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    <title>www.westropolis.de/juergen.overkott - Blog (RSS 2.0)</title>
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    <copyright>Jürgen Overkott [WR]</copyright>
    <pubDate>Sun, 21 Feb 2010 20:00:57 GMT</pubDate>
    <dc:creator>Jürgen Overkott [WR]</dc:creator>
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      <title>www.westropolis.de/juergen.overkott - Blog (RSS 2.0)</title>
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      <title>Selbstkontrolle für das Netz?</title>
      <link>http://www.westropolis.de/juergen.overkott/stories/60000/</link>
      <description>&lt;div class=&quot;entry-body&quot;&gt;
  &lt;p&gt;Das Netz, so scheint es, ist der virtuelle Wilde Westens, ein Raum mit anarchischen Freiheiten, ein Raum ohne Regeln, es gilt Darwin 2.0.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Umso verdienstvoller, dass die Technische Universit&amp;auml;t Dortmund dieser Tage ein Projekt namens &amp;quot;MediaAct&amp;quot; gestartet hat, um sich die Frage zu stellen, wie zivilisatorische Errungenschaften wie Korrektheit der Fakten und ein Minimum von H&amp;ouml;flichkeit und R&amp;uuml;cksichtnahme auch in der digitalen Welt greifen k&amp;ouml;nnen.Wichtiger noch ist die Frage, was Opfer von Verleumdung gegen Schmutzkampagnen tun k&amp;ouml;nnen, zumal das Internet eine nahezu unbegrenzte Verf&amp;uuml;gbarkeit von Informationen bedeutet; Zeit und Raum spielen keine Rolle mehr, von Geld bei einem nahezu kostenfreien Medium mal ganz zu schweigen&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine Podiumsdiskussion in Dortmund zu Beginn des auf dreieinhalb Jahre festgelegten Projekts in Dortmund stellte redaktionsinterne Ombudsleute zur Diskussion, regte eine Schulung von Bloggern an, schw&amp;auml;rmte von Watchblogs f&amp;uuml;rs Netz und dachte zumindest &amp;uuml;ber die M&amp;ouml;glichkeit einer digitalen Variante eines Presserates nach.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ausgespart blieben jedoch die sozialen Netzwerke. Sie stellen sich bisher als reine Dienstleister dar, die keine Verantwortung f&amp;uuml;r die Inhalte ihrer Nutzer &amp;uuml;bernehmen wollen - f&amp;uuml;r sie eine billige Variante.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Umgekehrt neigen auch Medienwissenschaftler wie Matthias Karmasin aus Klagenfurt, &amp;Ouml;sterreich, dazu, von den Nutzern zu erwarten, den vollen &amp;Uuml;berblick f&amp;uuml;r die Konsequenzen ihres Handeln zu erwarten. &amp;quot;Gegen Dummheit&amp;quot;, t&amp;ouml;nte er, &amp;quot;kann man keinen impr&amp;auml;gnieren.&amp;quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Allerdings blendete er dabei aus, dass soziale Netzwerke wie Facebook und Sch&amp;uuml;lerVZ auch Zigtausende minderj&amp;auml;hriger Nutzer haben und mit ihnen Geld verdienen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich bin der &amp;Uuml;berzeugung, dass derlei Netzwerke Community Manager brauchen, die Texte, Bilder und T&amp;ouml;ne entfernen, die rassistisch, sexistisch und verleumderisch sind. Wer Gesch&amp;auml;fte mit vielschichtigen Nutzerdaten macht, muss auch Verantwortung &amp;uuml;bernehmen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nat&amp;uuml;rlich bin ich mir im Klaren dar&amp;uuml;ber, dass nationale L&amp;ouml;sungen wenig taugen. Das darf aber keinem Denkverbot gleichkommen. Im Gegenteil: Ich fordere eine breite Diskussion &amp;uuml;ber das Thema, um - und da unterst&amp;uuml;tze ich die Verantwortlichen von MediaAct - die Entscheidungstr&amp;auml;ger zumindest auf EU-Ebene zu &amp;uuml;berzeugen, Regeln f&amp;uuml;r eine bessere Selbstkontrolle im Netz aufzustellen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Nutzer brauchen mehr Schutz - je schneller, desto besser. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;www.mediaact.eu &lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;!-- //.entry-body --&gt;</description>
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      <pubDate>Sun, 21 Feb 2010 20:00:57 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Lammert lamentiert</title>
      <link>http://www.westropolis.de/juergen.overkott/stories/58177/</link>
      <description>&lt;div class=&quot;entry-body&quot;&gt;
