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    <title>www.westropolis.de - Westropolis.de</title>
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    <copyright>admin</copyright>
    <pubDate>Fri, 19 Mar 2010 00:35:11 GMT</pubDate>
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    <dc:date>2010-03-19T00:35:11Z</dc:date>
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    <item>
      <title>Das Grinsen des Grauens</title>
      <link>http://www.westropolis.de/ingo.juknat/stories/60450/</link>
      <description>&lt;div class=&quot;entry-body&quot;&gt;
  &lt;p&gt;Seit Monaten baut sich ein Wunsch in mir auf. Mit jeder Wok-WM, &amp;quot;Stockcar Challenge&amp;quot;, jedem Turmspringen, TV-Total-Superfun-Curling und Poker-Turnier wird er st&amp;auml;rker. Ich m&amp;ouml;chte, dass Stefan Raab weggeht. Ich m&amp;ouml;chte, dass er sein Imperium von Schwachmaten-Sendungen einpackt und so lange wegbleibt wie m&amp;ouml;glich. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Oft h&amp;ouml;rt man Prominente sagen, wie sehr Fans ihr Privatleben einengen, wie penetrant sie sind. Stefan Raab ist das beste Beispiel f&amp;uuml;r den umgekehrten Fall &amp;#8211; ein Prominenter, dessen Aufdringlichkeitspotenzial selbst das von Barbara Sch&amp;ouml;neberger toppt. Es vergeht einfach kein Tag, an dem Pro Siebens Ex-Metzger nicht irgendwo auf Sendung ist, kein Tag, an dem nicht irgendein Spin-off von &amp;quot;TV Total&amp;quot; l&amp;auml;uft.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Wenn ihm doch mal jemand sagen w&amp;uuml;rde, wie trist das alles ist &amp;#8211; dieser immergleiche Klumpatsch aus ironisierter Sport&amp;uuml;bertragung und nicht-ironischem Sponsoren-Overkill; der ungef&amp;auml;hr seit dem Fall der Mauer wiederholte Gag mit der Unsportlichkeit von Elton; die Tatsache, dass sich Olympia-Sieger und Popstars wie Thomas D. f&amp;uuml;r Monster-Truck-Shows einspannen lassen; und schlie&amp;szlig;lich Raabs Ehrgeiz, der im rekordverd&amp;auml;chtig banalen Rahmen seiner Sendungen nur noch unsympathischer wirkt.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ich glaube, der einzige Grund, weshalb dieser Mann nicht genauso wahrgenommen wird wie Mario Barth sind Formate wie &amp;quot;Unser Star f&amp;uuml;r Oslo.&amp;quot; Nur: Ein halbseri&amp;ouml;ses Gesangscasting entsch&amp;auml;digt nicht f&amp;uuml;r 50 Tage Apr&amp;egrave;s-Ski-TV. Und genau darauf l&amp;auml;uft es bei Raab am Ende hinaus. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Dass es Schlimmeres gibt als Wok-WMs, ist klar. Dass man nicht jede Unterhaltungssendung mit ARTE-Standards messen muss, auch. In ihrer schieren H&amp;auml;ufung zerren die Raabschen Sendungen aber schwer an den Nerven. Zumindest meinen.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;!-- //.entry-body --&gt;</description>
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      <pubDate>Fri, 19 Mar 2010 01:12:25 GMT</pubDate>
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      <dc:creator><![CDATA[Ingo Juknat]]></dc:creator>
      <dc:date>2010-03-19T01:12:25Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Nostradamus in L.A.</title>
      <link>http://www.westropolis.de/ingo.juknat/stories/60167/</link>
      <description>&lt;div class=&quot;entry-body&quot;&gt;
  Welche Fans mit dieser Serie gek&amp;ouml;dert werden sollen, daraus macht zumindest der amerikanische Originalsender ABC kein Geheimnis: &amp;quot;From the network that brought you &amp;#39;Lost&amp;#39;&amp;quot; liest man im Trailer, und zun&amp;auml;chst wirkt das Ganze tats&amp;auml;chlich ein bisschen abgefr&amp;uuml;hst&amp;uuml;ckt: schon wieder Visionen, schon wieder ein bisschen Esoterik, schon wieder Zeitspr&amp;uuml;nge. Aber so einfach ist es nicht.  &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Zum einen ist die Vorlage von FlashForward &amp;auml;lter als das &lt;em&gt;Lost&lt;/em&gt;-Skript (zumindest, wenn man Flann O&amp;#39;Brians &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Policeman-Harper-Perennial-Modern-Classics/dp/0007247176/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;s=books-intl-de&amp;amp;qid=1267484216&amp;amp;sr=1-1&quot;&gt;&lt;em&gt;The Third Policeman&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; als Inspirationsquelle ignoriert). FlashForward basiert auf dem gleichnamigen Roman des kanadischen Autors Robert J. Sawyer. Dass er mit dieser Verfilmung auch bei uns bekannter wird, kann man nur hoffen. Seine Hightech-Thriller, vor allem &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Die-dritte-Simulation-Robert-Sawyer/dp/3442247586/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;s=books&amp;amp;qid=1267484182&amp;amp;sr=1-1&quot;&gt;&lt;em&gt;Die dritte Simulation&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;, k&amp;ouml;nnen mit den Crichton-Pendants locker mithalten. Aber das nur am Rande.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Im Kern dreht FlashForward die beliebte Zeitreisen-Frage um: statt &amp;quot;Kann man die Vergangenheit beeinflussen&amp;quot; lautet sie hier: &amp;quot;Kann man die Zukunft ver&amp;auml;ndern?&amp;quot; Das m&amp;ouml;chte nat&amp;uuml;rlich jeder gern mit ja beantworten; ein Teil des Unbehagens in der Serie entsteht allerdings aus der Andeutung, dass das nicht so sein k&amp;ouml;nnte.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;FlashForward beginnt mit einem Blackout. Sieben Milliarden Menschen verlieren f&amp;uuml;r zweieinhalb Minuten das Bewusstsein &amp;#8211; weltweit, gleichzeitig. W&amp;auml;hrenddessen sehen sie offenbar einen Ausschnitt ihrer Zukunft, ein halbes Jahr sp&amp;auml;ter. Manche der Visionen sind banal, manche positiv, manche tragisch. FBI-Agent Mark Benford (Joseph Fiennes) etwa beobachtet sich selbst bei der Aufkl&amp;auml;rung des Blackout-Mysteriums und bei der Flucht vor bewaffneten Verfolgern. Seine Frau Olivia (Sonya Walger) sieht sich, zu ihrem Erschrecken, zusammen mit einem anderen Mann. Im Gegensatz dazu hatte Benfords Kollege Noh (John Cho) &amp;uuml;berhaupt keine Vision. Ist er in sechs Monaten wom&amp;ouml;glich tot?