
achtung! bei diesem film sind mir sechs eier im topf verkocht und verkohlt!
jemand kommt am flughafen an. man weiß nicht wo, man weiß nicht wer. nach dreieinhalb minuten sehen wir sie zum ersten mal. ein mädchen, noch jung. dunkelhaarig. ihr gesicht zeigt eine rätselhafte, finstere entschlossenheit. ihr handy klingelt. sie nimmt anweisungen entgegen und bedankt sich mit hauchiger, piepsiger stimme.
ein asiate bringt sie in ein hotel. in der badewanne schrubbt sie sich akribisch glied für glied mit seife sauber. so würde man das sehen, wenn man nicht wüßte, dass wir hier die beiden letzen tage und nächte eine selbstmordattentäterin miterleben. so hab ich das gefühl, dass sich das mädchen die schuld von den gliedern schrubbt, die sie auf sich laden wird. sie will rein sein, sie hat angst, und ihre angst (leider nicht die reinlichkeit) überträgt sich auf mich. ich warte auf erklärungen, ihre persönliche notlage, religiöse verzückung, eine tödliche diagnose, erpressung, wahn - oder vielleicht ist sie verliebt in einen jungen hübschen terroristen?
nichts dergleichen wird geliefert. aber man hält die luft an vor spannung.
nicht allzu oft wird die frage gestellt: wie fühlt sich ein selbstmordattentäter vor der tat? viel öfter fragen wir uns und andere: warum tut er/sie das?
drei männer mit masken instruieren das mädchen mit ruhigen stimmen. sie muß bestimmte sätze wiederholen, sie sich einprägen, unwiderruflich. dutzende male spricht einer der männer die sätze vor, sie spricht sie nach - eine zutiefst grausige magie des immer-wieder-sagens.
während sie für das bekennervideo angekleidet wird und eine maschinenpistole in die hand kriegt, beschäftigt sie die frage, ob ihre nase glänzt.
später, nachts, fragt sie schwer atmend, ja, wen? gott? „woher weiß ich, dass meine motive rein sind?“
dann der letzte morgen. der morgen des attentats. ihre elektrische zahnbürste wirft sie zurück in die kosmetiktasche. nach kurzem überlegen in den müll. die zahnpasta drückt sie aus der tube, wirft auch die tube weg. sie wird sich nie mehr die zähne putzen.
finale modenschau vor den drei schweigenden vermummten männern. die haben sie nach ihrer konfektionsgröße gefragt, ihr klamotten gekauft, die touristisch, die unbedenklich aussehen. sie nehmen ihre die persönlichen sachen ab. ein foto ihres kleinen bruders möchte sie behalten. aber sie darf nicht.
der vorgang hat was von einer hinrichtung, nur dass es größer ist, weil andere menschen sterben werden, und dass es – aus einem grund, der bis zum schluß nicht klar wird – freiwillig geschieht.
dieser teenager wird sich und andere töten. filme, in denen menschen gefoltert und ermordet werden, haben mich nicht so aufgeregt wie dieser, vor allem der moment, wo einer der maskierten jungen männer eine nadel auspackt und das mädchen auffordert, in seine fingerkuppen zu stechen. sie tut es. sie soll es doller tun.
dann nimmt er die nadel und sticht in ihre fingerkuppen. piek. piek. piek. "tut das weh?", fragt er. "nein", sagt sie tonlos. "schlimmer wird das nachher auch nicht sein", sagt er. "du wirst nichts merken. es ist wie dieser kleine nadelstich."
das mädchen kriegt einen rucksack auf und einen fake mp3-player. sie muß üben, den PLAY-knopf zu drücken, das ist der auslöser für die bombe. noch ist der player nicht mit der bombe im rucksack verbunden, aber der knopfdruck wird den zeitpunkt ihres todes bestimmen.
sie fährt mit einem linienbus zum times square - das ist offenbar ihr zielort. ihre henkelsmahlzeit: zwei brezeln mit senf vom hotdogstand. ihre kaugeräusche, fast unerträglich laut. gleich wird sie sich selbst und den platz in die luft sprengen. aber noch scheint es gut zu munden. gut, auf die übersteigerten abbeiß-, kau-spuck-schmatz-freßgeräusche hätte ich verzichten können. die sind für mich in filmen grundsätzlich ein abschalter. aber in einem solchen spannungsmoment wirken sie zusätzlich wie hohn.
der times square ist - nicht nur für einen teenager aus der provinz - eine droge. er ist grell, bunt, pulsierendes leben. er macht appetit, regt auf, macht schwindelig, lockt mit hunderttausend farben und gerüchen.
