Alle Integrationsarbeit könnte um so vieles erleichtert werden, wenn Kinder, egal welcher Herkunft, miteinander spielen würden, wenn Eltern sich unabhängig von sachlichen Diskussionen einfach mal zum Kaffee treffen, Ängste abgebaut werden würden.
Wenn man es schafft, die Lebensqualität in den Vierteln wieder zu steigern und wenn man dann auch noch wirklich schöne Wohnungen anbieten kann, die sogar bezahlbar sind, wäre das ein Anfang für eine bunte Stadt.
Die Unterschiede der beiden Kulturen sollen ja ruhig bestehen bleiben. Ich amüsiere mich köstlich, wenn eine patente deutsche Hausfrau, wohl kalkuliert bei einem türkischen Gemüsehändler einkauft: ich hätte gern 100 Gramm davon und zwei Stückchen hiervon, eine türkische Mutter kauft alles kiloweise und in Säcken – aber vor allem freue ich mich, dass die deutsche Frau überhaupt beim Türken einkauft.
Und genauso freue ich mich an einer Schule vorbeizulaufen und zu sehen, wie türkische Mädchen mit blonden deutschen Mädchen spielen, wie ein Junge einem anderen ein Stück Wurst anbietet und der sagt: ich esse kein Schweinefleisch. Und der Junge ihm dann einfach das Käsebrötchen gibt. Toleranz ist glaube ich das Stichwort, was ein Politiker an dieser Stelle nun predigen würde.
Ich finde Neugier aber mindestens genauso wichtig.
33 Kommentare
Nach einer ausgedehnten Westropolis-Askese wollte ich einfach wieder einmal lesen, wie sich meine alten Ignoranz-Strategen so langweilen.Ich las die ersten drei Beiträge und erschauerte. Kein Landsberger, kein Berke, keine Extrem-Aussteigerin Buschheuer. Deren Beiträge trieben mich nicht zu hymnisch vorgetragenen Würdigungsexzessen, doch gönnten sie mir hin und wieder ein Mindestmaß Unterhaltung, ohne allerdings meinen Intellekt stabil zu fordern.Doch was ich las, verkümmert in einer fast beleidigenden Schlichtheit.
Frau Akyüns süße Story einer möglichen Wurst- u. einer tatsächlichen Käseübergabe, das gemeinsame Spiel blonder deutscher und türkischer Mädchen, dieser ganze populistische und oberflächliche Integrationskitsch ist nur schwer erträglich.
Ich werde jetzt panisch meinen Besuch beenden und die künftige Westropolis-Askese spürbar verlängern.
Und jetzt kann mein Beitrag wieder gelöscht werden.
juergenhennekunstkritik.wordpress.com
juergen-henne-leipzig@web.de
#1 von Jürgen Henne am 22.01.10 um 14:46
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Herr Landsberger kommentiert in diesem Forum (gelegentlich): http://www.westropolis.de/ludger.heitmann/stories/59172/
-
Frau Buschheuer und ihre ausgezeichneten Filmbesprechungen fehlen hier allen, glaube ich.
Ich lese sie u.a. hier: http://twitter.com/elsebuschheuer
(hin und wieder)
#2 von Beatrice am 22.01.10 um 14:58
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Ich habe Ihren Blog gelesen …
„Während meines Studiums in Dresden wagte ich in einem Seminar die Frage nach Pfarrer Oskar Brüsewitz, der sich 1976 in Zeitz verbrannte. Die Antwort unserer Lehrkraft für „Wissenschaftlichen Kommunismus“: „Herr Henne, ich habe mein Diplom, sie wollen es doch auch, setzen Sie sich!“. Ich setzte mich.
Während des gleichen Studiums, in einem Seminar über gesellschaftsfeindliche Literatur, u.a. von Solschenizyn, brachte ich mein Unverständnis zum Ausdruck, dass wir uns darüber nicht äußern können, weil die Texte Solschenizyns in der DDR nicht zugänglich sind und erhielt die Antwort: „Ich schlage Ihnen vor, uns zu glauben.“ Ich setzte mich.“
Oh Gott, Herr Henne, haben „Machthaber“ nicht zu allen Zeiten die freie Meinung unterdrückt und ihre Äußerung als besonders schlimmes Verbrechen verfolgt? - Stalin verbannte „lästige“ Autoren wie Solschenizyn nach Sibirien. Hitler ließ „Entartete” liquidieren und ihre Schriften auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Publizistische Gegner wie Eugen Kogon oder der Herausgeber der „Weltbühne” Carl von Ossietzky, landeten im Konzentrationslager … - aber gut … wenn man sonst nichts hat, worüber man sich aufregen kann … Hach! Immerhin.