  &lt;p&gt;Der neue, alte Bundestagspr&amp;auml;sident Norbert Lammert ist ein kluger Kopf. Und clever obendrein. Er hat heute losgepoltert. Was ARD und ZDF &amp;uuml;ber die konstituierende Sitzung der Bundestages berichteten, reichte Lammert nicht. Stattdessen, lamentierte er, servierten die beiden &amp;Ouml;ffentlich-Rechtlichen Seichtes.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Warum der Vorsto&amp;szlig;? Na logo: Lammert redet, weil er in Berlin nichts zu sagen hat. Das Amt des Bundestagspr&amp;auml;sidenten mag formal das zweitwichtigste in der Republik sein. Tats&amp;auml;chlich hat Lammert kaum mehr als einen Ehrenjob.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sehen wir uns die Fakten an: Ausgiebige Berichterstattung aus Berlin lieferte Phoenix, der Info-Kanal der &amp;Ouml;ffentlich-Rechtlichen. Und dort ist eine rein formal wichtige Sitzung wie die gestrige perfekt aufgehoben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hinter Lammerts Schelte steht ein weiterer Versuch, Parlamentsfernsehen zu installieren. Allein, die Rechtslage verbietet es. ARD und ZDF haben staatsfern zu sein, und das ist gut so (auch wenn der Versuch von Hessens Roland Koch, ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender zu kippen, ein schlimmer Versuch, genau das zu unterlaufen).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Noch schlimmer w&amp;auml;re ein Parlamentskanal, der ungefiltert Politiker-Reden &amp;uuml;bertr&amp;auml;gt, nicht redaktionell&amp;nbsp;eingeordnet, nicht kommentiert. Abgesehen davon, dass die Quote in der Regel gegen null tendieren d&amp;uuml;rfte.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;!-- //.entry-body --&gt;</description>
      <pubDate>Tue, 27 Oct 2009 20:39:42 GMT</pubDate>
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      <dc:creator><![CDATA[Jürgen Overkott [WR]]]></dc:creator>
      <dc:date>2009-10-27T20:39:42Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>&quot;Tatort&quot; - und jetzt auch noch Waltz?</title>
      <link>http://www.westropolis.de/juergen.overkott/stories/56868/</link>
      <description>&lt;div class=&quot;entry-body&quot;&gt;
  &lt;p&gt;Der Hessische Rundfunk (HR) geh&amp;ouml;rt zu den kleinen Sendern im Lande. Voriges Jahr lief die Debatte f&amp;uuml;r die Frankfurter gar nicht gut. Heuer, im Jahr eins nach Emig, versucht der HR mit Paukenschl&amp;auml;gen auf sich aufmerksam zu machen. Als Vehikel dient der &amp;quot;Tatort&amp;quot;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Erst die Nachricht, dass das Duo Sawatzki/Sch&amp;uuml;ttauf hinwirft. Dann die spektakul&amp;auml;re Personalie Tukur. Und jetzt Christoph Waltz.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Allein, es lohnt das Kleingedruckte zu lesen. Der HR hat bei dem &amp;quot;Inglorious Basterd&amp;quot; angefragt. Und Waltz sagte, ja, ich bin interessiert. Wenn ich komme, stelle ich Bedingungen, wie im &amp;Uuml;brigen auch Tukur. Eine Zusage war&amp;#39;s nicht. Herr Waltz tourt durch die Staaten, macht Werbung f&amp;uuml;r die &amp;quot;Inglorious Basterds&amp;quot;. Abwarten und Tee trinken.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Geschichte, die die Berliner &amp;quot;B.Z.&amp;quot; heute unters Volk streute, stimmt. Sowohl der HR als auch Waltz-Agentin Katja Szigat haben mir die d&amp;uuml;rren Fakten best&amp;auml;tigt. Nicht mehr, nicht weniger.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tatsache aber ist: Namen vor Abschluss der Verhandlungen &amp;ouml;ffentlich zu machen bedeutet in der Regel, sie zu verbrennen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich vermute, dass HR-Fernsehspielchefin Liane Jessen sich verplappert hat. Wenn es dann doch klappt, hat sie mehr als Gl&amp;uuml;ck gehabt.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;!-- //.entry-body --&gt;</description>
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      <pubDate>Wed, 12 Aug 2009 15:26:59 GMT</pubDate>
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      <dc:creator><![CDATA[Jürgen Overkott [WR]]]></dc:creator>
      <dc:date>2009-08-12T15:26:59Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Sawatzki und Schüttauf werfen hin - ist...</title>
      <link>http://www.westropolis.de/juergen.overkott/stories/56603/</link>
      <description>&lt;div class=&quot;entry-body&quot;&gt;
