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Zum 25. Todestag von Rainer Werner Fassbinder

„Beckmann“, eine fiktive ARD-Sendung im Juni 2007

 

Beckmann: Guten Abend, wir freuen uns sehr, den le-gen-dären Star-Regisseur Rainer Werner Fassbinder, heute Abend als Gast zu begrüßen.

(Applaus. Fassbinder, schlank, braungebrannt, graues schütteres kurzes Haar, Brille von Oliver Peoples, Armani-Anzug, offenes weißes Hemd von Brooks Brothers)

Fassbinder: Ex. Ex-Regisseur. Regisseur a.D.

Beckmann: Genau, RWF, wenn ich Sie so nennen darf, Ihre Kollegen Wenders, Herzog, Schlöndorff sind bis heute Filmemacher---

Fassbinder: Hmmmm. Die machen langsamer als ich. Ich dachte ja, ich sterbe früh.

Beckmann: Live fast, die young, hahaha.
Fassbinder: Hahaha, ja, einmal war ich nahe dran....

Beckmann: ... das war in der Nacht vom 9. zum 10. Juni 1982...

Fassbinder: ... da bin ich fast gestorben. Ich hatte...

Beckmann (beugt sich vor und legt den Finger auf die Unterlippe): Ein Nahtoderlebnis?

Fassbinder: Nee, ne Art Jüngstes Gericht. Es war wie im Epilog von „Berlin Alexanderplatz“...

Beckmann: Von Ihrem le-gen-dären TV-Mehrteiler? Diese Höllenvision, in der die Toten auferstehen, in der Menschen geschlachtet werden und Margit Carstensen einen Engel mit goldenen Flügeln spielt?

Fassbinder: Genau, ja, so in der Art.

Beckmann: Ihre eigenen Filme haben Sie eingeholt? Wie furchtbar!

Fassbinder: Pfffff, weiß nicht, mir ist klar geworden, dass ich ein Riesenarschloch war. Ich hab die Leute wie Scheiße behandelt. Ich hab sie getriezt und gedemütigt und an ihre Grenzen gebracht...

Beckmann: Hanna Schygulla sprach 2005 in einem Interview mit der „Neuen Zürcher Zeitung“ von ihrer Zerfleischungswut, ihrem Unbedingtheitsanspruch, ihrer Tyrannei.

Fassbinder: Genau.

Beckmann: RWF, was haben Sie damals gefühlt, als Sie im Krankenhaus erwachten?

Fassbinder: Na, ich wusste, ich würde mit allem Schluss machen, mit den Drogen und dem Saufen und den Schweinereien.

Beckmann: Aus dem Saulus wurde ein Paulus, nicht wahr? Ein bisschen?

Fassbinder: Ach, na ja. Ich hab ja nie Angst vorm Sterben gehabt. Aber plötzlich doch. Und da hab ich verhandelt.

Beckmann: Mit Gott?

Fassbinder: Pffff.

Beckmann: Was haben Sie ihm versprochen?

Fassbinder: Na, dass ich mich regelmäßig wasche, ordentlich anziehe, gesund lebe, alten Leuten über die Straße helfe, keine Tabletten mehr, kein Kokain, keine Faustficks, nie mehr einen Wohnwagen am Set vollscheißen, das ganze Programm.

Beckmann: Also, ähm, man kann sagen, dieses Erlebnis hat Sie geläutert.

Fassbinder: Geläutert, weiß nicht, in gewissem Sinne bin ich ja gestorben. Man kann sagen, ich führe das Leben eines... im Englischen sagen die Vegetable...

Beckmann: Gemüse? Ein Gemüse?

Fassbinder: Ja.

Beckmann: Sie führen das Leben eines Gemüses?

Fassbinder: Früher war ich ein zorniger junger Mann. Heute bin ich Ehemann und Familienvater. Früher hatte ich Zahnweh und Karies, jetzt hab ich Implantate, hier...
(Fassbinder steckt die Finger in den Mund und zieht seine Backen weg, Beckmann beugt sich vor, um ihm in den Mund zu sehen)

Beckmann: Sehr schön.

Fassbinder: Ich bin Vegetarier, geh zweimal die Woche zum Kickboxen...

Beckmann: Ach---

Fassbinder: ... hab ein kleines Haus in der Toscana...