#3 von Beatrice am 22.01.10 um 16:06
Stimmt, Diana - äh, Mechthild - äh, Konstanze, - äh, Clémence - äh, Beatrice, die Unterdrückung der freien Meinung, zumal wenn sie mit Konzentrationslager und/oder Liquidierung einhergeht, ist wirklich nicht der Rede, geschweige denn der Aufregung wert.
Gehen Sie doch lieber weiter Alexander Veljanov die Füße küssen.
#4 von Matta Schimanski am 22.01.10 um 19:30
Michéle/Michèle hatte ich vergessen, 'tschuldigung.
#5 von Matta Schimanski am 22.01.10 um 19:32
@#1
Na, so ganz weg bin ich auch noch nicht. Oder sollte ich mich irren? Ist denn alles nur leerer Wahn?
#6 von Bernd Berke am 22.01.10 um 21:41
@1...DANKE!!!!
#7 von Gülay B. am 23.01.10 um 02:05
1:
Armseelige Kreatur! Ist schon traurig wenn man als selbsternannter "KUnstkritiker" so gar keine Beachtung findet.
Die einzige Möglichkeit öffentlich Aufmerksamkeit zu erhaschen?
Unverdaute geistige Exkremente auf die Tastatur zu erbrechen und diese mit dem Ärmel zu verschmieren ist noch kein "Intellekt".
Übrigens, auch keine "Kunst".
#8 von Neu Gierig am 23.01.10 um 08:00
Sobald etwas hier bei mir zündet, bin ich auch wieder da. - Zwischenzeitlich bin ich dauerhafter anderwärtig ausgelastet.
(#wildek + #2666 u.a.)
#9 von Günter Landsberger am 23.01.10 um 10:00
"Wirst nicht glauben, was geschah ... ich sah nen Mann, der war nicht da!"
H. Einer
#10 von PÖÖT am 23.01.10 um 10:17
Empfehlenswerter Roman aus dem 19. Jahrhundert übrigens:
"(Auc)H Einer"!
#11 von Günter Landsberger am 23.01.10 um 11:43
http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&xid=2933&kapitel=1#gb_found
#12 von Günter Landsberger am 23.01.10 um 11:44
Lieber Herr Landsberger, was halten wir denn von Hrn. Hennes Formulierung aus #1, wir hätten seinen Intellekt nicht stabil gefordert?
Ich für mein Teil lass es mir grinsend auf der Zunge zergehen: "Jemandes Intellekt stabil fordern"...
Da gab's doch mal diese schönen Stabilbaukästen von Märklin?!
Ach, immer diese Unbedingtheiten.
#13 von Bernd Berke am 23.01.10 um 11:51
#9
Danke, Sie dürfen gerne redigieren ;)
#14 von Neu Gierig am 23.01.10 um 12:34
ach...
sachsen:
helle. höflich. heimtückisch.
wenn dann die ersten beiden wegfallen bleibt eben nur dat dritte.
und an frau Akyün
natürlich ham se recht, die kinder sind viel weiter als wir, seh das auch. lasst sie uns unterstützen....
#15 von tmk am 23.01.10 um 12:41
Ich möchte ab sofort, dass Neu Gierig hier einen regelmässigen Blog bekommt! Sie sind klug, witzig und schlagfertig! Mein lieber Herr Gesangsverein!
#16 von Eda am 23.01.10 um 12:41
Wie wäre es denn wenn westropolis mal einen einzigen Strang für Hatice-Nörgler eröffnen würde? Wenn dort sich dann diese sich ständig wiederholenden Tiraden bündeln würden?
Es ist einfach unglaublich lästig dass jeder Beitrag von Frau Akyün sofort benutzt wird um irgendwelche - für den normalen Leser nicht nachzuvollziehende - persönliche Antipathien loszuwerden.