&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Dass das Ganze kein kosmischer Unfall war, vermutet Benfords FBI-Einheit schon zu Beginn, und meist sehen wir ihr beim Zusammenf&amp;uuml;gen des Mosaiks zu. Zwischendurch greift die Serie aber das durchaus philosophische Potenzial der Grundidee auf und zeigt, wie die verschiedenen Charaktere mit ihrem Wissen (?) um das, was kommt, umgehen. Manche sehnen die Zukunft aus ihrer Vision herbei, manche versuchen, sie zu verhindern. Das Ganze mag kein Metaphysik-Seminar sein; tiefsinniger als der Film &lt;em&gt;Next&lt;/em&gt; (2007), der ein &amp;auml;hnliches Thema behandelt, ist FlashForward aber allemal. Zumindest, was den Pilotfilm angeht. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;--- &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;FlashForward, montags 21.15 Uhr auf ProSieben, komplette Pilotfolge &lt;a href=&quot;http://www.prosieben.de/video/1.1449191&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;!-- //.entry-body --&gt;</description>
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      <pubDate>Tue, 02 Mar 2010 14:43:28 GMT</pubDate>
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      <dc:creator><![CDATA[Ingo Juknat]]></dc:creator>
      <dc:date>2010-03-02T14:43:28Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>The Runaways</title>
      <link>http://www.westropolis.de/thomas.lau/stories/60070/</link>
      <description>&lt;div class=&quot;entry-body&quot;&gt;
  &lt;p&gt;Mensch, wann l&amp;auml;uft &lt;a href=&quot;http://www.imdb.com/title/tt1017451/&quot;&gt;der&lt;/a&gt; denn hier endlich an? [&lt;a href=&quot;http://www.derwesten.de/community/Thomas.Lau/stories/1391178/&quot;&gt;* &lt;/a&gt;/ &lt;a href=&quot;http://www.derwesten.de/community/Thomas.Lau/stories/6171/&quot;&gt;* &lt;/a&gt;/ &lt;a href=&quot;http://www.westropolis.de/thomas.lau/stories/57769/&quot;&gt;*&lt;/a&gt; / &lt;a href=&quot;http://www.derwesten.de/community/Thomas.Lau/stories/1315950/&quot;&gt;*&lt;/a&gt; / &lt;a href=&quot;http://www.derwesten.de/community/Thomas.Lau/stories/1293738/&quot;&gt;*&lt;/a&gt; / &lt;a href=&quot;http://www.derwesten.de/community/Thomas.Lau/stories/856719/&quot;&gt;*&lt;/a&gt; / &lt;a href=&quot;http://www.derwesten.de/community/Thomas.Lau/stories/785212/&quot;&gt;*&lt;/a&gt; / &lt;a href=&quot;http://www.derwesten.de/community/Thomas.Lau/stories/780240/&quot;&gt;*&lt;/a&gt; / &lt;a href=&quot;http://www.derwesten.de/community/Thomas.Lau/stories/575925/&quot;&gt;*&lt;/a&gt; / &lt;a href=&quot;http://www.derwesten.de/community/Thomas.Lau/stories/416314/&quot;&gt;*&lt;/a&gt;]&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Fotos: Getty &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;!-- //.entry-body --&gt;</description>
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      <pubDate>Tue, 23 Feb 2010 15:21:51 GMT</pubDate>
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      <dc:creator><![CDATA[Thomas Lau]]></dc:creator>
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    <item>
      <title>Go, Kathryn, go!</title>
      <link>http://www.westropolis.de/ingo.juknat/stories/59776/</link>
      <description>&lt;div class=&quot;entry-body&quot;&gt;
  &lt;p&gt;Eines muss man den Oscars lassen: Im Gegensatz zu den Grammys haben sie wenigstens ein paar spannende Momente und &amp;Uuml;berraschungen. Die neunfache Nominierung von &amp;quot;The Hurt Locker&amp;quot; (Besprechung &lt;a href=&quot;http://www.westropolis.de/ingo.juknat/stories/58599/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;) ist die erfreulichste davon. Ich kann nur hoffen, dass Kathryn Bigelow ihrem Ex-Mann James Cameron m&amp;ouml;glichst viele Auszeichnungen klaut und den mindestens f&amp;uuml;nfmal zuviel nominierten B-Film &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://www.westropolis.de/ingo.juknat/stories/58869/&quot;&gt;Avatar&lt;/a&gt;&amp;quot; nicht noch erfolgreicher werden l&amp;auml;sst.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Was der interessant gedachte, aber doch nicht ganz z&amp;uuml;ndende, Science-Fiction-Film &lt;a href=&quot;http://www.westropolis.de/ingo.juknat/stories/57738/&quot;&gt;&lt;em&gt;District 9&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; in der Kategorie &amp;quot;Bester Film&amp;quot; macht, verstehe ich nicht. Umgekehrt verh&amp;auml;lt es sich mit der Nominierung des Animationsfilms &lt;em&gt;Up&lt;/em&gt; &amp;#8211; schon weil er das Kunstst&amp;uuml;ck fertig bringt, beides zu sein: erwachsener Kinderfilm und kindlicher Erwachsenenfilm.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Dass Jeff Bridges als bester m&amp;auml;nnlicher Darsteller gewinnt (f&amp;uuml;r &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=Y0349E7kFEM&quot;&gt;&lt;em&gt;Crazy Heart&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;), kann ich mir sehr gut vorstellen. Die Amerikaner haben ja ein Herz f&amp;uuml;r diese zweite-Chance-f&amp;uuml;r-abgehalfterte-M&amp;auml;nner-Filme von &lt;em&gt;Gran Torino&lt;/em&gt; bis &lt;em&gt;The Wrestler&lt;/em&gt;. Nicht, dass ich es Jeff Bridges nicht g&amp;ouml;nnen w&amp;uuml;rde. Seit dem &lt;em&gt;Big Lebowski&lt;/em&gt; kann der Mann bei mir nichts mehr falsch machen.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Den Preis f&amp;uuml;r die beste m&amp;auml;nnliche Nebenrolle w&amp;uuml;rde ich Woody Harrelson g&amp;ouml;nnen, der in &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=8MEApxjYncI&quot;&gt;&lt;em&gt;The Messenger&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; einen Kondolenz-Offizier spielt, der Familien &amp;uuml;ber den Tod gefallener Angeh&amp;ouml;riger berichtet. Vermutlich wird es aber eher Christoph Waltz als diabolisch-nonchalanter Nazi in &lt;em&gt;Inglorious Basterds&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Die Filme in der Kategorie &amp;quot;beste weibliche Hauptrolle&amp;quot; sind zugegebenerma&amp;szlig;en an mir vorbeigegangen. Bei den Trailern sah m.E. &lt;em&gt;&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=b5FYahzVU44&quot;&gt;Precious&lt;/a&gt; &lt;/em&gt;am interessantesten aus. Darin spielt Gabourey Sidibe ein M&amp;auml;dchen, das eine lange Reihe von elterlichen Misshandlungen verarbeiten muss. Sandra Bullock in einer halbwegs ernsten Rolle (&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=khtBvQdxta4&quot;&gt;&lt;em&gt;The Blind Side&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;) ist auch mal angenehm. Dass sie solche Parts &amp;ouml;fter annehmen sollte, konnte man schon vor Jahren in dem erstklassigen Thriller &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=5dE5WmRt9TA&quot;&gt;&lt;em&gt;Mord nach Plan&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; (2002) sehen.