Beckmann: ... und ein großes draußen in Grünwald. Sehr elegant...

Fassbinder: Picobello. Bei mir können Sie vom Fußboden essen.

Beckmann: Kochen Sie?

Fassbinder: Jaja. Kalorienarm. Thai, auch mal indisch oder vegetarische Sushi. Erst neulich bei Kerner. Haben Sie’s gesehen?

Beckmann: Nein. Sehr schön. Was schauen Sie sich im Fernsehen an?

Fassbinder: Kochshows, klar. „Tatort“, den mit Jan Josef Liefers, wo der den Gerichtsmediziner spielt, der seine Assistentin immer... wie nennt der die?

Beckmann: Alberich.

Fassbinder: Genau. Der Zwerg aus „Rheingold“. Sehr lustig. Dann. „Wetten dass“ und Barbara Salesch.

Beckmann: Aha. Interessieren Sie sich für Politik?

Fassbinder: Nich so. Aber ich würde mich als... wertkonservativ bezeichnen. Sie wissen ja, wer mit 20 kein Linker ist, hat kein Herz. Wer mit 60 noch immer einer ist, hat keinen Verstand. Hahaha.

Beckmann: Hahaha. Was ist ihr Verständnis von... ähm... wertkonservativ?

Fassbinder: Ich lebe skandalfrei, lege mein Geld an, lese die FAZ und habe nichts Elementares zu sagen.

Beckmann: Weiß genau, wovon Sie sprechen!
(vereinzelte Auflacher im Publikum)

Beckmann: 1983 gingen Sie noch mal durch die Schlagzeilen. Sie haben überraschend Irm Hermann geheiratet, eine Frau, die, sagen wir, jahrelang extrem unter Ihnen gelitten hat und die zu diesem Zeitpunkt auch schon den Kontakt zu Ihnen abgebrochen hatte. Wir blenden mal eben ein aktuelles Foto ein, auf dem die ganze Familie Fassbinder zu sehen ist. Das war wann? Jetzt zum Filmpreis?

Fassbinder: Kann sein.

Beckmann: Was tragen Sie da auf dem Foto?

Fassbinder: Armani. Immer Armani. Freund von mir.

Beckmann: Sehr schön. Wir sehen hier von links nach rechts Boris Becker...

Fassbinder: Freund von mir.

Beckmann. Von mir auch! Daneben Papa Fassbinder, also Sie, Mama Fassbinder, also Irm Hermann und ihre drei Söhne Ludwig, Franz und El Hedi. Der Ludwig ist der älteste?

Fassbinder: Ja, der ist 24. Grad fertig mit der Bundeswehr. Studiert Zahnmedizin in Berlin. Verheiratet. Seine Frau, die Ute, ist im fünften Monat. Die guckt heut zu. Hallo, Ute! (Fassbinder winkt in die Kamera, allerdings in die falsche)

Beckmann: Ach, dann werden Sie Großvater?

Fassbinder: Jaja.

Beckmann: Wunderbar! Und Ihr Großer ist benannt nach?

Fassbinder: Na, dem Bayernkönig.

Beckmann: Der mittlere, Franz...

Fassbinder: ... nach Franz Biberkopf....

Beckmann:... ihrem Alter Ego, dem Helden von „Berlin Alexanderplatz“...

Fassbinder: Das Franzl ist 22. Spielt Geige. Studiert Musik.

Beckmann: Optisch ganz die Mama.

Fassbinder: Hmmmm.

Beckmann. Und El Hedi, der Kleinste.

Fassbinder: Grad fertig mit dem Abi.

Beckmann: Sie haben ja damals die Schule abgebrochen---

Fassbinder: Alte Kamellen.

Beckmann: Was will er werden?

Fassbinder: Altenpfleger.

Beckmann. Sehr schön. Sehr zukunftsträchtig. Die Söhne haben alle nix mit Film am Hut?

Fassbinder: Alle Heten, keine Drogen, nix mit Film am Hut. Gottseidank.

Beckmann: Soso, na dann... Kennen Ihre Söhne Ihre Filme?

Fassbinder: Hoffe nicht.

Beckmann: Ihr Jüngster ist benannt nach El Hedi Ben Salem, ihrem Ex-Kollegen und... ähm... Ex-Geliebten, bekannt vor allem durch seine Hauptrolle in „Angst essen Seele auf“ an der Seite von Brigitte Mira, der sich in einem Pariser Gefängnis erhängte.