das mädchen verliert sich, vorm klang einer spieluhr, in einem süßwarenladen, immer den rucksack af. ihre nerven sind sicher bis zum zerreißen gespannt.
meine übrigens auch. in der küche platzen die ier im topf, der längst ohne wasser ist. ich möchte mir augen und ohren zuhalten.
und sie? frißt noch was! einen rot glasierten apfel. sie wischt sich zwischendurch den mund, sie schmatzt und gnurbscht so ausgiebig, dass man sich fast wünscht, die bombe würde vorzeitig auslösen. letztmals bäumt sich lebenshunger und genußsucht auf. das ganze leben hätte sie noch vor sich. den ganzen apfel mutet uns die regisseurin julia loktev zu. dann leckt sich das mädchen alle finger ab. auch den daumen, mit dem sie gleich die bombe auslösen wird.
es ist schon fast auffällig, wie das unauffällige mädchen mitten auf der kreuzung stehen bleibt. alle anderen passanten bewegen sich, sorglos schlendernde staunende new-york-besucher. sie steht inmitten von ihnen, grimmig, klein unter der wucht des rucksacks, mit hängenden armen, über ihr der bunte strauß eines zuckerwatte-verkäufers. ihr atem geht stoßweise.
jetzt, jetzt, jetzt wird sie es tun. detailaufnahmen der hände aller passanten. und ihre, der daumen über dem knopf des mp3-players verkrampft. man möchte brüllen, drück halt endlich, weil man diese spannung nicht erträgt. aber sie sackt in sich zusammen, rennt in panik los, fällt hin. sie steht wieder auf. sucht ein klo. sie hat sich in die hosen gemacht. wischt sich sauber, knotet die jacke um die nasse hose, setzt den rucksack wieder auf, geht hinaus und - frißt wieder, irgendeinen quark, dann eine tomate.
nun der zweite anlauf. sie drückt, aber die bombe geht nicht los. sie drückt wieder und wieder und wieder. jedes mal, wenn sie drückt, herrscht eine sekunde lang vollkommene stille, in erwartung des großen knalls, der, zu unserer erleichterung (oder enttäuschung?) nicht kommt.
wie es weitergeht, erzähl ich mal jetzt nicht. der film läuft ab 25.9. in den kinos.


39 Kommentare
und wie heißt er denn nun, der film?
#1 von Günter Landsberger am 11.09.08 um 04:44
day night?
#2 von Günter Landsberger am 11.09.08 um 04:45
@Günter Landsberger: Der Film heißt "Day Night Day Night".
#3 von Juliette Guttmann am 11.09.08 um 08:31
#3 Juliette Guttmann
Danke!
#4 von Günter Landsberger am 11.09.08 um 09:59
Im Ergebnis wird sie die Selbstmordattentat vollbringen oder aber… vielleicht wird sie den wahren Wert des Lebens, mit all seinen Unzulänglichkeiten, Höhen und Tiefen, neu entdecken, und entsprechend handeln… Ich bin der Ansicht, die ausgedehnte Apfelszene ist für die Erzählung sehr wichtig. Ich werde mir diesen Film auf jeden Fall ansehen.
#5 von konstanze am 11.09.08 um 10:11
Der Film läuft ab 25.09. in den Kinos. Hatten Sie einen Gaskocher mit im Kino, um sich die Eier zu verkohlen???
#6 von TimWest am 11.09.08 um 10:54
ja, ich hab immer meinen eierkocher in pressevorführungen dabei! (er lief 2007 auf arte - ich hab einen dvd-mitschnitt)
wie der film heißt, herr landsberger, steht immer links oben drüber bei mir. auch diesmal.
#7 von Else Buschheuer am 11.09.08 um 15:10
Mein Gott, da bin ich nun zu einer spontanen Gutwilligkeit bereit und will Else Buschheuer preisen, wofür, ist mir allerdings entfallen. Doch dann wird man mit penetranten Berichten über ihre Nahrungsmittelaufnahme behelligt und die Misslaunigkeit kehrt zurück.
Sechs Eier im Topf, zwei Pfund Spaghetti in den Rachen geschoben, die Eingeweide mit fünf Steaks abgefüllt.
Frau Buschheuer, was Sie alles wagen! Mit welch frappierender Risikobereitschaft sie andere Wege gehen, am Rande gesellschaftlicher Normen, wie furchtlos Sie die traditionelle Ordnung zerstören.
Sechs Eier, zwei Pfund Spaghetti,fünf Steaks und das möglichst am Morgen gegen 3Uhr dreißig. Sie sind eine Heldin. Sechs Eier, zwei Pfund Spaghetti, fünf Steaks, da ist ja das tapfere Schneiderlein mit seinen 7 Hieben ein erbärmlich angepasster Nichtsnutz. Sie sind eine Heldin.