  &lt;p&gt;Die Nachricht kam aus den Tiefen des Sommerlochs, beil&amp;auml;ufig, das Blatt war schon fast dicht. Das Frankfurter &amp;quot;Tatort&amp;quot;-Duo Andrea Sawatzki (Charlotte S&amp;auml;nger) und J&amp;ouml;rg Sch&amp;uuml;ttauf (Fritz Dellwo) wirft hin. Sp&amp;auml;testens im n&amp;auml;chsten Jahr sind alle aktuellen Episoden gesendet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ist der R&amp;uuml;ckzug der beiden ein Gewinn oder ein Verlust f&amp;uuml;rs Fernsehen?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie fandet Ihr das Team?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Welche Episode war die st&amp;auml;rkste, welche die schw&amp;auml;chste?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Um gleich mal meinen Hut in den Ring zu werfen: Ich fand die Folge, die in den Frankfurt-Marathon integriert war, b&amp;auml;renstark. Der Episode ging niemals die Luft aus. &lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;!-- //.entry-body --&gt;</description>
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      <pubDate>Fri, 07 Aug 2009 11:46:57 GMT</pubDate>
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      <dc:date>2009-08-07T11:46:57Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Warten auf Raab</title>
      <link>http://www.westropolis.de/juergen.overkott/stories/53790/</link>
      <description>&lt;div class=&quot;entry-body&quot;&gt;
  &lt;p&gt;Man kann &amp;uuml;ber Stefan Raab sagen, was man will - aber hat er einen Riecher f&amp;uuml;r Trends.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Genau das kann man der ARD nicht vorwerfen, vor allem nicht beim Eurovision Song Contest. Die vergangenen Jahre haben das Publikum Bescheidenheit gelehrt, die Musikindustrie und nicht zuletzt den ausrichtenden Fernsehsender NDR.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kein Wunder also, dass auch bei der alten Tante ARD dar&amp;uuml;ber nachgedacht wird, mal was Neues auszuprobieren. Und ein Deal mit Stefan Raab w&amp;auml;re etwas Neues. Mal angenommen, die Kooperation k&amp;auml;me tats&amp;auml;chlich zustande, g&amp;auml;be es zum ersten Mal in der deutschen TV-Geschichte so etwas wie PPP - Public Private Partnership. Die geb&amp;uuml;hrenfinanzierte, &amp;ouml;ffentlich-rechtliche ARD macht Unterhaltung gemeinsam mit dem Privatsender ProSieben. Das gab es noch nie.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Stellt sich die Frage, ob es das je geben wird. Das Erste jedenfalls schreckte vor der &amp;ouml;ffentlichen Bekanntgabe der Raab-Connection zur&amp;uuml;ck.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Viel erfuhr die &amp;Ouml;ffentlichkeit am Dienstag wenig.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gerade deswegen bl&amp;uuml;hen Spekulationen so munter wie L&amp;ouml;wenzahn am Stra&amp;szlig;enrand.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was haltet Ihr von folgendem Szenario:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Kontrakt sieht vor, ProSieben macht die Vorauswahl. Raab castet, wie bereits beim Bundesvision Song Contest, daheim in K&amp;ouml;ln im Studio an der Schanzenstra&amp;szlig;e.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der NDR zeigt das Finale des deutschen Vorentscheides und zieht mit dem Sieger zum europ&amp;auml;ischen Contest.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch dummerweise t&amp;uuml;rmten sich Hindernisse auf - und zwar beim WDR. Der Sender wollte sich nicht vor seiner eigenen Haust&amp;uuml;r demonstrieren lassen, dass die Unterhaltungsredaktionen des Ersten, also auch des WDR, kaum noch etwas auf die Kette kriegen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Deshalb blockten der WDR.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach au&amp;szlig;en wei&amp;szlig; man nat&amp;uuml;rlich von nichts.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Alles Spekulation, oder?&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;!-- //.entry-body --&gt;</description>
      <pubDate>Tue, 19 May 2009 19:28:49 GMT</pubDate>
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      <dc:date>2009-05-19T19:28:49Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Mutter, wir danken Dir</title>
      <link>http://www.westropolis.de/juergen.overkott/stories/53178/</link>
      <description>&lt;div class=&quot;entry-body&quot;&gt;
  &lt;p&gt;Liebe Westropolisianerinnen &amp;amp; -isianer,&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;aus gegebenem Anlass m&amp;ouml;chte ich einen Klassiker deutscher Wertarbeit wieder ins kollektive Ged&amp;auml;chtnis rufen:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.myvideo.de/watch/1018388/Loriot_Das_Klavier&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.myvideo.de/watch/1018388/Loriot_Das_Klavier&quot;&gt;http://www.myvideo.de/watch/1018388/Loriot_Das_Klavier&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;!-- //.entry-body --&gt;</description>
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      <pubDate>Sun, 10 May 2009 10:27:57 GMT</pubDate>