Fassbinder: Jaja, alte Kamellen. Auch die Irm, die hat mich halt damals geliebt, und ich hab das nicht verstanden. Ich hab die dafür gequält, dass die mich liebt. Ich hab sie gedemütigt, ich wollte, dass sie mal sagt: ich hab die Schnauze voll du Arsch. Aber hat sie nie gesagt. Die hat mich nur noch mehr geliebt. Und nach meiner Läuterung, wie Sie es nennen, hab ich gedacht, das muss ich wieder gutmachen. Da muss ich jetzt büßen für.

Beckmann: Ehe als Buße, sehr schön. Peer Raben ist kürzlich gestorben, der le-en-dä-re Filmkomponist, der auch zum Fassbinder-Clan gehörte.

Fassbinder: Ich hab damals, ich glaub bei „Liebe ist kälter als der Tod“ oder „Katzelmacher“ oder „Effi Briest“ zu dem gesagt: Du kannst das doch, Musik. So ist der Filmkomponist geworden.

Beckmann: Ach. Berühmt war damals auch ihre statische Kamera, die langen Einstellungen. Sie haben eine völlig neue Filmsprache erfunden...

Fassbinder: Das war, weil die Dinger so alt und so riesig waren, die konnte ja keine Sau bewegen.

Beckmann: Aja, so war das also. Da haben Sie praktisch aus der Not eine Tugend gemacht. (er sieht auf seine Karteikarte)
Armin Meier, El Hedi Ben Salem, Kurt Raab, Peter Chatel, Dieter Schidor, sie sind alle tot.

Fassbinder: Ja, Aids und Selbstmord. Die waren auch enttäuscht.

Beckmann: Inwiefern enttäuscht? Von wem enttäuscht?

Fassbinder: Na, von mir. Dass ich nicht gestorben bin. Schnee von gestern. Lange her. Jetzt mach ich andere Sachen.

Beckmann: Kommen wir gleich drauf. Ich würde aber, lieber Rainer Werner Fassbinder, erst gern noch mal zurück....

Fassbinder: Nee, Schluss jetzt mit dem alten Zeug.

Beckmann: Ich wollte... ich hatte da noch eine Frage. Man hat mir erzählt, dass, als damals Hanna Schygulla in Ungnade fiel und Barbara Sukowa ihre „Lola“ wurde, sie Sukowa fantastisches Licht gegeben haben und Schygulla plötzlich nicht mehr so gut aussah.

Fassbinder: Alles Quatsch.

Beckmann: Armin Mueller-Stahl erzählte neulich auf dem Filmpreis, dass sie ihm in „Lola“ die Rolle gegeben haben, die eigentlich Adorf spielen wollte.

Fassbinder: Das war ein Gezicke. Und wer zuerst genannt wird in den Credits. Lange her.

Beckmann: Ingrid Caven hat in einer Talkshow erzählt, dass sie ihre Hochzeitsnacht nicht mit ihr, sondern mit einem jungen Mann verbracht haben.

Fassbinder. Gut möglich. Ich war halt ein Schwein. Aber mit ihr hab ich auch gebumst.

Beckmann: Sehr schön. Seit 1982 machen Sie keine Filme mehr. Warum eigentlich nicht?

Fassbinder: Ist alles gesagt.

Beckmann: Sie steckten mitten im Schnitt ihres Films „Querelle“ nach Jean Genet. Der hat Sie schlagartig nicht mehr interessiert nachher, also wer den Film zu Ende geschnitten hat, dann seine Aufführung...

Fassbinder: Genau. Wurscht.

Beckmann: Aber warum, Herr Fassbinder, machen Sie keine Filme mehr? Gibt es nicht viele Themen, die für Sie interessant sind, ich meine, filmisch? Die Einheit Deutschlands? Die Globalisierung? Die Schwulenehe? Der G8-Gipfel?

Fassbinder: Ach, Kino, kann sowieso nichts ändern. Das ist vorbei.

Beckmann. Vorbei, das klingt so... endgültig.

Fassbinder: Mich hat in den 70ern mal ein Journalist gefragt, wie ich mir meinen Lebensabend denke. Da hab ich gesagt: Ich kann mir keinen denken.

Beckmann. Aber jetzt haben Sie einen.

