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Neulich in der Parallelwelt

Mein Duisburg

Meine Freunde verstehen nicht, was ich meine, wenn ich ihnen von Ruhrpott-Romantik vorschwärme, vom satten Grün des Duisburger Waldes, der Sechs-Seen-Platte, den Hochöfen, die über der Stadt thronen, die hohen Schlote, deren Spitzen in den Himmel stechen. Sie rümpfen angewidert die Nase, obwohl sie noch nie dort waren. Sie denken an stinkende Abgase und schmucklose Reihenhäuser im schmutzigen Einheitsgrau. Bilder, so erschreckend, dunkel und grau wie jener Tunnel in Duisburg, der seit dem Wochenende in einer Endlosschleife in den Medien gezeigt wird, und der nun unauslöschbar mit dem Tod von 20 Menschen in Verbindung steht.

 
 

3 Kommentare

Na, und jetzt aus dem Tagesspiegelartikel 3 gestückelte Beiträge stricken...so wie der Artikel selbst.

#1 von nix.sie am 28.07.10 um 13:54

 

Die Unaufrichtigkeit dieser Frau ist schier unerträglich und erbricht sich aus jeder Silbe.
Selbst zwischen den Tragödien des Duisburger Infernos muss Sie diesen fast gespenstischen und perfiden Provinz-Kitsch ausleben.

#2 von Negrüj am 28.07.10 um 17:12

 

Seltsame Freunde, die nicht "verstehen". Bessere Freunde, die sich interessierten.
Seltsamer "Journalismus", der "unauslöschbar" hier setzt. Scharping- Sprache.
Verbreitungsgebiet einer Medeingruppe, die Hatice mit Kriegsgewinnen bezahlt. Jugoslawien. Lies Landser Maruhn jun. Zähle die Toten.
Schreib nie von unauslö..ach, übe!

#3 von Verdutzter am 01.08.10 um 02:42

 

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