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      <dc:date>2009-05-10T10:27:57Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Vorsprung durch Technik</title>
      <link>http://www.westropolis.de/juergen.overkott/stories/53155/</link>
      <description>&lt;div class=&quot;entry-body&quot;&gt;
  &lt;p&gt;Was hat Gerald Clayton mit Diana Krall zu tun, was die SWR Big Band mit Daimler? Warum hat das Klavierfestival Ruhr heuer Mut bewiesen? Und &amp;uuml;berhaupt: Wie war das erste Konzert?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Fragen &amp;uuml;ber Fragen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und hier die Antworten:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.derwesten.de/blogs/blogakkorde/&quot;&gt;http://www.derwesten.de/blogs/blogakkorde/ &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;!-- //.entry-body --&gt;</description>
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      <pubDate>Sat, 09 May 2009 08:43:05 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Ich hätte gerne mal eine Frage</title>
      <link>http://www.westropolis.de/juergen.overkott/stories/52960/</link>
      <description>&lt;div class=&quot;entry-body&quot;&gt;
  &lt;p&gt;Ich h&amp;auml;tte gerne mal eine Frage und brauche dringend Rat. Worum geht es? &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bitte weiterklicken:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.derwesten.de/blogs/blogakkorde/&quot;&gt;http://www.derwesten.de/blogs/blogakkorde/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;!-- //.entry-body --&gt;</description>
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      <pubDate>Wed, 06 May 2009 17:12:59 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Grimme reloaded</title>
      <link>http://www.westropolis.de/juergen.overkott/stories/51840/</link>
      <description>&lt;div class=&quot;entry-body&quot;&gt;
  &lt;p&gt;&amp;Uuml;ber die Grimme-Jury ist in der vergangenen Tagen mancherorts gemeckert worden - und zwar v&amp;ouml;llig zu Recht. Ja, &amp;quot;Mogadischu&amp;quot; hat einen Bembel verdient. Schon als ich den Film f&amp;uuml;r eine Vorschau gesehen hatte, war mir klar: Der Film ist, formal wie inhaltlich, etwas Besonderes.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nichts besonderes bot der Auftritt von Rita S&amp;uuml;&amp;szlig;muth. Was die CDU-Politikerin zum Fall Brender zu sagen hatte, bewegte sich auf dem Niveau einer braven Parteisoldatin. Der Grimme bedenke nur das Duo Kleber/Slomka. Mit Brender habe er nichts zu tun. Ach so.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Etwas mehr Mut h&amp;auml;tte ich der Pr&amp;auml;sidentin des Deutschen Volkshochschulverbandes, mithin Tr&amp;auml;gerin des Grimme-Institutes, schon zugetraut.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lob verdient hat sich die Gala. Barbara Sch&amp;ouml;neberger - ich hatte sie zugebenerma&amp;szlig;en untersch&amp;auml;tzt - hat einen tollen Job gemacht. Sie war super vorbereitet und super drauf. Sie hatte die richtige Mischung von Frechheit und Ernst, war spontan und verlor sich dennoch nie in Laberei.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mehr davon!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Foto: Henning Kaiser/ddp&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;!-- //.entry-body --&gt;</description>
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      <pubDate>Sun, 05 Apr 2009 15:23:29 GMT</pubDate>
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      <title>Anmerkungen zum Fall Brender</title>
      <link>http://www.westropolis.de/juergen.overkott/stories/49906/</link>
      <description>&lt;div class=&quot;entry-body&quot;&gt;
  &lt;p&gt;Manchmal lohnt es sich, eine Debatte ein paar Tage toben zu lassen, um dann in Ruhe zu sehen, was eigentlich passiert ist. Derzeit treibt mich der Fall Brender um.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zuletzt dachte ich, die offenkundige Politisierung des &amp;ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks habe ihr Ende gefunden. Vorbei die Zeiten, in denen beispielsweise ein Heinrich Windelen eine &amp;quot;Rotfunk&amp;quot;-Debatte anzettelte, um die Macht der Christdemokraten beim vorgeblich SPD-dominierten WDR auszubauen. Vorbei die Zeiten, in denen die Welt noch klar in Rot und Schwarz aufgeteilt war.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Berufungen von Markus Sch&amp;auml;chter als ZDF-Intendant, aber auch die Wahl von Monika Piel als WDR-Chefin machten Mut. Beide machen eben nicht eindeutig Parteipolitik, und das ist gut so.