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Die technischen Preise wird vermutlich alle &lt;em&gt;Avatar&lt;/em&gt; einsacken, in diesen Kategorien wohl auch zu Recht. Schade nur, dass Spike Jonzes &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=UiiLnwm9GXg&quot;&gt;&lt;em&gt;Where the Wild Things Are&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; bei den Kost&amp;uuml;men und Special Effects nicht mal nominiert ist. Die Mischung aus &amp;uuml;bergro&amp;szlig;en (realen) &amp;quot;Muppet-&amp;quot;Monstern und CGI-Effekten fand ich recht charmant. Gerade in diesen Zeiten steriler Bluebox-Welten.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;!-- //.entry-body --&gt;</description>
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      <pubDate>Tue, 02 Feb 2010 22:23:04 GMT</pubDate>
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      <dc:creator><![CDATA[Ingo Juknat]]></dc:creator>
      <dc:date>2010-02-02T22:23:04Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Like Kirk Douglas never happened</title>
      <link>http://www.westropolis.de/thomas.lau/stories/59620/</link>
      <description>&lt;div class=&quot;entry-body&quot;&gt;
  &lt;p&gt;Die Amis mal wieder! Denken sich einfach eine neue Fernsehserie aus, als h&amp;auml;tte es den ollen Sandalen-Kirk nie gegeben. Egal, die &lt;a href=&quot;http://community.livejournal.com/ohnotheydidnt/43409499.html&quot;&gt;first episode of the action drama &amp;#8220;Spartacus: Blood and Sand&amp;#8221; was watched by more than 3.3 million total U.S. viewers&lt;/a&gt;. Demn&amp;auml;chst bestimmt auch bei uns. Hier haben Sie es zuerst gelesen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;AP Photo: Actor Andy Whitfield, left, actress Lucy Lawless and actor John Hannah, right, arrive for a screening of &amp;quot;Spartacus: Blood and Sand&amp;quot; at the Tribeca Grand in New York, Tuesday, Jan. 19, 2010.&amp;nbsp;&lt;/em&gt; &lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;!-- //.entry-body --&gt;</description>
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      <pubDate>Wed, 27 Jan 2010 16:02:20 GMT</pubDate>
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      <dc:creator><![CDATA[Thomas Lau]]></dc:creator>
      <dc:date>2010-01-27T16:02:20Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Guido und die Leberwurstkrise</title>
      <link>http://www.westropolis.de/Miriam Lessmann/stories/59439/</link>
      <description>&lt;div class=&quot;entry-body&quot;&gt;
  &lt;p&gt;So, da habe ich mir also die&lt;a href=&quot;http://heuteshow.zdf.de/ZDFde/inhalt/23/0,1872,7555031,00.html?dr=1&quot;&gt; heute-show&lt;/a&gt; angesehen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf den ersten Blick dachte ich, ich sehe die &lt;a href=&quot;http://dailsshow.com&quot;&gt;Daily Show&lt;/a&gt; mit deutscher Tonspur. Sie lehnen sich schon sehr an die beste Fake-News-Show von Welt an. (Welkes Mimik und das wilde gekritzel auf dem Skript) &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Einige Gags sind wirklich witzig, wie zum Beispiel im Beitrag &amp;uuml;ber die Kanzlerin und ihre Minister (Muttis liberale Jungs). Gar nicht lustig ist die Parodie von Bettina Schausten bzw. dem Politbarometer. Ich wei&amp;szlig; nicht warum, aber es ist einfach nicht lustig. Da kann sich Martina Hill noch so anstrengen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ganz gro&amp;szlig;es Kino waren hingegen Martin Sonneborn auf der gr&amp;uuml;nen Woche und der Kommentar zur FDP-Spendest-du-mir-mach-ich-dir-ein-Gesetz-daf&amp;uuml;r-Praxis von Hans-Joachim Heist alias Gernot Hassknecht. Wer die Daily Show kennt, wir sofort Lewis Black vor Augen gehabt haben. Trotzdem war es witzig, weil es komplett auf political correctness verzichtet hat.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Sendung m&amp;uuml;sste noch ein klein bisschen b&amp;ouml;ser werden, dann w&amp;auml;re sie perfekt. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;!-- //.entry-body --&gt;</description>
      <pubDate>Sun, 24 Jan 2010 08:04:18 GMT</pubDate>
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      <dc:creator><![CDATA[Miriam Lessmann]]></dc:creator>
      <dc:date>2010-01-24T08:04:18Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Tonspur von damals</title>
      <link>http://www.westropolis.de/bernd.berke/stories/59385/</link>
      <description>&lt;div class=&quot;entry-body&quot;&gt;
  &lt;p&gt;Jetzt mal ganz abgesehen von bildsprachlichen Entwicklungen: Beim Anschauen &amp;auml;lterer Filme kann man den Tonspuren knarzend historisch gewordene Sprachzust&amp;auml;nde ablauschen.&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Man muss gar nicht so &amp;uuml;berm&amp;auml;&amp;szlig;ig weit zur&amp;uuml;ckgehen. Es reicht eine Zeitreise bis etwa zur Mitte der 60er Jahre. Wenn man Filmfiguren aus jener Zeit sprechen h&amp;ouml;rt, f&amp;uuml;hlt man sich in eine g&amp;auml;nzlich andere &amp;Auml;ra versetzt &amp;#8211; uns beinahe schon so fremd geworden wie etwa Barock oder Goethezeit.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nun gut, wir wollen nicht ma&amp;szlig;los &amp;uuml;bertreiben. Aber reichlich morsch klingt es schon. Erst recht, wenn man sich bis in die 50er Jahre hangelt. Bereits im blo&amp;szlig;en Tonfall zitterte damals noch etwas metallisch vom Weltkrieg nach, man kennt das bebende Pathos vor allem aus unverhohlen martialischen Sportreportagen oder Wochenschauen der F&amp;uuml;nfziger.