr&amp;uuml;h, ganz offensichtlich aber mit der Nummer 26 gebracht - was einige Kommentatoren nicht weiter zu interessieren schien. Das Experiment &amp;quot;Keine &amp;Uuml;berschrift&amp;quot; hatte schon l&amp;auml;ngst sein skurriles Eigenleben entwickelt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Deshalb fallen nur wenige Kommentare auf, die sich mit dem eigentlichen Sinn des Beitrages besch&amp;auml;ftigen. Der versteckte Link f&amp;uuml;hrt n&amp;auml;mlich zu einen anderen Beitrag von Niggemeiner, genauer: zu einem dortigen &lt;a href=&quot;http://www.stefan-niggemeier.de/blog/jehova/#comment-44110&quot;&gt;Kommentar&lt;/a&gt;. Ein Leser schreibt dort in Anlehnung auf die immense Zahl an Kommentaren, die Niggemeier mit seinen Beitr&amp;auml;gen einf&amp;auml;hrt: &amp;quot;Also mich interessiert Folgendes brennend: Wie viele Kommentare bek&amp;auml;me Herr Niggemeier wohl auf einen Eintrag, der weder &amp;Uuml;berschrift, noch Bild, noch auch nur einen Buchstaben Inhalt hat?&amp;quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Antwort darauf gab Stefan Niggemeier selbst, noch bevor er den&amp;nbsp; Nichts-Beitrag online gestellt hat:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;quot;Zu viele.&amp;quot; &lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;!-- //.entry-body --&gt;</description>
      <pubDate>Sun, 14 Oct 2007 00:37:47 GMT</pubDate>
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      <dc:creator><![CDATA[Konstantin Tassidis [WR]]]></dc:creator>
      <dc:date>2007-10-14T00:37:47Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>&quot;Free Burma&quot; - das Netz wird rot</title>
      <link>http://www.westropolis.de/konstantin.tassidis/stories/15288/</link>
      <description>&lt;div class=&quot;entry-body&quot;&gt;
  &lt;p&gt;Es ist der Tag, an dem sich das Internet rot f&amp;auml;rbt: Blogger aus der ganzen Welt haben sich heute mit den Demonstranten in Birma (englisch: Burma) solidarisiert und die bisher gr&amp;ouml;&amp;szlig;te virtuelle Protestwelle ins Rollen gebracht. Auf mehreren tausend Blogs machen sich Autoren f&amp;uuml;r die Menschenrechte stark &amp;#8211; und fordern: &amp;#8222;Freiheit f&amp;uuml;r Birma!&amp;#8221;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In etlichen Blogs ist heute nur ein simples, aber aussagekr&amp;auml;ftiges Logo zu sehen. Eine rote Fl&amp;auml;che mit dem Schriftzug &amp;#8222;Free Burma&amp;#8221;. W&amp;auml;hrend manche Blogger detailiert auf die Situation im Land eingehen, ver&amp;ouml;ffentlichen andere die &amp;#8222;&lt;a href=&quot;http://www.basicthinking.de/blog/2007/10/04/free-burma-2/&quot;&gt;Allgemeine Erkl&amp;auml;rung der Menschenrechte&lt;/a&gt;&amp;#8221; der UNO. In anderen Blogs wurde hingegen g&amp;auml;nzlich auf Inhalt verzichtet und nur eine &lt;a href=&quot;http://blogrolle.net/2007/10/04/one-blogpost-for-burma/&quot;&gt;rote Fl&amp;auml;che&lt;/a&gt; online gestellt. Rot &amp;#8211; das ist die Roben-Farbe der buddhistischen M&amp;ouml;nche, die gegen das Regime in Birma auf die Stra&amp;szlig;e gehen und bei den Demonstrationen ihr Leben riskieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Aktion &amp;#8222;&lt;a href=&quot;http://www2.free-burma.org/index_de.php&quot;&gt;Ein Tag f&amp;uuml;r Birma&lt;/a&gt;&amp;#8221; wurde ma&amp;szlig;geblich vom bekannten deutschen Blogger &lt;a href=&quot;http://www.basicthinking.de/blog/&quot;&gt;Robert Basic&lt;/a&gt; ins Leben gerufen. Der Autor aus Usingen griff eine Idee aus &lt;a href=&quot;http://www.dariosalvelli.com/2007/09/appello-per-la-birmania-stop-blogging-for-birmania&quot;&gt;italienischen Blogs&lt;/a&gt; auf und regte in einem seiner Beitr&amp;auml;ge eine gemeinsame Aktion der Blogger an. Bei der daraufhin einsetzenden Diskussion auf Basics Blog entwickelte sich diese Grundidee &lt;a href=&quot;http://www.basicthinking.de/blog/2007/09/29/&quot;&gt;innerhalb nur weniger Stunden&lt;/a&gt; zu einem ausgereiften Plan: In m&amp;ouml;glichst vielen Blogs &amp;#8211; oder