Fassbinder: Ja, jetzt hab ich den Salat. Hahaha.

Beckmann: Hahaha. Sie sind gerade 62 geworden.

Fassbinder: Müssen Sie das allen auf die Nase binden? Wofür hab ich mir den neulich vom Mang, Freund von mir, meine Tränensäcke wegschneiden lassen. Und die Schlupflider. Ach, ich weiß nicht, ob man das als Leben bezeichnen kann.

Beckmann: Nicht?

Fassbinder: Eher nicht.

Beckmann (sieht unsicher auf seine Karteikarte): Sie haben gesagt: Schlafen kann ich, wenn ich tot bin.

Fassbinder: Jaja.

Beckmann: Damals haben Sie gesagt, in Ihrem... ich will es mal erstes Leben nennen....

Fassbinder. Ich hatte regelrecht Angst zu schlafen. Ich hatte Angst, zu sterben, wenn ich’ schlafe. Heute schlafe ich sehr gerne. Meine Frau sagt zwar, dass ich schnarche...
(schütteres Lachen im Publikum)
... aber das ist vermutlich das einzige Laster, das ich noch hab.

Beckmann. Und die Männer?

Fassbinder: Keinen mehr angerührt seitdem. Nüchtern betrachtet, bin ich nicht schwul. Das Schwulsein war, genauso wie die Drogen,

Beckmann:... Auflehnung gegen das Establishment.

Fassbinder: Jaja.

Beckmann: Sie haben inzwischen den Bayerischen Verdienstorden, das Bundesverdienstkreuz, den Filmpreis für Ihr Lebenswerk.

Fassbinder: Jaja. Der Eichinger zieht mich auch immer damit auf. Freund von mir.

Beckmann: Sie engagieren sich für die deutsche Aidshilfe.

Fassbinder: Gott, alle machen irgendwas mit Benefiz. Aids lag nahe.

Beckmann: Ich habe es schon erwähnt, Raab, Chatel, Schidor, auch ihr Bühnenbildner Raul Gimenez sind an Aids gestorben— Sie selbst haben sich damals nicht infiziert?

Fassbinder: Nee, obwohl ich ja voll auf Risiko gegangen bin. Mein Motto war ja „Lieber drin haben als drin sein“
(Raunen im Publikum)

Beckmann: Sie meinen, Sie meinen... Sie sprechen von... ähm... Analverkehr?

Fassbinder: Jaja. Also, alle Tests negativ: Aids, Syphilis, Hepatitis C - nix. Eigentlich ungerecht.
(Fassbinder gähnt)

Beckmann: Sie sagen, Sie waren froh, gerettet worden zu sein. Wie sehen Sie das jetzt in der Rückschau?

Fassbinder: Hab ich gesagt, ich war froh?

Beckmann (unterdrückt ein Gähnen): Chhhhkkk... ähm.

Fassbinder: Hab ich echt gesagt, ich war froh?

Beckmann: Ja. Sie haben gesagt, ich glaube, ich bin sicher, Sie haben gesagt, Sie waren froh. Wenn Sie nun die 25 Jahre wieder zurückdrehen könnten?

Fassbinder: Wenn ich noch mal die Wahl hätte? Ganz klar. Wär ich lieber tot.

Beckmann: Na, das war hoffentlich ein Scherz. Wir wünschen Ihnen, Rainer Werner Fassbinder, noch viele schöne Jahre und einen ... ähm... geruhsamen Lebensabend! Danke, dass Sie heute bei uns waren. Liebe Zuschauer, wir sehen uns nächste Woche wieder. dann habe ich Papst Benedikt XVI. zu Gast....

Fassbinder:... Freund von mir...

Beckmann: Bis dahin! Schönen Abend!

 

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19 Kommentare

Um es mit einem Wort zu sagen: Le-gen-där!!!

#1 von Westfan am 06.06.07 um 20:10

 

Na, auf die Geschichte mit "Ratze" ich sehr gespannt. Liegt Peter Seewald schon auf dem Nachttisch ;-)

#2 von Jürgen Overkott am 06.06.07 um 20:31

 

Geil! Ein Jammer und ein Glück, dass es nicht so gekommen ist!

#3 von Rinaldo Müller am 07.06.07 um 08:59

 

Hervorragend - so lebendig war Rainer Werner zu Lebzeiten nicht !