Gäbe es einen Strang, in etwa so: "Wir finden Hatice doof und ihre Texte ebenso" dann könnten sich dort alle einfach auskotzen wann sie wollen und gut ists.
Das was hier immer und immer wieder passiert ist einfach nur noch dämlich. Man hat so einfach den Eindruck, ein paar Leutchen sitzen geifernd vor dem Bildschirm und können es kaum erwarten dass Frau Akyün schreibt damit sie sofort wieder in die Tasten hauen können.
Muss doch nicht sein, oder?
#17 von Michaela am 23.01.10 um 12:43
"ohne allerdings meinen Intellekt stabil zu fordern" -
Ja, diese entzückende Formulierung, lieber Herr Berke, ist mir natürlich auch gleich aufgefallen. Ist doch gut zu wissen: Zu einer labilen Intellektförderung mag es immerhin gekommen sein.
#18 von Günter Landsberger am 23.01.10 um 13:06
jedenfalls bekommt der kunstkritiker hier mehr resonanz als in seinem kommentararmen blog
#19 von Dr.phil Collins am 23.01.10 um 13:44
"Curiosity killed the cat"
Balkonesisches Sprichwort
#20 von PÖÖT am 23.01.10 um 14:28
ad: 4
Der Satz „wenn man sonst nichts hat, worüber man sich aufregen kann ..." (unter #3), bezog sich ausschließlich auf die Äußerung von Herrn Henne „… in der DDR war nicht alles schlecht - Wenn ich nach zwanzig Jahren diese Sülze lese und höre, treibt es mir den halbverdauten Frühstückszwieback zurück in die Mundhöhle …“ http://juergenhennekunstkritik.wordpress.com/
#21 von Beatrice am 23.01.10 um 14:29
#18 haben sie sich schon mal gefragt warum?
Es wird sicherlich einen Grund haben!
#22 von Judith am 23.01.10 um 14:33
#23 Judith: Ihre oder wessen Gründe auch immer interessieren mich nicht! Und die haben auch nichts in einem öffentlichen Forum zu suchen! Das sind ja dann wohl Privatangelegenheiten die man als intelligenter Mensch auch dort austrägt! Im Privaten!
#23 von Michaela am 23.01.10 um 14:42
Ruhe im Karton!
#24 von Eda am 23.01.10 um 16:48
"Es war'n einmal der Hexen zweie.
Dann kam noch ein'!
Da war'n es dreie."
Hertha Klotz-Fröhn
#25 von PÖÖT am 23.01.10 um 21:58
When shall we three meet again,
in thunder, lightning or in rain?
When the Hurlyburly's done,
when the battle's lost and won ...
#26 von socursu am 23.01.10 um 22:26
#25...zu Befehl, liebe Frau Claqueuse!
#27 von nix-sie am 24.01.10 um 13:46
"Das Herz eines kleinen Kindes ist wie das Herz Gottes. "
chin. Sprichwort
Das Herz des Erwachsenen erreicht man (i.d.R.) über die Kinder- sie sind einfach unbefangen.
Bei unseren Projekten versuchen gezielt Familien anzusprechen.
#28 von POET am 24.01.10 um 17:48
Das "wir" bitte beim lesen einfach hinzudenken.
#29 von POET am 24.01.10 um 19:12
...machen wir...
#30 von Louboutin am 24.01.10 um 19:30
#17 Eda
;)
Sie wollen meinem Ego schmeicheln; danke der freundlich zugedachten Blumen :)
#31 von Neu Gierig am 24.01.10 um 22:58
Mann Mann Mann! Oder auch Frau Frau Frau (Geschlecht und andere Personalien sind ja leider anonym bei Blogs). Ich besuche gerade das erste Mal in meinem Leben einen Blog und ich muss sagen: bei mir bricht ein kleines Weltbild zusammen. Ja ja, Sie dürfen alle Mitleid haben. Nun der Grund des Zusammenbruchs:
Dass 90% der eine Schulbildung erhaltenen Weltbevölkerung blöd ist, wusste ich ja schon und dass bei den selbigen 90% Hassen, Mobben und Auskotzen Mittel zum Zweck der eigenen Profilierung ist, auch. Aber ich bin doch erstaunt, dass mit dem Anteil der Feigheit zusammen die 100%- Grenze erreicht wird. 100%Blödheit, 100 % Hass und 100% Feigheit. Nun bietet das Internet die Möglichekeit alle diese genannten Unschönheiten auszuleben. Aber ich möchte Sie geschlechts- und personallose "Etwase" alle mal sehen, ob Sie im Fernsehen Frau Akyün gegenübersitzend eins zu eins das wiedergeben würden, was Sie hier von sich geben.