auch auf normalen Internet-Seiten &amp;#8211; sollte &amp;uuml;ber die Situation in Birma berichtet werden. Die Art und Form der Teilnahme wurde den Teilnehmern freigestellt, auch ein &amp;#8222;Schweigen als Protest&amp;#8221; sollte m&amp;ouml;glich sein. Dabei sollten Autoren einen Tag lang keine Beitr&amp;auml;ge in ihr Blog stellen. Der Stichtag: 4. Oktober; das erkl&amp;auml;rte Ziel: Symbolische Unterst&amp;uuml;tzung der Demonstranten in Birma sowie der dortigen Blogger. Diese stellen kritische Texte &amp;uuml;ber das Birma-Regime ins Internet und informieren &amp;uuml;ber das brutale Vorgehen der Milit&amp;auml;rs. Ein riskantes Vorgehen, da die Autoren kritischer Inhalte vom birmesischen Milit&amp;auml;r verfolgt und im schlimmsten Fall get&amp;ouml;tet werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Andere Blogger nahmen die Aktion auf und verbreiteten den Protestgedanken &amp;#8222;Free Burma&amp;#8221; rund um die Welt. Bereits einen Tag sp&amp;auml;ter wurde eine zentrale, mehrsprachige &lt;a href=&quot;http://www2.free-burma.org/index_de.php&quot;&gt;Info-Seite&lt;/a&gt; ins Netz gestellt. In einer Art Diskussionsforum, einem &lt;a href=&quot;http://freeburma.stots.de/doku.php?id=official_wiki&quot;&gt;Wiki&lt;/a&gt;, wurden weitere Details besprochen,  gleich mehrere Logo-Versionen f&amp;uuml;r &amp;#8222;Free Burma&amp;#8221; wurden auf &lt;a href=&quot;http://www2.free-burma.org/graphics.php&quot;&gt;Info-Seiten&lt;/a&gt; bereitgestellt.  Aus einem Gedankenspiel war innerhalb k&amp;uuml;rzester Zeit eine internationale Bewegung geworden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bereits in der Nacht zu gestern tauchten die ersten Birma-Beitr&amp;auml;ge auf, stets mit dem Rot der M&amp;ouml;nche unterlegt. Am Abend waren es bereits rund &lt;a href=&quot;http://www.google.de/blogsearch?hl=de&amp;amp;ie=UTF-8&amp;amp;lr=&amp;amp;as_drrb=q&amp;amp;as_qdr=d&amp;amp;q=free+burma&quot;&gt;5000&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.google.de/blogsearch?hl=de&amp;amp;ie=UTF-8&amp;amp;lr=&amp;amp;as_drrb=q&amp;amp;as_qdr=d&amp;amp;q=free+burma&quot;&gt;&lt;/a&gt;davon alleine etwa 1200 in deutscher Sprache.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Neben dem Einsatz f&amp;uuml;r das Krisengebiet Birma hilft sich die deutsche Blogosph&amp;auml;re mit dieser Aktion auch selbst. Der immer wiederkehrende Vorwurf, Blogger besch&amp;auml;ftigen sich nur mit sich selbst und h&amp;ouml;chsten noch mit ihrer Blog-Software, ist zumindest teilweise entkr&amp;auml;ftet. Ob es allerdings ein &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://www.blogpiloten.de/2007/10/04/fur-burma/&quot;&gt;Meilenstein f&amp;uuml;r das Erwachsenwerden&lt;/a&gt;&amp;quot; der deutschen Blogosp&amp;auml;hre ist ... da ist zumindest etwas Skepsis angebracht. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eines ist jedoch absolut richtig: Es ist ein Schritt in die richtige Richtung. Und zudem einer mit noblem Hintergrund. &lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;!-- //.entry-body --&gt;</description>
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      <pubDate>Thu, 04 Oct 2007 16:20:02 GMT</pubDate>
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      <dc:creator><![CDATA[Konstantin Tassidis [WR]]]></dc:creator>
      <dc:date>2007-10-04T16:20:02Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Das Internet? Gibt&apos;s diesen Blödsinn imm...</title>
      <link>http://www.westropolis.de/konstantin.tassidis/stories/14708/</link>
      <description>&lt;div class=&quot;entry-body&quot;&gt;
  Warum Homer Simpson, Sicherheitsinspektor im Kernkraftwerk Springfield, mit dieser Frage lediglich Platz 50 in der Liste &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://medienlese.com/2007/09/27/die-50-besten-zitate-uebers-internet/&quot; title=&quot;Die 50 besten Zitate &amp;uuml;bers Internet&quot;&gt;Die 50 besten Zitate &amp;uuml;bers Internet&lt;/a&gt;&amp;quot; belegt hat, ist mir ein R&amp;auml;tsel.