Nein, Frau Buschheuer, das sind sie nicht, sie sind auch nicht schwierig, rauh, grobhumorig, hypersensibel, hysterisch, paranoid, verstockt, patzig, sarkastisch, bockig, mit lakonischer Verknappung oder sardonischem Witz (Tagebuch 9. September).
Diese einfältige Aufzählung beschreibt Ihre Sehsucht,von den Mitmenschen derartig beurteilt zu werden. Sie schreiben dann ulkig von "Quatsch mit Soße" und vertiefen dann in den folgenden Sätzen, ähnlich einfältig,eben exakt diese brodelnden Wünsche.
Doch Sie sind mitnichten eine Außenseiterin, Kleinelse, die der täglichen Banalität ausgeliefert ist. Sie agieren als Bannerträgerin für die Karawane der Opportunisten. Sie ölen sich leichtfüßig durch alle Alltagsmechanismen und werden als Talismann für alle Schlachtenbummler der Anpassung an der goldenen Kette getragen.
Deshalb müssen Sie über sechs Eier, zwei Pfund Spaghetti und fünf Steaks dozieren. Sonst bleibt ja nichts übrig von Ihrer herbeigelechzten Andersartigkeit. Selbst diese infantilen Fressereiorgien nehme ich Ihnen nicht ab. Meine seelige Großmutter sprach dann immer, in ihrer gewohnt folkloristischen Denkungsart, von einem "falschen Fuffziger".
Und meine Kümmernis steigert sich, wenn Sie mit Ihrem durchgegoogelten Viertelwissen (Welcher Schauspieler sprach diese Worte?) selbst kultivierte Zeitgenossen wie Herrn Landsberger in eine lächerlich-bizarre Unterwürfigkeit treiben.
Mein Abendbrot: Sechs Eier, zwei Pfund Spaghetti, fünf Steaks. Ich will so sein wie Else Buschheuer
Jürgen Henne
juergenhennekunstkritik.wordpress.com
#8 von Jürgen Henne am 11.09.08 um 17:17
8: herr henne rufen sie da mal an 0800-1110111 oder 0800-1110222 (is umsonst) vielleicht hat sich ein ei verklemmt. kann immer mal passieren, nich so schlimm.
#9 von tmk am 11.09.08 um 17:54
#7eb
"wie der film heißt, herr landsberger, steht immer links oben drüber bei mir. auch diesmal"
das war ich eigentlich ja auch so gewohnt. aber der titel war so seltsam. ich wollte da sicher gehen.
#10 von Günter Landsberger am 11.09.08 um 18:02
ad8: *gerülpst*
elsebuschheuerhennekritik.wordpress.com
#11 von Else Buschheuer am 11.09.08 um 19:39
@## 9 & 11
Eine Empfehlung, die Telefonseelsorge anzurufen und ein satter Rülpser. Ist das wirklich die richtige Art, Herrn Henne zu begegnen?
#12 von Bernd Berke am 11.09.08 um 19:55
ad12: wie soll man denn jemandem gegegnen, der anhand von ergoogeltem halbwissen (in diesem fall über mich) argumentiert?
#13 von Else Buschheuer am 11.09.08 um 20:41
Aber dass sich Herr Henne um mich Sorgen macht, ist doch ein netter Zug von ihm.
Ansonsten möge er bitte den kultivierten Takt, zu dem er von Hause aus sicher fähig ist, nicht vergessen und einfach Besseres bieten als den Popanz, den er aufstellt, um ihn anschließend hemmungslos herunterzumachen.
#14 von Günter Landsberger am 11.09.08 um 22:47
ad14: ich finde, popanz ist ein schönes wort. ich werd gleich mal ergoogeln, wo das herkommt, weil ich das (halb) nicht weiß.
#15 von Else Buschheuer am 11.09.08 um 23:05
(aus ostmitteldt. popenz, wahrscheinlich von tschechisch bubák, Gespenst, Trugbild, Kobold)
http://de.wikipedia.org/wiki/Popanz
#16 von Else Buschheuer am 11.09.08 um 23:06
Kobold? Ist das so etwas wie ein Troll? Zunächst habe ich gedacht: Bestimmt ein verschmähter Liebhaber. Dann habe ich mir aber die Homepage angeschaut. Die ist lustig.
Ich meine... selbst wenn das mit den penetranten Berichten über Nahrungsmittelaufnahme stimmen sollte... Kein Mensch wird doch heutzutage noch dazu gezwungen, Texte, die einem nicht zusagen, zu lesen. Where´s the beef?