&lt;/p&gt;&amp;nbsp; &lt;p&gt;Doch die Sprache bewegte sich seinerzeit auch noch n&amp;auml;her am klassisch &amp;uuml;berlieferten Erbe. Freilich war all das zertr&amp;uuml;mmert worden. Jeder unreflektierte R&amp;uuml;ckgriff stand mindestens unter dem Verdacht der Verlogenheit. Hat man jedenfalls sp&amp;auml;ter gemeint. Nur wenige Zeitgenossen haben die schreienden Widerspr&amp;uuml;che&amp;nbsp;wahrhaben wollen.&lt;/p&gt;&amp;nbsp; &lt;p&gt;Wer die Zeit vor 1968 (das auch in dieser Hinsicht eine Wende markierte) selbst nicht erlebt hat, versteht vielfach &amp;uuml;berhaupt nicht mehr, wovon die Rede ist. Andererseits l&amp;auml;sst sich hie und da Retro-Kultstoff gewinnen. Dass ein Wort wie &amp;#8222;krass&amp;#8220; vor&amp;uuml;bergehend eine zweite Karriere erlebt hat, mag von derlei ungeahnten Durchl&amp;auml;ssen zeugen. Da ist etwas wie durch ein Zeitloch von vorgestern ins Heute gesickert, und niemand vermochte genau zu sagen, auf welche Weise das geschehen konnte.&lt;/p&gt;&amp;nbsp; &lt;p&gt;Anhand zweier Produktionen, die k&amp;uuml;rzlich im Fernsehen liefen, nenne ich stichprobenhalber einige wenige Beispiele. Reiner Programmzufall: Es handelt sind um einen Krimi aus der Reihe &amp;#8222;Stahlnetz&amp;#8220; (&amp;#8222;Der f&amp;uuml;nfte Mann&amp;#8220;, 1966) und um den bis heute sehenswerten Kino-Klassiker &amp;#8222;An einem Tag wie jeder andere&amp;#8220; (1955) mit Humphrey Bogart, dessen deutsche Synchronisation von der legend&amp;auml;ren Firma Wenzel L&amp;uuml;decke (Berlin) besorgt wurde. Es gibt nicht nur mehrere &amp;Uuml;berschneidungen im Vokabular, sondern der ganze Sound schwingt &amp;uuml;ber diese elf Jahre hinweg noch ann&amp;auml;hernd im gleichen Zeitgeist, zumal das Wortfeld &amp;#8222;Verbrechen / Polizei&amp;#8220; in beiden F&amp;auml;llen die Richtung vorgibt.&lt;/p&gt;&amp;nbsp; &lt;p&gt;Here we go (oder: auf geht&amp;#8217;s):&lt;/p&gt;&amp;nbsp; &lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;#8222;Stahlnetz&amp;#8220;:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&amp;nbsp; &lt;p&gt;&amp;#8222;lichtscheues Gesindel&amp;#8220;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#8222;V&amp;ouml;gel, die Dreck an den Federn haben&amp;#8220; (Verbrecher)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#8222;Knastologe&amp;#8220;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#8222;Knastbruder&amp;#8220;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#8222;Schie&amp;szlig;eisen&amp;#8220;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jemand hat eine &amp;#8222;feste Dame&amp;#8220;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#8222;hundert Piepen&amp;#8220;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#8222;Polente&amp;#8220; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#8222;Schmiere&amp;#8220; (ebenfalls f&amp;uuml;r Polizei)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#8222;Puppe&amp;#8220; (f&amp;uuml;r Hure)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#8222;H&amp;auml;nde hoch &amp;#8211; oder es knallt&amp;#8220;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#8222;Holzauge, sei wachsam&amp;#8220;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#8222;Sei kein Frosch&amp;#8220;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#8222;Kohldampf&amp;#8220;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#8222;Der Vogel ist ausgeflogen&amp;#8220; (fl&amp;uuml;chtiger Delinquent)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#8222;Der Vogel singt&amp;#8220; (verr&amp;auml;t der Polizei etwas)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#8222;Backfisch&amp;#8220;&lt;/p&gt;&amp;nbsp; &lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;#8222;An einem Tag wie jeder andere&amp;#8220;:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&amp;nbsp; &lt;p&gt;&amp;#8222;Hab&amp;#8217; Kohldampf&amp;#8220;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#8222;Kies&amp;#8220; (f&amp;uuml;r Geld)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#8222;Goldst&amp;uuml;ck&amp;#8220; (f&amp;uuml;r Geliebte)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#8222;kesse Puppe&amp;#8220;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#8222;Schie&amp;szlig;eisen&amp;#8220;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#8222;&amp;#8230;kriegt der Bengel einen verpasst&amp;#8220;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#8222;verduften&amp;#8220;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#8222;Gn&amp;auml;digste&amp;#8220;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#8222;Maul halten&amp;#8220; / &amp;#8222;Halt&amp;#8217;s Maul&amp;#8220; / &amp;#8222;Halt den Rand&amp;#8220;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#8222;&amp;#8230;sind die V&amp;ouml;gel ausgeflogen&amp;#8220;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#8222;krumme Tour&amp;#8220;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#8222;R&amp;uuml;ck den Zaster raus&amp;#8220;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#8222;Polente&amp;#8220;&lt;/p&gt;&amp;nbsp; &lt;p&gt;Seltsam, ja &amp;uuml;beraus merkw&amp;uuml;rdig klingt das auch f&amp;uuml;r Menschen, die jene Jahre noch halbwegs bewusst erlebt haben. Durch eine solch sumpfige Sprachtunke ist man also anfangs auch einmal gewatet, hat ansatzweise so &amp;auml;hnlich gesprochen, wahrscheinlich dementsprechend gef&amp;uuml;hlt und gedacht. Welch eine Strecke seitdem!&lt;/p&gt;&amp;nbsp; &lt;p&gt;Jedoch: Vielleicht verh&amp;auml;lt es sich hinterr&amp;uuml;cks so, dass manches, was damals anklang, heute insgeheim als Wegzehrung und als Ma&amp;szlig;stab einer mitunter heilsamen Differenz zu heutiger Sprachschluderei dient. Wenn man solch verschiedene Zust&amp;auml;nde der wechselhaften eigenen Sprache erfahren hat, versteht man sie wohl tiefer und besser. Auch von Verg&amp;auml;nglichkeit wei&amp;szlig; man dann mehr.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;________________________&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dynamische Illustration stammt aus den 1950er Jahren&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;!-- //.entry-body --&gt;</description>