&lt;/div&gt;&lt;!-- //.entry-body --&gt;</description>
      <pubDate>Thu, 27 Sep 2007 16:45:22 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>New Model Army - für die USA sind&apos;s Terr...</title>
      <link>http://www.westropolis.de/konstantin.tassidis/stories/14277/</link>
      <description>&lt;div class=&quot;entry-body&quot;&gt;
  &lt;p&gt;Dass der Sichereitswahn der USA gelegentlich seltsame Bl&amp;uuml;ten treibt, &amp;uuml;berrascht niemanden mehr. Trotzdem haben es die Beh&amp;ouml;rden geschafft, noch einen drauf zu  sezten - indem sie den Musikern von &lt;a href=&quot;http://www.newmodelarmy.org/fhome.htm&quot;&gt;New Model Army&lt;/a&gt;  das Einreisevisum verweigert haben. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zum Ende des Jahres wollte die britische Gruppe dort auf Tour gehen, 14 gro&amp;szlig;e Konzerte standen auf dem Programm. Nach der Ver&amp;ouml;ffentlichung des neuen Albums &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/High-New-Model-Army/dp/B000TGC72Y/ref=pd_bbs_1/028-5314656-6080563?ie=UTF8&amp;amp;s=music&amp;amp;qid=1190393024&amp;amp;sr=8-1&quot;&gt;High&lt;/a&gt; war das Interesse gro&amp;szlig;, bereits mehrere tausend Eintrittskarten seien verkaufen worden. Nun wird  nichts draus, die US-Tour ist abgesagt worden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;quot;Wir sind fassungslos und tief entt&amp;auml;uscht&amp;quot;, sagt S&amp;auml;nger Justin Sullivan. Angeblich habe das Wort &amp;#8222;Army&amp;#8221; im Bandnamen bei den Beh&amp;ouml;rden den Verdacht auf terroristische Aktivit&amp;auml;t geweckt. Offiziell (und das von beiden Seiten) ist zwar nur von &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://blog.myspace.com/index.cfm?fuseaction=blog.view&amp;amp;friendID=59398432&amp;amp;blogID=309050688&quot;&gt;technischen Problemen&lt;/a&gt;&amp;quot; bei der Visa-Bearbeitung die Rede, allerdings schreiben die K&amp;uuml;nstler auf ihrer Web-Seite: &amp;quot;An einem anderen Tag, auf einem anderen Bearbeitungstisch, w&amp;auml;re unser Antrag ohne Nachfrage genehmigt worden.&amp;quot; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gegr&amp;uuml;ndet wurde die Band 1982, fr&amp;uuml;h wurden internationale Erfolge gefeiert. Heute z&amp;auml;hlt New Model Army zu einer der besten Bands aus Gro&amp;szlig;britannien. Auch in den Vereinigten Staaten gaben New Model Army in den vergangenen Jahren regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig Konzerte. Probleme bei der Einreise h&amp;auml;tte es bisher nie gegeben. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Immerhin, ein Trost f&amp;uuml;r die deutschen Fans: Die Absage der US-Tour hat keine Auswirkung auf die geplanten Army-Auftritte in Deutschland.  Im K&amp;ouml;lner Palladium spielen New Model Army am 22. Dezember.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;!-- //.entry-body --&gt;</description>
      <pubDate>Fri, 21 Sep 2007 16:49:46 GMT</pubDate>
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      <dc:date>2007-09-21T16:49:46Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Gruselige Mystery-Sendungen</title>
      <link>http://www.westropolis.de/konstantin.tassidis/stories/13917/</link>
      <description>&lt;div class=&quot;entry-body&quot;&gt;