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nat&amp;uuml;rlich, parteipolitischer Einfluss geh&amp;ouml;rt zum &amp;ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk wie Pommes zur Currywurst. Die Alliierten wollten es so. Sie waren aber der Ansicht, ein System von Checks &amp;amp; Ballances verhindere einen platten, von einer Partei gelenkten Staatsfunk.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Genau diesen Verdacht n&amp;auml;hrt die Attacke von Hessens Ministerpr&amp;auml;sident Roland Koch auf den amtierenden ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender. Koch will die Wiederwahl des parteilosen, aber SPD-nahen Brender f&amp;uuml;r weitere f&amp;uuml;nf Jahre verhindern.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Er tut es &amp;ouml;ffentlich - und macht aus der Personalie eine Machtfrage. Nun geht es darum, wer sein Gesicht verliert. F&amp;uuml;r Koch gibt es kein Zur&amp;uuml;ck, aber f&amp;uuml;r Brender auch nicht. Brender ist Manns genug, um nicht klein beizugeben. Er bietet Koch ebenfalls &amp;ouml;ffentlich die Stirn.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und da gibt es noch einen Mitspieler: den ZDF-Intendanten. Es dr&amp;auml;ngt sich mir der Verdacht auf, Koch pr&amp;uuml;gele Brender und meine Sch&amp;auml;chter. Aber warum? Sch&amp;auml;chter gilt als CDU-nah.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Erstaunlich an der Debatte ist, dass es &amp;uuml;berhaupt dazu kam. Denn gerade Sch&amp;auml;chter gilt als Mann mit einem sehr feinen Empfinden f&amp;uuml;r politische Schwierigkeiten. Bisher erwies er sich als gro&amp;szlig;er Diplomat.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In diesem sch&amp;auml;bigen Spiel um die Macht in Mainz gibt es schon jetzt einen Verlierer - und das ist der &amp;ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk allgemein. Er steht davor, seine Glaubw&amp;uuml;rdigkeit als neutraler, kritischer Beobachter der politischen Szene zu verlieren - und das ausgerechnet im Superwahljahr.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und um mal auf das Kochsche Argument schwindenden Zuschauererfolges der ZDF-Infosendungen einzugehen: Wollen wir wirklich, dass ARD und ZDF Belanglosigkeiten &amp;agrave; la Privatfernsehen verbreiten. Nikolaus Brender hat Kochs Gedanken zu Ende gedacht. Wenn die Nachrichten bunter werden, hat das f&amp;uuml;r Koch unmittelbare Konsequenzen: Er kommt in den News nicht mehr vor. &lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;!-- //.entry-body --&gt;</description>
      <pubDate>Sat, 28 Feb 2009 09:48:58 GMT</pubDate>
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      <dc:creator><![CDATA[Jürgen Overkott [WR]]]></dc:creator>
      <dc:date>2009-02-28T09:48:58Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Kleine Nachbetrachtung zu großer Gala</title>
      <link>http://www.westropolis.de/juergen.overkott/stories/48565/</link>
      <description>&lt;div class=&quot;entry-body&quot;&gt;
  &lt;p&gt;Nat&amp;uuml;rlich ist die &amp;Uuml;berschrift falsch, grundfalsch. Denn: Die Goldene Kamera wurde gerade verliehen. Aber eine Gala f&amp;auml;llt flach. Springer muss sparen. Das stelle ich fest ohne irgendeinen Hauch von H&amp;auml;me.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was mir auffiel: Das Motto der 44. Verleihung des Medienpreises hei&amp;szlig;t &amp;quot;Yesterday&amp;quot;, ohne dass dies ausdr&amp;uuml;cklich vermerkt wurde. Die Redaktion der &amp;quot;H&amp;ouml;rzu&amp;quot; mag gedacht haben: &amp;quot;Yesterday/all my troubles seem so far away&amp;quot;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jedenfalls f&amp;auml;llt auf, dass gleich zwei Mal Preise f&amp;uuml;rs Lebenswerk vergeben wurden. Einen Bembel erhielt Clint Eastwood, einen Udo Lindenberg. Beide sind aller Ehren wert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meryl Streep, so scheint es, scheint gerade noch an der Troph&amp;auml;e f&amp;uuml;rs Lebenswerk vorbeigeschrammt zu sein. Ich wette einen F&amp;uuml;nfer, dass sie n&amp;auml;chstes Jahr geehrt wird.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und die Goldene Kamera f&amp;uuml;r Olli Dittrich ist auch nicht gerade ein Beweis f&amp;uuml;r Wagemut. Nix gegen &amp;quot;Dittsche&amp;quot;. Aber die Impro-Comedy aus der Pommesbude l&amp;auml;uft seit 2004. Wir sind inzwischen bei 100 Folgen plus x angelangt. Und, mal ehrlich, Olli bleibt sich weitgehend treu. Gab es im vorigen Jahr &amp;uuml;berhaupt nichts Neues in der Comedy-Szene?