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      <pubDate>Sat, 23 Jan 2010 11:00:53 GMT</pubDate>
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      <dc:creator><![CDATA[Bernd Berke]]></dc:creator>
      <dc:date>2010-01-23T11:00:53Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Jetzt schnappen Sie auch im Fernsehn zu</title>
      <link>http://www.westropolis.de/leser/stories/59328/</link>
      <description>&lt;div class=&quot;entry-body&quot;&gt;
  &lt;p&gt;Blutsauger wohin man auch sieht. Dieser Trend will einfach nicht sterben!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich bin ja ergebener Twilight-Saga-Schauer und deswegen habe ich gestern auch pflichtbewust um 21.15 Uhr vor dem Fernseher gesessen, um mir die erste Folge der Serie &amp;quot;Vampire Diaries&amp;quot; anzusehen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Worum geht es? &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zwei Geschwister, die vor kurzem ihre Eltern verloren haben sind Stadtgespr&amp;auml;ch in einer amerikanischen Kleinstadt. Dann taucht ein neuer Sch&amp;uuml;ler (Stefan, Vampier) auf und verguckt sich in die sch&amp;ouml;ne Schwester. Bl&amp;ouml;d nur, das auf einmal der b&amp;ouml;se Vampierbruder (der meuchelt auch menschen, der andere Tiere) aufl&amp;auml;uft und und f&amp;uuml;r &amp;Auml;rger sorgt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wie isset?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Och, soo &amp;uuml;bel ist es nicht. Alle sehen nett aus. Es gibt die beste freundin, die nebenbei Hellseherin ist, die eifers&amp;uuml;chtige Zicke, den drogens&amp;uuml;chtigen Bruder. Das klingt alles irgendwie nach Beverly Hills. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das ganze wird dann noch durch bew&amp;auml;hrte Twilight-Features erg&amp;auml;nzt: Der gute (gutaussehende) Vampier t&amp;ouml;tet keine Menschen, der b&amp;ouml;se Bruder mordet skrupellos und die gro&amp;szlig;e Liebe schwebt in Gefahr.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; Ich wei&amp;szlig; zwar nicht, wie man daraus 24 Folgen machen will, aber gut f&amp;uuml;r einen Mittwochabend reicht es. Die Darsteller starren nicht so bl&amp;ouml;de und schwerm&amp;uuml;tig durch die Lande und es ist hell (das hei&amp;szlig;t man kann die Darsteller tats&amp;auml;chlich sehen). Was mich ein bisschen nervt ist der Nebel /der Raabe, der auftaucht, um die Ankunft des b&amp;ouml;sen Bruders zu verk&amp;uuml;nden.&amp;nbsp; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Foto: Getty&amp;nbsp;&lt;/em&gt; &lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;!-- //.entry-body --&gt;</description>
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      <pubDate>Thu, 21 Jan 2010 11:02:18 GMT</pubDate>
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      <dc:creator><![CDATA[Goldmaedchen]]></dc:creator>
      <dc:date>2010-01-21T11:02:18Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Die surreale Seifenoper</title>
      <link>http://www.westropolis.de/ingo.juknat/stories/59319/</link>
      <description>&lt;div class=&quot;entry-body&quot;&gt;
  &lt;p&gt;Anfang der 90er h&amp;auml;tte ich beinahe einen Anschlag begangen. Da druckte unser lokales K&amp;auml;seblatt auf Seite drei das Foto eines Mannes. Bildunterschrift: &amp;quot;Der M&amp;ouml;rder von &lt;em&gt;Twin Peaks&lt;/em&gt;.&amp;quot; Zu dem Zeitpunkt waren gerade drei Folgen der Serie gelaufen. Ich konnte es nicht fassen, dass irgendjemand ihre Pointe versauen konnte.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Mittlerweile wei&amp;szlig; ich, dass der M&amp;ouml;rder gar nicht die Pointe von Twin Peaks war. In der urspr&amp;uuml;nglichen Fassung sollte der T&amp;auml;ter nicht mal genannt werden. Es sollte eine Art Jack-the-Ripper-Mysterium bleiben. Erst auf Dr&amp;auml;ngen des Senders pr&amp;auml;sentierten Lynch und Autor Mark Frost einen M&amp;ouml;rder.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Was Lynch mit Twin Peaks im Sinn hatte, war kein &lt;em&gt;whodunnit&lt;/em&gt;, sondern eine surreale Seifenoper. Es sollte wiederkehrende Figuren geben, Schurken und Helden, ein ganzes Kleinstadt-Ensemble. Wer Twin Peaks genau schaut, merkt, dass Lynch zwar mit den Konventionen des Genres spielt, dass das Ganze aber weniger Parodie als Hommage ist.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Trotzdem war der Regisseur nat&amp;uuml;rlich ein kommerzieller Risikofaktor f&amp;uuml;r den Sender ABC, auf dem Twin Peaks 1990 Premiere feierte. Nicht nur, weil er keinerlei TV-Erfahrung hatte, sondern auch, weil er k&amp;uuml;nstlerisch unberechenbar schien. Andererseits hatte Lynch mit &lt;em&gt;Blue Velvet&lt;/em&gt; (1986) und &lt;em&gt;Wild at Heart&lt;/em&gt; (1990) bewiesen, dass seine Filme &amp;#8211; trotz all ihrer Seltsamkeit (oder gerade deswegen) &amp;#8211; nicht nur beim Arthouse-Publikum ankamen. Also lie&amp;szlig; man ihn, zumindest f&amp;uuml;r die Dauer der ersten Staffel, gew&amp;auml;hren. Es half, dass mit Mark Frost ein TV-Schreiber daneben sa&amp;szlig;, der sich mit gehobenen Cop-Serien wie &lt;em&gt;Polizeirevier Hill Street&lt;/em&gt; einen Namen gemacht hatte. (Wie sich herausstellte, war Frosts Anteil an der Seltsamkeit von Twin Peaks gar nicht so gering.)&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Die dritte Person, die die Serie zu dem machte, was sie ist, war Komponist Angelo Badalamenti. Sein Soundtrack transportierte und verst&amp;auml;rkte die Atmosph&amp;auml;re von Twin Peaks auf kongeniale Weise. Das war kein Zufall. Lynch und Badalamenti arbeiteten buchst&amp;auml;blich Seite an Seite: &amp;quot;David sa&amp;szlig; neben mir, und ich fragte: &amp;#39;Was siehst Du?&amp;#39; Er sagte: &amp;#39;Wir sind in einem dunklen Wald, ein sanfter Wind weht durch die Ahornb&amp;auml;ume. Der Mond ist zu sehen, und man h&amp;ouml;rt Tierger&amp;auml;usche im Hintergrund.