  &lt;p&gt;Der Tag war lang und alles andere als sch&amp;ouml;n. Neben der dienstlichen Last plagte der R&amp;uuml;cken, vielleicht vom Sportversuch am Vortag. Deshalb stand fr&amp;uuml;h fest, dass der Freitagabend auf der Couch und vor dem Fernseher enden wird. Seitdem mein TV-Ger&amp;auml;t &lt;a href=&quot;http://www.westropolis.de/konstantin.tassidis/stories/4669/&quot;&gt;kaputt gegangen &lt;/a&gt;ist und nur der kleine Zweitfernseher aus dem Schlaf- im Wohnzimmer steht, hab&amp;#39; ich so einen Gammelabend schon lange nicht mehr gemacht. Einfach auf der Couch liegen und sich von Belanglosem berieseln lassen. Hat gelegentlich was Sch&amp;ouml;nes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider wurde das erhofft Belanglose nicht gesendet. Als ich den Fernseher einschaltete, liefen gerade die letzten Minuten von Men in Black; f&amp;uuml;rs Umschalten war ich zu faul, und dann passierte es: Ich sah &lt;a href=&quot;http://www.prosieben.de/wissen/galileomystery/&quot;&gt;Galileo Mystery&lt;/a&gt;. Wie Aiman Abdallah mit der Penetranz eines  Butterfahrten-Verkaufsveranstaltungs-Moderators seinem Publikum etwas von &lt;a href=&quot;http://www.prosieben.de/wissen/galileomystery/episoden/artikel/43451/&quot;&gt;Ufos&lt;/a&gt; erz&amp;auml;hlen wollte. Dass in England im Jahr 1993 etwas Seltsames am Himmel gesichtet wurde und selbst die britische Regierung ganz offiziell von einem Ufo-Ph&amp;auml;nomen spreche. Dann ging es gef&amp;uuml;hlte zwei Stunden darum, was dieses Ph&amp;auml;nomen nicht ist. Kein Flugzeug, keine Rakete, kein Satellit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das alles w&amp;auml;re nicht so schlimm und nur eine von weiteren unn&amp;uuml;tzen Dokumentationen -  wenn sich nicht st&amp;auml;ndig dieser Abdallah vor die Kamera dr&amp;auml;ngen w&amp;uuml;rde und mit unfassbar hohem schauspielerischem Unverm&amp;ouml;gen so t&amp;auml;te, als ob er angestrengt &amp;uuml;ber etwas Wichtiges nachdenke. Die Sendung w&amp;auml;re auch nicht so schlimm, wenn er nicht in irgendwelchen Akten w&amp;uuml;hlte, um den Anschein von investigativem Journalismus zu erwecken.  Gruselig. Wie soll da der Verdacht widerlegt werden, die ganze Sendung dient nur dazu, den &amp;Ouml;ffentlichkeitsdrang eines &lt;strike&gt;Narzissten&lt;/strike&gt; selbstverliebten Menschen zu befriedigen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Fazit der Sendung, sofern man ihr ein solches &amp;uuml;berhaupt bescheinigen kann: Ein Ufo war es wohl nicht, sondern irgendein Flugzeug. Vermutlich. Weil so ganz genau wisse man das nicht. Einen gewissen Informationsgehalt will ich dieser Folge von Galileo Mystery zwar nicht absprechen - allerdings war dieser nicht neu und h&amp;auml;tte auch locker in einen f&amp;uuml;nfmin&amp;uuml;tigen Beitrag gepasst. Gro&amp;szlig;z&amp;uuml;gig gerechnet. Drei Minuten h&amp;auml;tten vermutlich auch gereicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum ich nicht umgeschaltet habe statt mich aufzuregen? Ich hatte es versucht. Aber dann h&amp;auml;tte ich mir nur anderen Unsinn wie die die &lt;a href=&quot;http://www.rtl.de/musik/musik_946171.php&quot;&gt;Ultimative Chartshow&lt;/a&gt; ansehen m&amp;uuml;ssen. Das w&amp;auml;re dann wirklich unertr&amp;auml;glich.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;!-- //.entry-body --&gt;</description>
      <pubDate>Fri, 14 Sep 2007 23:07:38 GMT</pubDate>
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      <dc:date>2007-09-14T23:07:38Z</dc:date>
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