Arme Frau Akyün, falls Sie eine schussfeste Steinhöhle kennen, in der Sie sich bei solchen schweren Kriegszeiten vor Angriffen schützen, dann nennen sie mir bitte den Ort. Ich möchte nämlich auch hineinkriechen, denn ich habe jetzt schon Angst vor Morddrohungen und verbalen Atackierungen und werde es glaube ich gleich bereuen, dass ich mehr als drei Wörter hier vom Stapel gelassen habe, denn alles was einen eigenständigen Satz mit Inhalt bildet, ist bombenanfällig.
#32 von intelligentunddoof am 31.01.10 um 02:48
In verschiedenen Beiträgen, werden wir uns nunmehr verabschieden, da die acht Wochen (erstmaliger Beitrag am 09.12.2009), die wir uns regelmäßig beteiligen bzw. die Beiträge und Kommentare verfolgen, vergangen sind.
Auch hier daher, abschließend, wie in allen anderen Foren bisher auch, ein paar kurze, teils vergleichende, Ergebnisse:
- Westropolis erfreut sich einer, alles in allem, recht regen Teilnahme der Kommentatoren.
- Es gibt einen breit gefächerten Kommentatorenkreis, der sich in Teilen häufig auf dieselben Autoren beschränkt (ein häufiges Bild auch in anderen, bisher untersuchten, Foren)
- Sowohl Beiträge als auch Kommentare entsprechen einem oftmals höheren Niveau als anderweitig
- Sämtliche Beiträge orientieren sich, mal enger mal weiter gefasst, an der geforderten Kultur
- Trolle, die einzelne Autoren immer wieder angreifen, beschränken sich zumeist auf eben deren Beiträge (ein häufiges Bild auch in anderen, bisher untersuchten, Foren)
- Neukommentatoren haben es erstaunlich schwer (selten in anderen, bisher untersuchten, Foren). Vielmehr werden unter diversen Nik-Names nahezu ständig gleiche Kommentatoren bzw. die Autoren selbst, oder ehemalige Autoren und Kommentatoren vermutet – so auch bei uns - (ganz selten in anderen, bisher untersuchten, Foren), was allein schriftlich linguistisch zumeist nahezu sicher ausgeschlossen werden kann.
- Neid und Missgunst scheint ein vielfaches Übel im Trollanerkreis zu sein (häufig in anderen, bisher untersuchten, Foren)
- Trolle sind in der Lage, einen Thread in seiner Entwicklung von Anfang an nahezu zu zerstören bzw. nach kurzer Zeit vom eigentlich Thema abzulenken, dann aber, häufig durch widersinnige und beleidigende Beiträge, eine hohe Kommentarzahl herauf zu beschwören (hier häufiger als in anderen Foren)
- Es gibt feste Leserstämme, die mitunter selten kommentieren, aber stets über alle Berichte informiert sind, wie aus ihren wenigen Kommentaren deutlich wird
Diese Einzelheiten sollten als Erkenntnisse für die Leser und Autoren reichen. Westropolis ist nach unserem dafürhalten eine sehr gute Bereicherung in der internet medialen Welt.
Auch wenn man uns oftmals für andere Personen hält, so gibt es uns nach wie vor tatsächlich.
Mit geschriebenen Worten beteiligten sich hier: W, k, T, F und S von „8 Freunde“. Daneben wirkten anderweitig a, c und Z von „8 Freunde“ mit.
Wir bedanken uns für jegliche Kommentare, die sich auf uns bezogen haben und verabschieden uns hiermit, werden auch auf etwaige Stellungnahmen nicht mehr reagieren.
#33 von 8 Freunde am 01.02.10 um 10:27