&amp;#39;&amp;quot; Aus Gespr&amp;auml;chen wie diesen entstanden atmosph&amp;auml;rische St&amp;uuml;cke, allen voran der ber&amp;uuml;hmte &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=7oDuGN6K3VQ&quot;&gt;Titelsong&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Im Grunde beschrieb Lynch Badalamenti nicht nur die Stimmung, sondern den realen Drehort der Serie, die Kleinstadt Snoqualmie in den Bergen &amp;ouml;stlich von Seattle. Mit seiner Regenkulisse und den bedrohlichen Zwillingsgipfeln im Hintergrund war dieser Ort wie gemacht f&amp;uuml;r eine abgr&amp;uuml;ndige Version des &lt;em&gt;American pastoral&lt;/em&gt; (im Sinne des Bildmotivs, nicht des Romans von Philip Roth).&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Mit den Seifenopern- und Detektivplot-Elementen lockte Lynch ein Publikum in seine Welt, das sich sonst wahrscheinlich nicht mit seiner Kunst befasst h&amp;auml;tte. Dabei war Twin Peaks bei allen Zugest&amp;auml;ndnissen an den Prime-Time-TV-Geschmack doch sehr &amp;quot;lynchianisch&amp;quot;. Was das hei&amp;szlig;t, hat David Foster Wallace einmal sehr sch&amp;ouml;n auf den Punkt gebracht:&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;  &lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Lynchianisch&lt;/em&gt; bezieht sich auf eine bestimmte Art von Ironie, die das sehr Makabere mit dem sehr Allt&amp;auml;glichen verbindet. Und zwar auf eine Weise, die deutlich werden l&amp;auml;sst, dass Ersteres immer in Letzterem enthalten ist.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;  &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ein Beispiel:&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;  &lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Wenn jemand seine Frau umbringt, ist das &lt;em&gt;per se&lt;/em&gt; nicht sehr lynchianisch. Wenn es sich allerdings herausstellt, dass er sie umgebracht hat, weil sie nie die Eisw&amp;uuml;rfel-F&amp;ouml;rmchen nachgef&amp;uuml;llt hat, nachdem sie den letzten rausgenommen hat oder weil sie immer die falsche von zwei m&amp;ouml;glichen Erdnussbuttersorten gekauft hat, dann schon.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;  &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Wallace f&amp;auml;hrt fort, den Einfluss nachzuzeichnen, den diese Weltsicht auf sp&amp;auml;tere Regisseure, von Tarantino bis zu den Coen-Br&amp;uuml;dern, gehabt hat. Er bezieht diesen Einfluss zwar vor allem auf Kinofilme, das Ganze l&amp;auml;sst sich aber auch auf den TV-Bereich &amp;uuml;bertragen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit Twin Peaks hat Lynch Sehgewohnheiten gebrochen und den Weg f&amp;uuml;r eine ganze Reihe ambitionierter (Mystery-)Serien von &lt;em&gt;Akte X&lt;/em&gt; bis &lt;em&gt;Lost&lt;/em&gt; bereitet. Anders ausgedr&amp;uuml;ckt, Twin Peaks hat aufgezeigt, was im Mainstream-Medium TV theoretisch m&amp;ouml;glich ist. Sich das noch mal vor Augen zu f&amp;uuml;hren, kann bei der heutigen Fernsehlandschaft sicher nicht schaden.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;!-- //.entry-body --&gt;</description>
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      <pubDate>Wed, 20 Jan 2010 12:04:38 GMT</pubDate>
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      <dc:creator><![CDATA[Ingo Juknat]]></dc:creator>
      <dc:date>2010-01-20T12:04:38Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Die nervöse Kamera-Gesellschaft</title>
      <link>http://www.westropolis.de/ingo.juknat/stories/59241/</link>
      <description>&lt;div class=&quot;entry-body&quot;&gt;
  &lt;p&gt;Hin und wieder schaue ich mir auf YouTube alte Popsendungen wie &amp;quot;Musikladen&amp;quot; oder &amp;quot;Top of the Pops&amp;quot; an. Eigentlich weniger wegen der Bands als wegen des Publikums. Die Menschen im Studio verhalten sich v&amp;ouml;llig anders als heute. Da wird vor der B&amp;uuml;hne getanzt, an Tischen gequalmt, zugeh&amp;ouml;rt, nicht zugeh&amp;ouml;rt, als sei &amp;uuml;berhaupt keine Kamera im Raum. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ganz anders heute: Sobald die Kamera das Publikum auch nur streift, verfallen die Menschen in eine Schockstarre, grinsen verlegen, tippen den Nachbarn an und zeigen auf die Gro&amp;szlig;leinwand, auf der sie (vermutlich) zu sehen sind.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das ist doch merkw&amp;uuml;rdig. Heute sind Kameras so viel pr&amp;auml;senter, heute werden Menschen so viel &amp;ouml;fter abgelichtet, statisch oder in Bewegung, und doch ist die Reaktion darauf viel unsouver&amp;auml;ner als fr&amp;uuml;her. Ein Gewohnheitseffekt wie bei anderen (technischen) Neuerungen setzt nicht ein. Im Gegenteil: Je mehr Kameras sich verbreiten, ob Digicam oder Handy mit Fotofunktion, desto unauthentischer wirkt das Verhalten der Leute, auf die sie gerichtet sind.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Normalerweise wird man doch nerv&amp;ouml;s, wenn man einer besonderen, nicht allt&amp;auml;glichen, Situation ausgesetzt wird. Wer Ende der 70er im &amp;quot;Musikladen&amp;quot; gefilmt wurde, m&amp;uuml;sste das als Besonderheit empfunden haben: ich, im Fernsehen, bei gerade mal drei Sendern, wow. Genau das transportieren die alten Aufzeichnungen aber nicht. Dem Publikum ist es anscheinend v&amp;ouml;llig egal, wie es r&amp;uuml;berkommt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vielleicht kann man das nerv&amp;ouml;se Kamera-Verhalten von heute damit erkl&amp;auml;ren, dass medialer Pr&amp;auml;senz inzwischen mit Status verbunden wird. Mit anderen Worten, wenn jeder Warhols ber&amp;uuml;hmte 15 Minuten Ruhm gehabt hat, dann fallen die wenigen, denen nicht mal das &amp;quot;verg&amp;ouml;nnt&amp;quot; ist, umso mehr auf. Das Ganze baut Druck auf, und Druck macht nerv&amp;ouml;s.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn diese Theorie stimmen sollte, dann sind das tr&amp;uuml;be Aussichten f&amp;uuml;r die Zukunft. Schlie&amp;szlig;lich wird die Zahl der Kameras, wird die mediale Bobachtung, in Zukunft sicher nicht abnehmen (um es vorsichtig zu formulieren). Bleibt zu hoffen, dass wir uns in 50 Jahren nicht in eine Gesellschaft verhaltensauff&amp;auml;lliger Medienzombies verwandeln. Einen Vorgeschmack bekommt man ja schon bei DSDS, &amp;quot;Popstars&amp;quot;, &amp;quot;Supertalent&amp;quot; und wie sie alle hei&amp;szlig;en.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;!-- //.entry-body --&gt;</description>