Deine Frage finde ich unbegründet, Bernd. Wenn es aus dem Wald so herauschallt, wie man hineingerufen hat, finde ich das nur fair. :)
#17 von Sunzi Sonnenschein am 11.09.08 um 23:34
Else, nimm ein Ei mehr! ;-)
#18 von ulfiuss am 12.09.08 um 00:10
Hat Herr Henne vielleicht ein Problem damit, dass er, ein Hahn mit Namen Henne, laut gackernd und doch nicht erhört, außer zu eiereien hier zu nichts in der Lage ist!?
#19 von TimWest am 12.09.08 um 10:02
#8 sicher ist herrn henne einer abgegangen beim draufkloppen und rundumschlagen. werden wohl einige rollen küchenkrepp draufgegangen sein, was? was manche leute so nötig haben?! wozu, warum? sicher, mir gehen gewisse kulinarische besonderheiten ebs auch auf die nerven. na und, vergess ich gleich wieder. bringt mich nicht weiter, ist zu bedauern. ist es nicht ein tagebuch, in das nun mal all die gedanken ungefiltert fließen, ein tummelplatz aller phantasie, ein spiegelkabinett? vielleicht steckt ein bissel wahrheit drin, was henne meint. aber eben nur ein bissel, und wer weiß das schon so genau. ein kenner? ein eb-kenner? tatsächlich ein verschmähter? man sollte den menschen, wenn es schon sein muss, die wahrheit wie einen mantel umlegen. alte hinterasiatische weisheit. und hat nicht jeder seine eigene wahrheit?
#20 von heidi m. am 12.09.08 um 13:42
hebbel wollte die ganze welt wie einen mantel um sich schlagen
#21 von Günter Landsberger am 12.09.08 um 13:48
zum titel:
da ja rucksack auch im englischen rucksack heisst unterscheidet sich das wort rucksackbombe von rucksackbomb, nur um ein e.
deshalb wäre mir der begriff packsackbomb lieber in all der schreckenden fürchterlichkeit, das es sowas überhaupt gibt.
werd mir den film ansehen...
#22 von tmk am 12.09.08 um 16:15
@ # 12 Hello tmk,it is a bagpackbomb.
#23 von Ziggy-The USA Connection am 12.09.08 um 17:42
#22: Noch ein Unterschied: Im Deutschen schreibt man außerdem Rucksackbombe groß.
#24 von Gesche Mercks am 12.09.08 um 18:09
at 17 Eine Frage muss man nicht begründen. Es reicht, wenn man etwas wissen will.
at 20 Das klingt vernünftig und weise.
#25 von Wim Test am 12.09.08 um 19:36
23: danke ziggy.
24: gosche, gesche sonst holt dich der eddy mit x, ;-)
#26 von tmk am 12.09.08 um 20:54
#25
Sehe ich nicht so. Fragen können durchaus einen aggressiven Charakter haben. Da wüßte ich dann schon gerne, warum.
#27 von Sunzi Sonnenschein am 12.09.08 um 22:21
Nun mal eins: Herr Henne hat sich (wie ungerecht und unhöflich oder unflätig auch immer) einer gewissen Anstrengung unterzogen, (s)eine Auffassung darzulegen. Darauf lediglich mit vorschnellen Ausgrenzungen bzw. Verrückt-Erklärungen zu antworten, finde ich ein bisschen billig und eines Kulturblogs nicht würdig.
Gebt ihm meinetwegen die volle Breitseite zurück, aber nehmt ihn doch bitte als Kommentator zur Kenntnis. Insofern finde ich die Position in #20 (heidi m.), in Ordnung, weil sie die Attacke immerhin einigermaßen differenziert und gelassen betrachtet. Okay, ich kann mir denken, dass Else Buschheuer als Angegriffene anders reagieren muss.
Herr Henne erinnert mich im Duktus übrigens ein wenig an den Revierflaneur (wenn der mal außer sich bzw. ganz bei sich war) und vermag sich immerhin auch auszudrücken. Da reicht kein bloßer Rülpser als Replik. Finde ich.
#28 von Bernd Berke (WR) am 12.09.08 um 22:48
#28 Bernd Berke
"Herr Henne erinnert mich im Duktus übrigens ein wenig an den Revierflaneur"
mich beim ersten Lesen (horribile dictu) übrigens auch. vgl. auch #14
#29 von Günter Landsberger am 12.09.08 um 23:33
Ne, sorry. aber da finde ich Herrn Henne viel poetischer. :)
Und Bernd... Ich erinnere mich da an nicht nur eine Diskussion mit dir über die Begrüßung "neuer" Kommentatoren hier, ich glaube, es ging u.a. um Ludger Heitmann, was sollen also diese Krokodilstränen? "Als Kommentator zur Kenntnis" genommen wurde er ja nun ganz offensichtlich.