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Immerhin: Die Kamera f&amp;uuml;r &amp;quot;Mogadischu&amp;quot; ist aus meiner Sicht korrekt. Denn der Film von Roland Suso Richter rollt das Geschehen vom hei&amp;szlig;en Herbst 1977 aus der Sicht der Opfer aus. Die dokumentarische Machart mit wackliger Handkamera-Optik passt. Und die Darsteller sind klasse - nicht nur Christian Berkel als Altkanzler Helmut Schmidt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und dennoch bleibt als Fazit: Die Goldene Kamera wirkte heuer ziemlich m&amp;uuml;de. Die Krise gibt nicht wirklich Hoffnung, dass es im n&amp;auml;chsten Jahr besser wird. Denn eines d&amp;uuml;rfen wir nicht vergessen: Kreativit&amp;auml;t kostet Geld. Und das verdampft gerade wie Cognac beim Flambieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bildrechte: AP&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;!-- //.entry-body --&gt;</description>
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      <pubDate>Thu, 05 Feb 2009 15:33:24 GMT</pubDate>
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      <dc:creator><![CDATA[Jürgen Overkott [WR]]]></dc:creator>
      <dc:date>2009-02-05T15:33:24Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Ein Grimme für Rach?</title>
      <link>http://www.westropolis.de/juergen.overkott/stories/48511/</link>
      <description>&lt;div class=&quot;entry-body&quot;&gt;
  &lt;p&gt;Das Grimme-Institut in Marl tut sich schwer mit dem Privatfernsehen. Das sehe ich immer wieder, wenn ich die Liste der Nominierten in die H&amp;auml;nde kriege. Dieses Jahr war es &amp;uuml;brigens kaum anders als sonst.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Umso erstaunter war ich, als ich die Liste der Nachnominierungen sah. Zu den f&amp;uuml;nf zus&amp;auml;tzlichen Kandidaten geh&amp;ouml;rt auch &amp;quot;Rach, der Restauranttester&amp;quot;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich habe ihn zum ersten Mal in Griechenland gesehen, bei Freunden, die nach wie vor gern deutsches Fernsehen gucken. Was mir an Rach gefiel: Er sagt Restaurantbesitzern mit &amp;auml;u&amp;szlig;erster Diplomatie, wo es in ihren L&amp;auml;den brennt - aber, und das ist das Entscheidende - so deutlich, dass sie Ausstattung, K&amp;uuml;che oder Speisekarte erfolgreich ver&amp;auml;ndern k&amp;ouml;nnen. Obendrein gibt es im Nachhinein eine Erfolgskontrolle.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kurz danach traf den damaligen ARD-Chef Fritz Raff. Der einstige Schlossherr des Ersten - der Saarl&amp;auml;ndische Rundfunk residiert auf Schloss Halberg bei Saarbr&amp;uuml;cken - gebietet auch &amp;uuml;ber ein sehr respektables Restaurant. Raff also erz&amp;auml;hlte beim Wein: &amp;quot;So einen Rach, den h&amp;auml;tten wir auch gern gehabt.&amp;quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich w&amp;uuml;rde mich freuen, wenn Rach einen Grimme erhielte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;P.S.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eines hat mich dieser Tage ratlos gemacht: der Ausstieg von Mercedes als Sponsor der Grimme-Preise. Jaaaa, Grimme-Preise. Denn neben der Gala f&amp;uuml;r die ausgezeichnetes Fernsehen, gibt es auch Bembel f&amp;uuml;r besonders gute Internet-Auftritte. Mercedes, erz&amp;auml;hlte mir Grimme-Chef Uwe Kammann, wolle f&amp;uuml;rderhin nur Sport unterst&amp;uuml;tzen. Aber, aber, liebe Benzler, Grimme IST gro&amp;szlig;er Sport!&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;!-- //.entry-body --&gt;</description>
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      <pubDate>Wed, 04 Feb 2009 17:33:25 GMT</pubDate>
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      <dc:creator><![CDATA[Jürgen Overkott [WR]]]></dc:creator>
      <dc:date>2009-02-04T17:33:25Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Frau Wieland und Herr Pocher</title>
      <link>http://www.westropolis.de/juergen.overkott/stories/48105/</link>
      <description>&lt;div class=&quot;entry-body&quot;&gt;