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      <pubDate>Fri, 15 Jan 2010 11:47:54 GMT</pubDate>
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      <dc:creator><![CDATA[Ingo Juknat]]></dc:creator>
      <dc:date>2010-01-15T11:47:54Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Grenzen der Meinungsfreiheit</title>
      <link>http://www.westropolis.de/leser/stories/59108/</link>
      <description>&lt;div class=&quot;entry-body&quot;&gt;
  &lt;p&gt;Ich mu&amp;szlig; dem Bernd Berke zustimmen, das Casting von DSDS war unm&amp;ouml;glich, die Meinungsfreiheit des Einzelnen h&amp;ouml;rt da auf, wo jemand anders zu Schaden kommt und in seiner W&amp;uuml;rde und Ehre angegriffen wird! Das war unterste Schublade und F&amp;auml;kalniveau, auf das sich Dieter Bohlen immer freiwillig begibt und der Gipfel ist, das er seine Spr&amp;uuml;che und Kommentare &amp;quot;Kunst&amp;quot; nennt!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Bild: ddp&lt;/em&gt; &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;!-- //.entry-body --&gt;</description>
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      <pubDate>Sun, 10 Jan 2010 13:32:49 GMT</pubDate>
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      <dc:creator><![CDATA[Monika Olschewski]]></dc:creator>
      <dc:date>2010-01-10T13:32:49Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Warum zeigt niemand diesen Bohlen an?</title>
      <link>http://www.westropolis.de/bernd.berke/stories/59054/</link>
      <description>&lt;div class=&quot;entry-body&quot;&gt;
  &lt;p&gt;Ich gucke solchen Dreck nicht, lese aber heute nachtr&amp;auml;glich, was sich Dieter Bohlen zum Start der neuen Staffel von &amp;#8222;Deutschland sucht den Superstar&amp;#8220; (DSDS)&amp;nbsp;erlaubt hat.&lt;/p&gt;&amp;nbsp; &lt;p&gt;Kaum zu fassen: In der RTL-Sendung, die wieder eine fies fette Quote erzielt hat, ist demnach ein 18-j&amp;auml;hriger Kandidat &amp;#8222;vorgef&amp;uuml;hrt&amp;#8220; worden, der sich vor Aufregung angeblich in die Hose gepinkelt hatte. Vielleicht hat man ihn aber auch nur vorschnell auf die Szenerie gehetzt. Der nasse Fleck, so hei&amp;szlig;t es jedenfalls, habe Bohlen zu der Frage veranlasst: &amp;#8222;Hast du etwa in die Hose gepieselt?&amp;#8220; (andere Quelle: &amp;#8222;gepischert&amp;#8220;). Sodann erteilte er dem Probanden erb&amp;auml;rmlich br&amp;uuml;llwitzige Ratschl&amp;auml;ge zum &amp;#8222;Rausholen&amp;#8220; und &amp;#8222;Absch&amp;uuml;tteln&amp;#8220;.&lt;/p&gt;&amp;nbsp; &lt;p&gt;Man nenne mich naiv, (wert)konservativ oder sonst etwas Schlimmes, ich finde Bohlens Gehabe nur noch zum Kotzen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mal so gefragt: Kann man diesen Mann und etwaige Handlanger nicht anzeigen? (*** siehe Fu&amp;szlig;note). Oder bekommt er damit nur ein weiteres Forum? Vertrackt.&lt;/p&gt;&amp;nbsp; &lt;p&gt;Gibt es denn keine rechtliche Handhabe gegen derlei Menschenverachtung? So von wegen angetasteter W&amp;uuml;rde? Nun? Welche halbwegs findigen Juristen weisen einen Weg oder nehmen die Causa gar selbst in die Hand? Denn wie der Kandidat in seinen Alltag zur&amp;uuml;ckkehrt, das mag man sich lieber gar nicht ausmalen.&lt;/p&gt;&amp;nbsp; &lt;p&gt;Hat das Opfer bei all dem bereitwillig mitgespielt &amp;#8211; oder ist ihm &amp;uuml;bel mitgespielt worden? Wer wei&amp;szlig;: Vielleicht hat er sich sogar darauf eingelassen, dass man ihm den Fleck gezielt mit Leitungswasser beibringt und dann b&amp;ouml;se Scherze treibt. Fast schon egal. Denn der gerade mal Vollj&amp;auml;hrige wird gewiss einen rundum widerspruchsresistenten Vertrag unterschrieben haben, der ungef&amp;auml;hr besagt, dass er auf eigene Verantwortung handelt. Und dennoch! Ist das ein Freibrief f&amp;uuml;r jedwede Dem&amp;uuml;tigung? Gibt es nicht so etwas wie sittenwidrige Vereinbarungen?&lt;/p&gt;&amp;nbsp; &lt;p&gt;*** Wie ich jetzt lese, will der Vater des Kandidaten gegen Bohlen &amp;amp; Co. vor Gericht ziehen. Oder sollte dies nur der n&amp;auml;chste Akt einer besonders perfiden Inszenierung sein?&lt;/p&gt;&amp;nbsp; &lt;p&gt;Sch****-Fernsehen!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;__________________&lt;/p&gt;&amp;nbsp; &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Achtung! Folgender Kommentar h&amp;auml;tte unweigerlich die Zahlung von ca. 5 Euro in die Deppenkasse zur Folge: &lt;em&gt;&amp;#8222;Wer&amp;#8217;s nicht mag, muss es sich ja nicht ansehen.&amp;#8220;)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;!-- //.entry-body --&gt;</description>
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      <pubDate>Thu, 07 Jan 2010 17:02:09 GMT</pubDate>
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      <dc:creator><![CDATA[Bernd Berke]]></dc:creator>
      <dc:date>2010-01-07T17:02:09Z</dc:date>
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    <item>
      <title>Die Kukident-Vampire</title>
      <link>http://www.westropolis.de/ingo.juknat/stories/59016/</link>
      <description>&lt;div class=&quot;entry-body&quot;&gt;