#4 von Axel Scherm am 07.06.07 um 12:08

 

Schlimm ist, dass es der Beckmann wohl genau so machen würde. Nebenbei, auch sehr schön:

http://sz-magazin.sueddeutsche.de/index.php?id=110&tx_ttnews%5bcatSelection%5d=6&tx_ttnews%5bshowUid%5d=299&tx_ttnews%5btt_news%5d=2809&cHash=443256a2ba

#5 von Konstantin Tassidis [WR] am 07.06.07 um 21:01

 

@konstatin:
ach du schreck, die idee mit einer fiktiven beckmann-sendung hatte erst neulich jemand? ärgerlich! ich hätte genausogut kerner nehmen können.

#6 von Else Buschheuer am 08.06.07 um 16:34

 

Beckmann oder Kerner ist doch wurscht. Das fiktive Gespräch ist schön und macht melancholisch. Wen die Götter lieben, den holen sie früh. Ist schon was dran an den alten Weisheiten...

#7 von Tante Uschi am 09.06.07 um 19:35

 

@else
Ich find' das weder schlimm noch ärgerlich. Beckmann provoziert es doch geradezu. Zum Glück muss ich weder ihn noch Kerner sehen. Übrigens, Tante Uschi: Ich stimme zu!

#8 von Konstantin Tassidis [WR] am 09.06.07 um 20:56

 

Hm.

Was muss ich tun, damit mich die Götter hassen?

#9 von Sunzi Sonnenschein am 10.06.07 um 00:14

 

Sunzi, da gibt es der Möglichkeiten viele. Die Frage ist doch, wie vermeidet man es, dass einen die Götter hassen? Ich stehe aber, falls erforderlich, sehr gerne mit Rat zur Seite!

#10 von Juliette Guttmann am 10.06.07 um 18:34

 

frau buschheuer, kompliment für diesen bemerkenswerten beitrag. eigentlich viel zu lang für mich, habe ich jede zeile genossen!

#11 von janne am 10.06.07 um 18:36

 

@Sunzi: Ich ahne, dass sie genau wissen wie das geht mit den Göttern!

#12 von Annette Kuraf am 10.06.07 um 18:44

 

Liebe Juliette.

Mir wird es schwer ums Herz. Wen die Götter lieben, den holen sie früh, beliebte Tante Uschi festzustellen, woraus ich schloss, dass die Götter diejenigen, denen sie mit Hass begegnen, dann eben später holen.

Wenn ich nunmehr von Ihnen lesen muss, dass ich tunlichst vermeiden sollte, von den Göttern gehasst zu werden, so bleibt mir nichts als die Schlussfolgerung, dass Sie mir wohl einen frühen Tod an den Hals wünschen.

Das macht mich sehr, sehr traurig.

#13 von Sunzi Sonnenschein am 11.06.07 um 14:42

 

ist sunzi von uns gegangen?

#14 von Else Buschheuer am 14.06.07 um 00:36

 

Nix da!

Alive 'n' kickin'

#15 von Sunzi Sonnenschein am 14.06.07 um 00:53

 

Sunzi, ich habe jetzt sehr, sehr lange nachgedacht auch und gerade was ich unbewußt (was einen ja nicht von der Schuld befreit) in meinen Kommentar irgendwo zwischen den Zeilen habe einfließen lassen. Ganz ehrlich, ich bin (noch) zu keinem Ergebnis gekommen bezüglich des frühen Todes. Ich sage aber bescheid, wenn mir dazu etwas einfallen sollte.

#16 von Juliette Guttmann am 14.06.07 um 09:08

 

Sie sehen mich verwirrter denn je, werte Juliette. Kein Ergebnis bezüglich der Validität von Tante Uschis Maxime, oder kein Ergebnis bezüglich meines frühen Todes?

Lassen Sie sich alle Zeit der Welt. Die Götter beginnen, mich zu hassen. :)

#17 von Sunzi Sonnenschein am 14.06.07 um 10:08

 

Es geht, wie so oft, um alles. Das Lösungsorientierte Nachdenken wird fortgesetzt!

#18 von Juliette Guttmann am 14.06.07 um 10:42

 

Kann man nicht drüber weg, so muss man drunter durch.

Jiddisches Sprichwort

#19 von Sunzi Sonnenschein am 14.06.07 um 13:49

 

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