  &lt;p&gt;Oliver Pocher z&amp;auml;hlt sicher nicht zu den H&amp;ouml;hepunkten des jungen deutschen Fernsehens. Daran &amp;auml;ndert auch die Tatsache wenig, dass er von Harald Schmidt quasi adoptiert wurde. Dennoch m&amp;uuml;ssen wir den blondesten aller Witzbolde ausdr&amp;uuml;cklich in Schutz nehmen - gerade weil ihm Ungemach droht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Grauen hat einen Namen. Es hei&amp;szlig;t Therese Wieland.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Dame ist beim S&amp;uuml;dwestrundfunk unterwegs im Auftrag des Herrn. Leider mimt sie nicht die Soul-Schwester unter Blues Brothers. Vielmehr vertritt die 59-J&amp;auml;hrige im Rundfunkrat des SWR die Interessen der Katholischen Kirche. Die Kirchenfrau nimmt ihr Amt verteufelt ernst.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Besonders im Auge hat sie Bruder Pocher, der ihr mehrfach mit unheiligen Sp&amp;auml;&amp;szlig;en missfiel. Mal war das &amp;quot;Nazometer&amp;quot; daneben, mal Lady Bitch Ray mit ihrem vorgeblichen Intimsekret, und jetzt stie&amp;szlig; der frommen Rundfunkfrau Pochers Stauffenberg-Parodie auf. Wie k&amp;ouml;nne er nur den Helden des Widerstandes gegen Hitler so in den Schmutz ziehen - pfui!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nur mal f&amp;uuml;rs Protokoll: L&amp;ouml;blich ist, &lt;strong&gt;&lt;em&gt;wogegen &lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;Stauffenberg war. Weniger l&amp;ouml;blich ist, &lt;strong&gt;&lt;em&gt;wof&amp;uuml;r &lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;Stauffenberg stand: f&amp;uuml;r einen aristokratisch gepr&amp;auml;gten St&amp;auml;nde-Staat.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es gibt also deutlich schlimmere Vergehen als diesen - wie immer - etwas flachen Pocher-Jux.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;Uuml;brigens, RTL hin, Privatfunk her - zum &amp;quot;Dschungelcamp&amp;quot; fiel Frau Wieland nichts ein.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;!-- //.entry-body --&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 26 Jan 2009 16:47:57 GMT</pubDate>
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      <dc:creator><![CDATA[Jürgen Overkott [WR]]]></dc:creator>
      <dc:date>2009-01-26T16:47:57Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Eine Heuschrecke macht den Abflug</title>
      <link>http://www.westropolis.de/juergen.overkott/stories/47641/</link>
      <description>&lt;div class=&quot;entry-body&quot;&gt;
  &lt;p&gt;Die K&amp;ouml;lner Verlagsgruppe M. DuMont Schauberg (MDS) &amp;uuml;bernimmt den angeschlagenen Berliner Verlag von der britischen Finanzinvestoren-Gruppe Mecom f&amp;uuml;r 152 Mio. Euro. Eine Heuschrecke macht den Abflug. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;body&quot;&gt;&lt;p&gt;Diesen Preis nannte Mecom am Dienstag. MDS-Sprecherin Cornelia Seinsche mochte den Betrag auf Anfrage der WR nicht best&amp;auml;tigen. Das Bundeskartellamt in Bonn sowie die Hauptversammlung der Mecom-Gruppe m&amp;uuml;ssen das Gesch&amp;auml;ft noch absegnen. Branchenkenner erwarten keine Widerst&amp;auml;nde. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zum Berliner Verlag geh&amp;ouml;ren das renommierte Hauptstadtblatt &amp;#8222;Berliner Zeitung&amp;#8221;, der &amp;#8222;Berliner Kurier&amp;#8221;, die &amp;#8222;Hamburger Morgenpost&amp;#8221;, das Berliner Stadtmagazin &amp;#8222;tip&amp;#8221; sowie das Internet-Nachrichtenportal &lt;a href=&quot;http://www.netzeitung.de/&quot;&gt;&lt;u&gt;netzeitung.de&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp; . &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der britische Investor David Montgomery hatte den Berliner Verlag im Jahr 2005 &amp;uuml;bernommen. Der Einstieg hatte f&amp;uuml;r Aussehen gesorgt, weil ein ausl&amp;auml;ndischer Eigner zum ersten Mal einen deutschen Zeitungsverlag komplett &amp;uuml;bernommen hatte. Montgomery galt als Musterbeispiel einer renditeversessenen Heuschrecke. Er mutete Verlag und Redaktion harte Einsparungen zu. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Allerdings mochte die Leserschaft dem Sparkurs nicht folgen. Allein die &amp;quot;Berliner Zeitung&amp;quot; verlor binnen zwei Jahren mehr als zehn Prozent seiner Abonnementen. Im dritten Quartal 2008 lag die Zahl der Abos laut ivw bei rund 115 000. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Umstritten war auch Chefredakteur Josef Depenbrock, der zugleich als Gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrer arbeitete &amp;#8211; nicht nur in seiner eigenen Redaktion, sondern auch in der Branche. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Depenbrock folgt vermutlich Uwe Vork&amp;ouml;tter. Pikant: Vork&amp;ouml;tter war bereits schon einmal Chefredakteur der &amp;#8222;Berliner Zeitung&amp;#8221;. Der 55-j&amp;auml;hrige promovierte Volkswirt hatte das Blatt im Streit mit Mecom um Einsparziele verlassen. Der geb&amp;uuml;rtige Bochumer heuerte in selber Funktion bei der &amp;#8222;Frankfurter Rundschau&amp;#8221;. Dieser Titel wiederum geh&amp;ouml;rt seit Juli 2006 mehrheitlich der MDS-Gruppe. Vork&amp;ouml;tter soll, neben seinem neuen Job in Berlin, vor&amp;uuml;bergehend auch Vormann der &amp;#8222;Frankfurter Rundschau&amp;#8221; bleiben. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;An Arbeitsvertr&amp;auml;gen, Betriebsvereinbarungen und Tarifvertr&amp;auml;gen f&amp;uuml;r die rund 900 Besch&amp;auml;ftigten des Berliner Verlages soll sich nichts &amp;auml;ndern. Die MDS-Gruppe besch&amp;auml;ftigt Unternehmenssprecherin Seinsche zufolge mehr als 3500 Mitarbeiter. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Betriebsratsvorsitzende des Berliner Verlages, Renate Gensch, erkl&amp;auml;rte: &amp;#8222;Mit DuMont Schauberg gibt es gro&amp;szlig;e Chancen und Risiken.&amp;#8221; Sie erwartet, dass MDS seine Neuerwerbung in die Strukturen der Verlagsgruppe einbinde. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Verdi-Sprecher Matthias von Fintel kritisierte auf Anfrage der WR den scheidenden Eigent&amp;uuml;mer, Mecom sei durch seine Expansion auf Kreditbasis in Deutschland &amp;#8222;handlungsunf&amp;auml;hig geworden&amp;#8221;. Fintel f&amp;uuml;gte hinzu: &amp;#8222;David Montgomery als Vorsitzender der Mecom-Group wollte in der Konsolidierungsphase wachsen und ist gescheitert.&amp;#8221; Weiter sagte der Gewerkschafter, Verdi erwarte &amp;#8222;dass der neue Verleger in die eigenst&amp;auml;ndigen Zeitungstitel und damit in Menschen und Qualit&amp;auml;t investiere&amp;#8221;. Einen &amp;uuml;berregionalen Newsdesk h&amp;auml;lt Fintel f&amp;uuml;r ungeeignet. Stattdessen empfahl er &amp;#8222;eine moderne Online-Strategie&amp;#8221;. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Deutsche Journalisten-Verband (djv) erwartet &amp;#8222;sichere Jobs und Investitionen&amp;#8221;, wie Verbandssprecher Hendrik Z&amp;ouml;rner der WR mitteilte. &amp;#8222;Der Verkauf sollte der erste Schritt in eine publizistische Zukunft der gebeutelten Zeitungen sein&amp;#8221;, zitierte Z&amp;ouml;rner den djv-Chef Michael Konken. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zur Strategie f&amp;uuml;r den Berliner Verlag wollte sich MDS-Sprecherin Seinsche &amp;#8222;vorl&amp;auml;ufig keine Erkl&amp;auml;rung abgeben&amp;#8221;. Seinsche weiter: &amp;#8222;Jedoch sind Berichte, wonach die ,Frankfurter Rundschau&amp;#39; zentral aus Berlin oder die ,Berliner Zeitung&amp;#39; aus Frankfurt gestaltet werden, substanzlose Spekulationen.&amp;#8221; &lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;&lt;!-- //.entry-body --&gt;</description>
      <pubDate>Tue, 13 Jan 2009 14:20:54 GMT</pubDate>
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      <dc:creator><![CDATA[Jürgen Overkott [WR]]]></dc:creator>
      <dc:date>2009-01-13T14:20:54Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Überschuss beim Ersten</title>
      <link>http://www.westropolis.de/juergen.overkott/stories/47596/</link>
      <description>&lt;div class=&quot;entry-body&quot;&gt;
  &lt;p&gt;Wenn&amp;#39;s ums Geld geht, singen ARD-Gewaltige gern das traurige Lied des Kaufmannes: Sie jammern. Als die Rundfunkgeb&amp;uuml;hren um die Jahreswende erh&amp;ouml;ht wurden, hie&amp;szlig; es vielerorts: Eigentlich reiche die Steigerung nicht. Ein Bericht des Nachrichtenmagazins &amp;quot;Der Spiegel&amp;quot; legt das Gegenteil nahe.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;  &lt;div class=&quot;body&quot;&gt; &lt;p&gt; So gehen die ARD-Anstalten in internen Sch&amp;auml;tzungen offenbar von einem Plus in H&amp;ouml;he von mehr als 493 Millionen Euro aus. Der Betrag bezieht sich auf die gerade beendete Geb&amp;uuml;hrenperiode 2005 bis 2008. &lt;/p&gt;&lt;p&gt; Allein der S&amp;uuml;dwestrundfunk schlie&amp;szlig;t vermutlich mit einem &amp;Uuml;berschuss von gut 195 Millionen Euro ab, berichtet &amp;quot;Der Spiegel&amp;quot; in seiner aktuellen Ausgabe. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; Die ARD-Sender verweisen darauf, dass endg&amp;uuml;ltige Bilanzen erst in den n&amp;auml;chsten Monaten ermittelt werden. Bei einigen Sendern hei&amp;szlig;t es, sie m&amp;uuml;ssten ihre Erwartungen f&amp;uuml;r 2008 voraussichtlich noch nach unten korrigieren. &lt;/p&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;&lt;!-- //.entry-body --&gt;</description>
      <pubDate>Tue, 13 Jan 2009 07:15:47 GMT</pubDate>
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      <dc:creator><![CDATA[Jürgen Overkott [WR]]]></dc:creator>
      <dc:date>2009-01-13T07:15:47Z</dc:date>
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