  &lt;p&gt;Im Moment h&amp;auml;lt aber auch kein Sargdeckel. Selbst auf Arte laufen Vampire. Dort haben sie das Thema immerhin charmant aufgegriffen &amp;#8211; mit einer Doku &amp;uuml;ber Bela Lugosi, den legend&amp;auml;ren Dracula-Mimen. Ich frage mich trotzdem, was dieser Blutsauger-Trend eigentlich bedeutet. Gibt es ein aktuelles Thema, ein gesellschaftliches Ph&amp;auml;nomen, das Vampirfilme &amp;#8211; verschl&amp;uuml;sselt &amp;#8211; aufgreifen?&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Traditionell ging es ja immer um Triebe und Sex. Irgendwie. Bis Stephenie Meyer und ihre &lt;em&gt;Twilight&lt;/em&gt;-B&amp;uuml;cher kamen. Jetzt ist der Vampir eine quasi-christliche Keuschheitsfigur. Komisch, dass diese 180-Grad-Drehung des Motivs so erfolgreich ist. Im Grunde ist das so, als w&amp;uuml;rde man Mr Hyde zum Kinderg&amp;auml;rtner umschreiben.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Sex ist es also nicht. Die Faszination f&amp;uuml;r das B&amp;ouml;se wohl auch nicht. Immerhin ist der Vampir des 21. Jahrhunderts &amp;#8211; im Gegensatz zu Lugosis oder Christopher Lees Dracula &amp;#8211; h&amp;auml;ufig gut. (Oder zumindest nicht 100 Prozent schlecht.)&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Peter_Nicholls_%28writer%29&quot;&gt;Peter Nicholls&lt;/a&gt; hat mal eine interessante Untoten-Hierarchie aufgestellt. Da seien die Zombies, instinktgesteuerte, in Massen auftretende Wesen, die im traditionellen Roman f&amp;uuml;r die Unterschicht st&amp;uuml;nden. (Wir reden hier nat&amp;uuml;rlich von Stereotypen des 19. Jahrhunderts.) Werw&amp;ouml;lfe dagegen seien halb Mensch, halb Tier, bzw. halb Ratio, halb Trieb. Sie sind gewisserma&amp;szlig;en Mittelklasse. Der Vampir dagegen ist aristokratisch, und das nicht nur, weil Dracula ein Graf ist. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Tats&amp;auml;chlich hat der Hauptvampir in den &lt;em&gt;Twilight&lt;/em&gt;-B&amp;uuml;chern und -Filmen etwas Abgehobenes, Zur&amp;uuml;ckgezogenes, und edel-blass ist er auch noch. Er mischt sich ungern mit dem (Teenager-)P&amp;ouml;bel, verachtet Gewalt, hat keinen Sex und liest in seiner Freizeit vermutlich Wordsworth. Das ist nat&amp;uuml;rlich ziemlich viktorianisch, womit man wieder bei Bram Stoker w&amp;auml;re. Nur, dass Stokers Dracula ein Triebt&amp;auml;ter unter (scheinbar) Sittsamen ist, w&amp;auml;hrend Meyers &lt;em&gt;Twilight&lt;/em&gt;-Vampir ein Zivilisierter unter modernen Wilden ist.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Sind die Vampire am Ende die besseren Menschen? Die Aristokraten des 21. Jahrhunderts? Brauchen wir sie als Erinnerung an verlorene Werte? Oder ist &lt;em&gt;Twilight&lt;/em&gt; nur erfolgreich, weil alle Teenager-M&amp;auml;dchen Robert Pattinson s&amp;uuml;&amp;szlig; finden? &lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;!-- //.entry-body --&gt;</description>
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      <pubDate>Wed, 06 Jan 2010 06:35:17 GMT</pubDate>
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      <dc:creator><![CDATA[Ingo Juknat]]></dc:creator>
      <dc:date>2010-01-06T06:35:17Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Der Wendler gestern</title>
      <link>http://www.westropolis.de/thomas.lau/stories/58997/</link>
      <description>&lt;div class=&quot;entry-body&quot;&gt;
  &lt;p&gt;... hat den jemand vielleicht gesehen? Der &lt;em&gt;Tatort &lt;/em&gt;danach war ja echt gut, der mit der Sawatzki.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Bild: imago &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;!-- //.entry-body --&gt;</description>
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      <pubDate>Mon, 04 Jan 2010 12:48:10 GMT</pubDate>
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      <dc:creator><![CDATA[Thomas Lau]]></dc:creator>
      <dc:date>2010-01-04T12:48:10Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Berufe, die das Fernsehen schuf</title>
      <link>http://www.westropolis.de/ingo.juknat/stories/58954/</link>
      <description>&lt;div class=&quot;entry-body&quot;&gt;
  &lt;p&gt;Langsam glaube ich, dass im Regieraum von Kuppel- und Dinnershows eine bestimmte Standardtaste existiert. Wird sie gedr&amp;uuml;ckt, erscheint im Bild die Einblendung: &amp;quot;Patrick, 36, Event-Manager.&amp;quot; Anders kann ich mir die Inflation dieses Berufs nicht erkl&amp;auml;ren. Was diese Leute genau machen, wird nie erw&amp;auml;hnt. Wahrscheinlich muss man nur zwei Kumpels zum Playstation-Spielen einladen, um sich zu qualifizieren.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Event-Manager ist ein &amp;auml;hnlicher TV-Job wie &amp;quot;Promi-Experte.&amp;quot; Mit dem Unterschied, dass Promi-Experten meist Frauen sind. Die Einstellungskriterien sind &amp;uuml;berschaubar. Eine gewisse &amp;Auml;hnlichkeit mit Frauke Ludowig hilft. Au&amp;szlig;erdem wird erwartet, dass Sie S&amp;auml;tze wie &amp;quot;Eva Longoria geht nie ohne ihre geliebten Pumps aus dem Haus&amp;quot; oder &amp;quot;Im P1 schwimmen die Champagner-Flaschen im Piranha-Becken&amp;quot; sagen k&amp;ouml;nnen, ohne lachen zu m&amp;uuml;ssen. (Was wiederum eine gewisse Leistung ist.)&amp;nbsp; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Die Steigerung von Promi-Experte ist, nebenbei bemerkt, &amp;quot;Society-Experte.&amp;quot; F&amp;uuml;r diesen Berufsstand gelten etwas andere Optikstandards. Gro&amp;szlig;e Broschen am Revers k&amp;ouml;nnen nicht schaden, bei M&amp;auml;nnern werden Halstuch und Pastell-Jacketts gerne genommen. Wenn Sie dann noch im Barockstuhl mit L&amp;ouml;wenf&amp;uuml;&amp;szlig;en sitzen, haben Sie gewonnen. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Als O-Tongeber sind Promi- bzw. Society-Experten sehr beliebt. Genau wie der Event-Manager bringen sie eine Art virtueller Kompetenz mit, die gerade dadurch besticht, dass niemand wei&amp;szlig;, worin sie eigentlich besteht.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Solche TV-Jobs sind gewissen Moden unterworfen. Schwer im Kommen sind derzeit &amp;quot;Make-Up Artist&amp;quot; (fr&amp;uuml;her Visagist) und &amp;quot;Ibiza-DJ.&amp;quot; Letzterer betont meist, dass er auf der Insel coole Partys organisiert. Wahrscheinlich ist er im Nebenberuf Event-Manager ...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;---&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Foto: (c) Vox &lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;!-- //.entry-body --&gt;</description>
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      <pubDate>Wed, 30 Dec 2009 13:25:12 GMT</pubDate>
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      <dc:creator><![CDATA[Ingo Juknat]]></dc:creator>
      <dc:date>2009-12-30T13:25:12Z</dc:date>
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