Herr Henne kann, so lange er nicht gegen Gesetze verstößt, so viel und heftig über Frau Else schimpfen, wie er will. Er muss aber auch damit leben können (und das wird er sicherlich), dass zurückgeschmipft wird. Wo ist das Problem?
#30 von Sunzi Sonnenschein am 13.09.08 um 00:23
as28: herr berke, versuchen sie etwa, jetzt schon zweimal in diesem thread, im gewand eines gütigen moderators, parteien zu bilden und aufeinanderzutreiben, sie kleiner schlingel?
ob und von wem ich hier "in schutz" genommen werde, ist mir schnurz. ich unterhalte mich gern und jederzeit über filme, sollte also irgendwo gesprächsbedarf ein - ich schaue gern hin und wieder unverbindlich rein.
#31 von Else Buschheuer am 13.09.08 um 00:59
@#30 Sunzi
O du, der du falsche von echter Poesie sonderst sowie wahre von erkünstelter Besorgnis, gebenedeit...
Nee, jetzt wird es lästerlich. Lassen wir das.
Es ist ja gar nicht richtig zurückgeschimpft worden, jedenfalls nicht adäquat. Man hätte beispielsweise Herrn Hennes Homepage aufgabeln können. Dort zeigt sich, dass er keineswegs frei von Egomanie ist.
@#31 EB
Welche Parteien denn? Hier gibt's doch höchstens noch eine.
Ist das etwa ein Rückzug ins reine Filmwesen wie in eine Schutzzone?
Außerdem halte ich dafür, dass Sie es auch ein wenig genießen, wenn ihnen der und jener eilfertig beispringt.
_________________________
Und jetzt aber wirklich ade für eine Weile. Wobei es mir hier immer leichter fällt, temporäre Auszeiten zu nehmen. By the way: Wo ist eigentlich das Ruhrgebiets-Aroma von Westropolis geblieben?
Bis dann und irgendwann
#32 von Bernd Berke am 13.09.08 um 12:00
@ # 32,also doch burn out ? Ruh dich schoen aus und wir erwarten dich zurueck mit neuer Energie.
#33 von Ziggy-The USA Connection am 13.09.08 um 13:37
#32 Bernd Berke
Spielt heute nicht Dortmund gegen Schalke? Wieso fehlt Ihnen da gerade heute das Ruhrgebietsaroma in Westropolis, wo Sie doch weiter kräftig an ihm mitwirken könnten?
Wollen Sie denn wirklich zu denen gehören, die IHREM Westropolis (gehören Sie denn nicht fast von Anfang an dazu?) allmählich den Rest geben und es mehr und mehr zum Restropolis verkommen lassen wollen? Dass, wenn irgendetwas abbröckelt, nun auch Sie selber bröckeln könnten, lieber Herr Berke, hätte ich nicht gedacht. Ich hätte Ihnen mehr Standfestigkeit zugetraut.
"Es gibt nichts Gutes, außer man tut es." (EK)
#34 von Günter Landsberger am 13.09.08 um 13:38
@#34 Günter Landsberger
Ich spreche doch nicht vom Ritt ohne Wiederkehr, sondern von zwei Wochen Urlaub, von Ruhe- und Denkpause, die jede(r) mal nötig hat.
Als Vertreter des Sternzeichens Steinbock bin ich schon mal per se standfest. Und das erhoffe ich mir heute auch vom BVB.
@#33 Ziggy
Burn out? Naja, ich fühle mich, um im Bild zu bleiben, ein wenig angesengt.
#35 von Bernd Berke am 13.09.08 um 13:54
#35 Bernd Berke
Wir hatten uns doch schon darauf geeinigt: Borussia gewinnt heute 2:1. Darf ja auch mal sein.
Für das Spiel also und danach den wohlverdienten Erholungsurlaub alles Gute!
#36 von Günter Landsberger am 13.09.08 um 14:37
Na ja, das 3:3 hatte es ja auch in sich.
#37 von Günter Landsberger am 13.09.08 um 17:33
@## 36 / 37
Danke. Bis demnächst.
Und mit solch einer Aufholjagd wie beim 3:3 hätte ich - ehrlich gesagt - nicht mehr gerechnet.
#38 von Bernd Berke am 13.09.08 um 18:41
@25: kreative Namenswahl....
#39 von TimWest am 13.09.08 um 20:31